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Do, 14:21 Uhr
29.11.2012

kn-Forum: Armuts- und Reichtumsbericht

Zu den Vorwürfen um das Thema Bundesregierung entschärft Armuts- und Reichtumsbericht, erhielt kn folgenden Leserbrief

Selbstgefällig war es schon, als die Bundeskanzlerin jüngst bemerkte, diese Regierung sei die Beste seit der Wende. Der Wahlkampf lässt herzlich grüßen und alles was Wählerstimmen bringen könnte, ist wieder mehr als gefragt. Da dürfen natürlich im Armuts- und Reichtumsbericht der Regierung nicht Formulierungen auftreten, die ungeliebte Stimmungen anheizen.

Zumindest glaubt dass , das von der FDP geführte Wirtschaftsministerium und das Bundeskanzleramt. Da werden brisante Aussagen wie zum Beispiel, dass das Privatvermögen ungleich verteilt ist gestrichen, weil das die Diskussion einer Vermögenssteuer anheizen könnte.. Das ist doch längst eine Binsenwahrheit bei den Bürgern. Mehr Unverständnis gibt es darüber,, dass die Gesellschaft der Armen und Reichen weiter auseinander driftet, der Reichtum Weniger trotz Krise enorme Ausmaße annimmt und immer mehr weniger bekommen, aber keiner etwas dagegen tut.

Das hat doch mit gesellschaftlicher Normalität nichts mehr zu tun. Wenn dann auch noch kritische Armutslöhne in diesem Bericht zum Erfolg um deklariert werden, wird es wirklich kritisch. Brisante Aussagen des Arbeitsministeriums einfach entschärfen, streichen oder beschönigen, gehen an der Wahrheitsliebe weit vorbei. Spieglein, Spieglein an der Wand, wer sind die Besten im ganzen Land, hat da wohl andere Antworten zur Hand als der Eigenlob der Regierung. So einfach lassen sich die Menschen nicht hinter den Spiegel führen.

Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khh

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