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Sa, 09:33 Uhr
14.09.2013

Aus Sicht SPD Bad Frankenhausen

Nun endlich hat der Kreistag in Sachen Schulnetzplanung mal einen Schritt nach vorn gemacht. So beginnt die Stellungnahme des Ortsverbandes der SPD Bad Frankenhausen.

Hier herrschte seit einigen Jahren Stillstand. Niemand wollte sich so recht diesen Themas widmen bzw. traute man sich auf höchster kommunaler Ebene nicht, Konsequenz zu zeigen. Durch den Wechsel an der Spitze des Landratsamtes wurden alte Linien aufgebrochen und man ging auch unliebsame Dinge an. Hierzu zählt die Schulnetzplanung auf Grund der langen Aussetzungen nun mal.


Es ist unumstritten, dass gerade die ummittelbar betreffende Region eine Schulschließung schwer trifft. Jedoch muss man nun nach diesem Beschluss zusehen, diesen auch umzusetzen. Ansonsten werden dieselben Fehler wie in der Vergangenheit gemacht. Es wurde hinlänglich im Vorfeld über die Inhalte diskutiert. Selbst Gegenvorschläge wurden eingebracht. Meiner Meinung nach war dies ein Novum dieser Thematik betreffend. Eine 100%ige Zufriedenheit daraus zu erfahren wäre utopisch gewesen, aber anstatt im Nachhinein die Kräfte zu bündeln, wird weiter auf die Verwaltung und vor allem auf Frau Hochwind geschimpft. Nicht die Landrätin allein hat hier entschieden, sondern der Kreistag – mehrheitlich.

Dies nennt man Demokratie. Ob sie einem schmeckt oder nicht. Und sicher gab es in jedem demokratischen Gremium schon Entscheidungen zu treffen, die unliebsam oder vermeintlich ungerecht waren. Aber so etwas wird leicht vergessen. Die Aufforderungen an Bund und Land sind richtig und müssen aber auch gemeinsam getragen werden. Auf die Thematik heruntergebrochen soll heißen: Es geht hier um unsere Kinder. Die sind nicht, wie unsere Bundestagsabgeordneten in Berlin oder unsere Landtagsabgeordneten in Erfurt für die jeweilige Partei ins Gremium gewählt. Kinder wollen in Ruhe und unter vernünftigen Bedingungen lernen. Kindern ist es egal, welcher Minister eine Entscheidung trifft. Hauptsache sie ist gut für die Bildung und Entwicklung unserer Kinder.



Die Suche nach einem Sündebock für die Schulschließungen ist nicht angebracht und unnütze Zeitverschwendung. Dies würde vielleicht den einen oder anderen treffen, der schon gar nicht mehr politisch wirksam ist. Man sollte sich auf das Wesentliche konzentrieren, andere unterstützen und sich teilweise nicht wie ein kleines bockiges Kind zeigen.

Jeffrey Schulz
Vorsitzendes des Ortsverbandes
der SPD Bad Frankenhausen
Autor: khh

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