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Fr, 13:30 Uhr
06.12.2013

Winterdienst soll effektiver werden

Der Winterdienst kann winterliche Situationen entschärfen, er kann aber nicht sommerliche Straßenverhältnisse herstellen. Er sei vielmehr die Ergänzung zu gut vorbereiteten Kraftfahrern, die mit einem winterfest vorbereiteten Auto und viel Umsicht unterwegs sind...


"Dafür werben wir im Rahmen unserer Verkehrssicherheitskampagne Denken.Fahren.Ankommen.“, sagte die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, heute beim 4. Tag des Winterdienstes und informierte sich über die Vorbereitungen der Straßenwärter der Autobahnmeisterei Breitenworbis.

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Nach der im Jahr 2011 begonnenen Einführung des Digitalfunks sind in 2013 nun alle Winterdienstfahrzeuge auf Bundesautobahnen mit einer ‚Mobilen Betriebsdatenerfassung‘ (MBDE) ausgerüstet. Sie können damit besser untereinander und mit den Autobahnmeistereien, dem Gefahrenabwehrzentrum und der Polizei kommunizieren. Außerdem werden nun winterdienstrelevante Daten durch die Einsatzfahrzeuge erfasst und ausgewertet. In Verbindung mit dem Ausbau des Straßenwetterinformationssystems (SWIS) an den Bundesautobahnen auf 53 Messstellen und 14 Windmesseinrichtungen im vergangenen Jahr ist die Steuerung der Einsatzfahrten des Winterdienstes nun noch effektiver möglich.

„Unsere Straßenwärter erfüllen bei jedem Wetter ihre wichtige Aufgabe. Ich habe großen Respekt vor dieser Leistung. Jetzt in der Vorweihnachtszeit - wenn es in den meisten Familien besinnlicher wird – fahren die Kollegen rund um die Uhr im Winterdienst. Dafür ein herzliches Dankeschön“, sagte Klaan. Die Staatssekretärin nahm auch an einer Einsatzfahrt auf der A 38 teil. Darüber hinaus überreichte sie den Straßenwärtern der Autobahnmeisterei als kleinen Dank wärmende Handschuhe für ihren winterlichen Dienst.

In den vier Autobahnmeistereien kümmern sich 180 Mitarbeiter mit 48 Fahrzeugen um den Winterdienst. Bei extremer Witterung können sie auf weitere 18 Winterdienstfahrzeuge und 11 Schneefräsen zugreifen. 31 Kilometer Schneezäune sollen an exponierten Lagen Verwehungen verhindern. Für die rund 510 Kilometer Autobahnen stehen rund 31.000 Tonnen Streusalzvorräte bereit.

Für das rund 4.350 Kilometer lange Winterdienstnetz an Bundes- und Landesstraßen stehen 208 Winterdienstfahrzeuge privater Unternehmen zur Verfügung. Sie können bei besonderen Wetterlagen weitere 51 Fahrzeuge und 17 Schneefräsen einsetzen. Auf einer Länge von 234 Kilometern wurden Schneezäune errichtet. In den Lagern werden 107.000 Tonnen Salz vorgehalten. Rund 1.000 Streugutbehälter stehen an kritischen Steigungsstrecken zur Selbsthilfe zur Verfügung.
Autor: red

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