Do, 00:05 Uhr
19.12.2013
Aus Biografie gelesen
Ortsverband Sondershausen der SPD ehrte gestern Willy Brandt an seinem 100. Geburtstag. Verbunden war das Ganze mit einer öffentlichen Lesung
Begrüßt wurde die Teilnehmer der Veranstaltung von der Ortsvorsitzenden Sabine Bräunicke, unter Ihnen u.a. Landtagsmitglied Dorothea Marx, Landrätin Antje Hochwind und die 1. Beigeordnete der Stadt Sondershausen, Cornelia Kraffzick. Bräunicke erinnerte an einige wichtige Punkte des Lebensweges von Willy Brandt.
Am 18. Dezember 1913 wurde Herbert Frahm in Lübeck geboren. Als Willy Brandt wurde er Jahrzehnte später zum ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt und er wurde eine, wenn nicht die herausragende Persönlichkeit der deutschen und auch der europäischen Sozialdemokratie. Mit dem Namen Willy Brandt sind viele historische Begriffe und Ereignisse verbunden.
Ganz besonders in Erinnerung ist der Kniefall im Warschauer Ghetto am 07. Dezember 1970 vor dem dortigen Mahnmal. Für seine Ostpolitik, die auf Entspannung und Ausgleich mit der Sowjetunion, der DDR und den übrigen Ostblockstaaten ausgerichtet war, erhielt er 1971 den Friedensnobelpreis. Mit dieser Neuen Ostpolitik, die Willy Brandt gemeinsam mit Walter Scheel gegen den entschiedenen Widerstand der Mehrheit der CDU/CSU-Opposition durchsetzte, bemühte er sich um eine Entspannung in Europa und er trug somit entscheidend zur Deutschen Wiedervereinigung 1991 bei. Unvergessen wir auch der Satz Mehr Demokratie wagen von ihm in Erinnerung bleiben.
Heidi Bialkowski aus Artern las aus einer Biografie zu wichtigen politischen Stationen seiner Arbeit und begann dabei mit dem Bau der Berliner Mauer. Gisela Hilbrecht und Wilhelm Schreier berichteten von persönlichen Kontakten mit Willy Brandt.
Umrahmt wurde die Lesung von Colleen Schülerin der privaten Musikschule Notenland von Patricia König-Verges. Die Kyfhhäuser-SPD und der SPD-Ortsverein Sondershausen führten im Carl-Corbach-Clum im Anschluss ihre Weihnachtsfeier durch.
Autor: khhBegrüßt wurde die Teilnehmer der Veranstaltung von der Ortsvorsitzenden Sabine Bräunicke, unter Ihnen u.a. Landtagsmitglied Dorothea Marx, Landrätin Antje Hochwind und die 1. Beigeordnete der Stadt Sondershausen, Cornelia Kraffzick. Bräunicke erinnerte an einige wichtige Punkte des Lebensweges von Willy Brandt.
Am 18. Dezember 1913 wurde Herbert Frahm in Lübeck geboren. Als Willy Brandt wurde er Jahrzehnte später zum ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt und er wurde eine, wenn nicht die herausragende Persönlichkeit der deutschen und auch der europäischen Sozialdemokratie. Mit dem Namen Willy Brandt sind viele historische Begriffe und Ereignisse verbunden.
Ganz besonders in Erinnerung ist der Kniefall im Warschauer Ghetto am 07. Dezember 1970 vor dem dortigen Mahnmal. Für seine Ostpolitik, die auf Entspannung und Ausgleich mit der Sowjetunion, der DDR und den übrigen Ostblockstaaten ausgerichtet war, erhielt er 1971 den Friedensnobelpreis. Mit dieser Neuen Ostpolitik, die Willy Brandt gemeinsam mit Walter Scheel gegen den entschiedenen Widerstand der Mehrheit der CDU/CSU-Opposition durchsetzte, bemühte er sich um eine Entspannung in Europa und er trug somit entscheidend zur Deutschen Wiedervereinigung 1991 bei. Unvergessen wir auch der Satz Mehr Demokratie wagen von ihm in Erinnerung bleiben.
Heidi Bialkowski aus Artern las aus einer Biografie zu wichtigen politischen Stationen seiner Arbeit und begann dabei mit dem Bau der Berliner Mauer. Gisela Hilbrecht und Wilhelm Schreier berichteten von persönlichen Kontakten mit Willy Brandt.
Umrahmt wurde die Lesung von Colleen Schülerin der privaten Musikschule Notenland von Patricia König-Verges. Die Kyfhhäuser-SPD und der SPD-Ortsverein Sondershausen führten im Carl-Corbach-Clum im Anschluss ihre Weihnachtsfeier durch.






