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Mi, 20:06 Uhr
07.05.2014

Morgen Eröffnung der Ausstellung ...

„Opfer rechter Gewalt seit 1990“. Die Wanderausstellung wird im Landratsamt zu sehen sein...

169 Menschen, die seit dem Jahr 1990 in Folge von rechtsextrem motivierten Gewalttaten verstorben sind, werden – genau wie die Gewalttaten, denen sie zum Opfer fielen – in einer bewegenden Ausstellung vorgestellt. Diese wird vom 8. bis 28. Mai im Landratsamt des Kyffhäuserkreises zu sehen sein. Veranstalter ist das Bündnis gegen Rechts im Kyffhäuserkreis, das vom Kreisjugendring Kyffhäuserkreis koordiniert wird.

Die Ausstellung wird am 8. Mai um 16 Uhr von der Landrätin, Frau Antje Hochwind, selbst seit vielen Jahren Mitglied im Bündnis gegen Rechts, eröffnet. Im Anschluss wird Herr Zobel von der mobilen Beratung für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt „EZRA“ einen Überblick und statistische Zahlen zu gewalttätigen Übergriffen von Rechten in Thüringen geben. Die musikalische Umrahmung übernimmt das Carl-Schroeder-Konservatorium.

Morgen Eröffnung der Ausstellung ... (Foto: Kreisjugendring) Morgen Eröffnung der Ausstellung ... (Foto: Kreisjugendring)

Am 8. Mai wird in Deutschland dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus gedacht. Diesen Gedenktag wollen die Akteure des Bündnis gegen Rechts im Kyffhäuserkreis zum Anlass nehmen, der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken, die aus politischen, rassischen, religiösen u. a. Gründen in den Zuchthäusern und Konzentrations- und Vernichtungslagern des NS-Regimes ihr Leben lassen mussten, aber auch den heutigen Opfern rassistischer Gewalt und menschenverachtender Hetze.

Die Wanderausstellung »Opfer rechter Gewalt seit 1990« ist ein Projekt von Rebecca Forner und der Opferperspektive e.V. in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990“ porträtiert 169 Menschen, die seit  1990 rechter Gewalt zum Opfer fielen. Viele wurden getötet, weil für sie im Weltbild der extremen Rechten kein Platz ist; manche, weil sie den Mut hatten, Nazi-Parolen zu widersprechen. Einige Schicksale bewegten die Öffentlichkeit, viele wurden kaum zur Kenntnis genommen, vergessen sind die meisten. Die Ausstellung ruft diese Menschen in Erinnerung.
Autor: khh

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