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Do, 19:11 Uhr
24.04.2014

Alleskönner Staatswald

36 Prozent der Waldfläche Thüringens wird durch die Landesforstanstalt bewirtschaftet, die sich zu 100 Prozent im Eigentum des Freistaats befindet. Auf diesen rund 200.000 ha Staatswald wächst das Holz für Dachstühle, Möbel, Parkettböden und Öfen....

Tausende von Tier- und Pflanzenarten finden in diesem Wirtschaftswald Lebens- und Rückzugsraum, für seltene Waldarten wie etwa dem Auerwild ist er der einzige Lebensraum überhaupt. Gleichzeitig ist der Wald für viele Thüringer eine der schönsten Möglichkeiten zur Erholung, gerade auch im Frühling.
Der Alleskönner Staatswald bietet neben dem Naturprodukt Holz in großem Umfang auch Dienstleistungen wie etwa Naturschutz und Erholung.

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Was dem Laien wie die Quadratur des Kreises anmutet, nennen Forstleute multifunktionale Forstwirtschaft. „Auf einer Fläche werden alle Waldfunktionen sichergestellt, den örtlichen Erfordernissen entsprechend mal diese stärker betont, mal jene“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Diese moderne Forstwirtschaft ist eine konsequente Fortentwicklung des ursprünglichen Nachhaltigkeitsprinzips, das 1713 von dem Vordenker der nachhaltigen Waldbewirtschaftung, Hans Carl von Carlowitz, in Mitteldeutschland entwickelt wurde. 5113 Kilometer Wander-, Rad- und Reitwege sowie Loipen stellt ThüringenForst zur Verfügung, dies entspricht der Entfernung Erfurt – Zentralafrika.

Der Alleskönner Staatswald bietet dem Wanderer hunderte interessanter Ausflugsziele: schaurige Ruinen zum Gruseln, Türme mit toller Aussicht, herrliche Panoramablicke, finstere Moore, Gelegenheiten zum Nasswerden, wilde Tiere und seltene Pflanzen, kurz: Spaß für die ganze Familie. Dem nächsten Frühlingsspaziergang durch den Alleskönner Staatswald steht also nichts mehr im Wege. Übrigens: der Alleskönner Staatswald kostet auch kein Eintrittsgeld!

Autor: en

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Kommentare
I.H.
24.04.2014, 20:03 Uhr
Da wächst doch noch viel mehr...
zum Beispiel die Hirschgeweihe für verdiente Abgeordnete, Staats- und Landesbeamte und sonstige Vertreter der Nomenklatura. Ist alles wie bei Honecker und vorher beim dicken Hermann, nur die Typen haben heute andere Parteibücher und die Funktionen heißen anders. Man gönnt sich ja sonst nichts... ist es nicht toll, dass 100 Prozent Wald im Eigentum des Freistaates von Beamten unentgeltlich benutzt wird und sich der kleine Mann auch was davon kaufen kann? Einfach nur Klasse!
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