Do, 12:13 Uhr
29.11.2012
Arbeitsmarkt-Reaktionen (1)
Wie immer haben wir Reaktionen aus Politik und Wirtschaft zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für Sie "eingefangen". Los geht es - auch wie immer - mit dem Statement aus dem Thüringer Wirtschaftsministerium...
Trotz rückläufiger Konjunktur und den typischen Symptomen für den beginnenden Winter hält sich der Arbeitsmarkt auf einem stabilen Niveau”, sagte Arbeitsminister Matthias Machnig zu den November-Zahlen. Mit 7,8 Prozent (90.875 Arbeitslose) und einer Zunahme von 129 registrierten Arbeitslosen (+0,1 Prozent) gegenüber dem Vormonat Oktober bleibt der Arbeitsmarkt stabil.
Dies gilt auch im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2011: Vor einem Jahr lag die Arbeitslosigkeit mit rund 91.700 knapp ein Prozent über dem Niveau von November 2012. Nach wie vor hat Thüringen außerdem die niedrigste Arbeitslosigkeit innerhalb Ostdeutschlands (9,8 Prozent). Auf Thüringen folgen Sachsen (8,9 Prozent), Brandenburg (9,3 Prozent), Sachsen-Anhalt (10,6 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (11,2 Prozent).
Trotz anhaltender Stabilität auf dem Arbeitsmarkt muss registriert werden, dass Leiharbeitnehmer, Ungelernte und befristet Beschäftigte die Konjunkturabkühlung als erste zu spüren bekommen, sagte der Arbeitsminister. Er warb daher für die Nutzung der Weiterbildungs- und Qualifizierungsinitiative, die ein breites Bündnis aus Unternehmern, Verbänden, Gewerkschaften, Arbeitsagentur und Wirtschaftsministerium kürzlich vorgestellt hat.
Deutliches Zeichen für die abnehmende Dynamik ist der Rückgang an gemeldeten Stellen: Im November gab es mit 4.940 gemeldeten Stellen genau 230 weniger als im Vormonat Oktober (5.170). Im September gab es 6.041 gemeldete Stellen und im Vorjahresmonat November 2011 waren es noch 6.164. Die Angebote auf dem Arbeitsmarkt sind rückläufig, sagte der Minister, Unternehmen sind vorsichtiger geworden bei der Neueinstellung von Mitarbeitern. Spürbar sei diese Entwicklung vor allem für Leiharbeitnehmer, Ungelernte und ältere Beschäftigte, bei denen die Arbeitslosigkeit sogar leicht angestiegen ist.
Weiterhin wird es künftig eine starke Nachfrage nach Fachkräften und gut ausgebildeten Arbeitnehmern geben, sagte der Minister. Er empfiehlt daher den Beschäftigten, die vielfältigen Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote wahrzunehmen, die einen Aufstieg im Unternehmen oder einen Wechsel hin zu attraktiven Stellen ermöglichen. Geschäftsführer, Personalleiter, Betriebs- und Personalräte sollten die interessierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Orientierung unterstützten.
Autor: redTrotz rückläufiger Konjunktur und den typischen Symptomen für den beginnenden Winter hält sich der Arbeitsmarkt auf einem stabilen Niveau”, sagte Arbeitsminister Matthias Machnig zu den November-Zahlen. Mit 7,8 Prozent (90.875 Arbeitslose) und einer Zunahme von 129 registrierten Arbeitslosen (+0,1 Prozent) gegenüber dem Vormonat Oktober bleibt der Arbeitsmarkt stabil.
Dies gilt auch im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2011: Vor einem Jahr lag die Arbeitslosigkeit mit rund 91.700 knapp ein Prozent über dem Niveau von November 2012. Nach wie vor hat Thüringen außerdem die niedrigste Arbeitslosigkeit innerhalb Ostdeutschlands (9,8 Prozent). Auf Thüringen folgen Sachsen (8,9 Prozent), Brandenburg (9,3 Prozent), Sachsen-Anhalt (10,6 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (11,2 Prozent).
Trotz anhaltender Stabilität auf dem Arbeitsmarkt muss registriert werden, dass Leiharbeitnehmer, Ungelernte und befristet Beschäftigte die Konjunkturabkühlung als erste zu spüren bekommen, sagte der Arbeitsminister. Er warb daher für die Nutzung der Weiterbildungs- und Qualifizierungsinitiative, die ein breites Bündnis aus Unternehmern, Verbänden, Gewerkschaften, Arbeitsagentur und Wirtschaftsministerium kürzlich vorgestellt hat.
Deutliches Zeichen für die abnehmende Dynamik ist der Rückgang an gemeldeten Stellen: Im November gab es mit 4.940 gemeldeten Stellen genau 230 weniger als im Vormonat Oktober (5.170). Im September gab es 6.041 gemeldete Stellen und im Vorjahresmonat November 2011 waren es noch 6.164. Die Angebote auf dem Arbeitsmarkt sind rückläufig, sagte der Minister, Unternehmen sind vorsichtiger geworden bei der Neueinstellung von Mitarbeitern. Spürbar sei diese Entwicklung vor allem für Leiharbeitnehmer, Ungelernte und ältere Beschäftigte, bei denen die Arbeitslosigkeit sogar leicht angestiegen ist.
Weiterhin wird es künftig eine starke Nachfrage nach Fachkräften und gut ausgebildeten Arbeitnehmern geben, sagte der Minister. Er empfiehlt daher den Beschäftigten, die vielfältigen Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote wahrzunehmen, die einen Aufstieg im Unternehmen oder einen Wechsel hin zu attraktiven Stellen ermöglichen. Geschäftsführer, Personalleiter, Betriebs- und Personalräte sollten die interessierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Orientierung unterstützten.