Sa, 09:34 Uhr
30.11.2013
Das war der Wetter-November
Im November 2013 befand sich Mitteleuropa zunächst in einer kräftigen westlichen Strömung, mit der zahlreiche Tiefdruckgebiete über Deutschland hinweg zogen. So kamen meist milde Luftmassen heran und verursachten häufig Niederschläge. Der November in der Analyse der Wetter-Experten des DWD...
Im zweiten Monatsdrittel schlugen die Tiefdruckgebiete eine nördlichere Bahn ein und Deutschland gelangte unter den Einfluss von Hochdruckgebieten. Dies führte, der Jahreszeit entsprechend, oft zu Nebel oder Hochnebel. Im letzten´Drittel wechselten mildere und kältere sowie trockene und nasse Tage einander ab. So ergab sich insgesamt ein milder und recht nasser November mit wenig Sonne. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.
Die höchsten Temperaturen wurden diesmal mit Föhnunterstützung am 8. im Alpenvorland gemessen: Simbach am Inn meldete mit 20,4°C das landesweit höchste Maximum. Im zweiten Monatsdrittel gelangte Deutschland unter höheren Luftdruck mit bodennaher Kaltluft und örtlichem Nebel, bevor in der dritten Dekade unter Zufuhr von kalten Polarluftmassen winterliche Phasen mit Frost und Schnee bis in tiefere Lagen zunahmen. Am 28. wurde in Reit im Winkl über einer bereits geschlossenen Schneedecke das bundesweit tiefste Minimum von minus 15,9°C registriert.
Autor: redIm zweiten Monatsdrittel schlugen die Tiefdruckgebiete eine nördlichere Bahn ein und Deutschland gelangte unter den Einfluss von Hochdruckgebieten. Dies führte, der Jahreszeit entsprechend, oft zu Nebel oder Hochnebel. Im letzten´Drittel wechselten mildere und kältere sowie trockene und nasse Tage einander ab. So ergab sich insgesamt ein milder und recht nasser November mit wenig Sonne. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.
Anfangs noch sehr mild, doch dann...
In Deutschland lag die Durchschnittstemperatur im November 2013 mit 4,5 Grad Celsius leicht über dem international gültigen Wert der Referenzperiode 1961 bis 1990 (4,0°C). Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 (4,4°C) betrug die Abweichung nur plus 0,1 Grad. Deutschland lag zunächst in einer sehr milden Westströmung, der Süden kurzzeitig auch im Bereich armer Mittelmeerluft. Bis zum 17. lag die landesweite Mitteltemperatur noch deutlich über dem vieljährigen Mittel.Die höchsten Temperaturen wurden diesmal mit Föhnunterstützung am 8. im Alpenvorland gemessen: Simbach am Inn meldete mit 20,4°C das landesweit höchste Maximum. Im zweiten Monatsdrittel gelangte Deutschland unter höheren Luftdruck mit bodennaher Kaltluft und örtlichem Nebel, bevor in der dritten Dekade unter Zufuhr von kalten Polarluftmassen winterliche Phasen mit Frost und Schnee bis in tiefere Lagen zunahmen. Am 28. wurde in Reit im Winkl über einer bereits geschlossenen Schneedecke das bundesweit tiefste Minimum von minus 15,9°C registriert.