Mi, 08:19 Uhr
11.12.2013
Wetter-Katastrophen: Januar 2013
Im zurückliegenden Jahr traten deutschlandweit wieder viele Unwetter auf, die Menschenleben forderten und zu beträchtlichen Schäden führten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat den Wetterverlauf des Jahres 2013 Tag für Tag und rund um die Uhr überwacht, etwa 30 000 Mal frühzeitig vor gefährlichen Wetterlagen gewarnt und diese dokumentiert...
Weitere Schneefälle führten vom 15. bis 17. zunächst in der Westhälfte und nachfolgend in der Südhälfte Deutschlands zu glatten Straßen und
zahleichen Unfällen. Leider gab es auch Tote. Autobahnabschnitte wurden gesperrt, es kam zu Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr und auf dem Flughafen München zu Flugausfällen.
Bei Bayerisch-Eisenstein im Böhmerwald verloren Lehrerinnen mit einer Schülergruppe bei starkem Schneetreiben die Orientierung. Durch einen Notruf bei der Bergwacht wurden sie gefunden. Von Südwesten einsetzender gefrierender Regen sorgte am 20./21. für glatte Straßen. Fast im gesamten Bundesgebiet kam es zu Tausenden von Unfällen und Streckenabschnitte mussten gesperrt werden.
Außerdem war der Flugverkehr stark beeinträchtigt – der Frankfurter Flughafen war stundenlang gesperrt. Züge hatten teils erhebliche Verspätungen, der öffentliche Nahverkehr wurde in verschiedenem Orten eingestellt und Straßenbahnen in hessischen Orten konnten wegen vereister Oberleitungen nicht fahren. In Sulz am Neckar stürzte ein Rentner schwer und starb. In den Landkreisen Osnabrück und Hameln-Pyrmont sowie im Rheingau-Taunus-Kreis und in Teilen Frankens fiel an fast allen Schulen der Unterricht aus.
Bei Aufklaren in der Nacht zum 28. bildete sich in Nordrhein-Westfalen überfrierende Nässe, die zu einigen Unfällen führte. So fuhr bei Wesel ein LKW einen Baum um und fing Feuer. Zum Monatsende fegte ein Sturm über Norddeutschland hinweg. Die erste Sturmflut des Jahres setzte den Hamburger Fischmarkt unter Wasser, Container stürzten um und in Curslack wurde eine Reetdachscheune zerstört.
Umstürzende Bäume beschädigten Häuser in Gehrden in Niedersachsen und in Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern sowie Autos im niedersächsischen Barsinghausen und Ganderkesee. In Dortmund wurde ein Besenwagen der Entsorgungsbetriebe umgeweht, der eingeklemmte Fahrer kam schwer verletzt ins Krankenhaus. In Köln wurde eine Rheinbrücke wegen
herabgefallener Gerüstteile zeitweise gesperrt.
Hagel wurde am 28. in St. Peter-Ording, am 30. vereinzelt an Mecklenburg-Vorpommerns Küste, in Sachsen sowie vom Bodensee bis zum Alpenrand und am 31. vereinzelt im Harz und in Sachsen beobachtet.
Autor: redJanuar 2013
Anhaltender Regen sowie Schneeschmelze führten vom 4. bis 6. in Bayern und Sachsen vor allem an den Nordrändern von Erzgebirge und Alpen zu Überflutungen und Hochwasser. Schneefälle vom 10. bis 12. sorgten in Sachsen für glatte Straßen und über 100 Unfälle – eine Autofahrerin starb nach einer Kollision mit einem Laster.Weitere Schneefälle führten vom 15. bis 17. zunächst in der Westhälfte und nachfolgend in der Südhälfte Deutschlands zu glatten Straßen und
zahleichen Unfällen. Leider gab es auch Tote. Autobahnabschnitte wurden gesperrt, es kam zu Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr und auf dem Flughafen München zu Flugausfällen.
Bei Bayerisch-Eisenstein im Böhmerwald verloren Lehrerinnen mit einer Schülergruppe bei starkem Schneetreiben die Orientierung. Durch einen Notruf bei der Bergwacht wurden sie gefunden. Von Südwesten einsetzender gefrierender Regen sorgte am 20./21. für glatte Straßen. Fast im gesamten Bundesgebiet kam es zu Tausenden von Unfällen und Streckenabschnitte mussten gesperrt werden.
Außerdem war der Flugverkehr stark beeinträchtigt – der Frankfurter Flughafen war stundenlang gesperrt. Züge hatten teils erhebliche Verspätungen, der öffentliche Nahverkehr wurde in verschiedenem Orten eingestellt und Straßenbahnen in hessischen Orten konnten wegen vereister Oberleitungen nicht fahren. In Sulz am Neckar stürzte ein Rentner schwer und starb. In den Landkreisen Osnabrück und Hameln-Pyrmont sowie im Rheingau-Taunus-Kreis und in Teilen Frankens fiel an fast allen Schulen der Unterricht aus.
Bei Aufklaren in der Nacht zum 28. bildete sich in Nordrhein-Westfalen überfrierende Nässe, die zu einigen Unfällen führte. So fuhr bei Wesel ein LKW einen Baum um und fing Feuer. Zum Monatsende fegte ein Sturm über Norddeutschland hinweg. Die erste Sturmflut des Jahres setzte den Hamburger Fischmarkt unter Wasser, Container stürzten um und in Curslack wurde eine Reetdachscheune zerstört.
Umstürzende Bäume beschädigten Häuser in Gehrden in Niedersachsen und in Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern sowie Autos im niedersächsischen Barsinghausen und Ganderkesee. In Dortmund wurde ein Besenwagen der Entsorgungsbetriebe umgeweht, der eingeklemmte Fahrer kam schwer verletzt ins Krankenhaus. In Köln wurde eine Rheinbrücke wegen
herabgefallener Gerüstteile zeitweise gesperrt.
Hagel wurde am 28. in St. Peter-Ording, am 30. vereinzelt an Mecklenburg-Vorpommerns Küste, in Sachsen sowie vom Bodensee bis zum Alpenrand und am 31. vereinzelt im Harz und in Sachsen beobachtet.