Do, 04:55 Uhr
08.05.2014
Politik fehlte leider weitgehend
Sie bekommt Tradition, die gemeinsame Veranstaltung zwischen dem Verband der Behinderten Kyffhäuserkreis, des Sozialverbandes VdK und des Regionalverbandes hörgeschädigter und tinitusbetroffener Menschen im Kyffhäuserkreis. Gestern traf man sich und stimmte sich zu einem sehr wichtigen gemeinsamen Themas ab: Inklusion...
Schade nur, dass zu diesem wichtigen Thema die eingeladene Politik fast nicht vertreten war. Einzige Ausnahme - Die Linke im Kyffhäuserkreis, die mit Angela Trommer vertreten war. Dabei ging es ja gerade beim Thema Inklusion darum, das Thema an die Menschen und in die Kommunalpolitik zu tragen.
Bei dem Thema geht es um viel. Dabei schießt auch mancher übers Ziel hinaus. Man muss die Problematik nicht mit "fachchinesisch" verkomplizieren, so Heidi Meister, die Vorsitzende des Behindertenverbandes. Es ist kein Schimpfwort wenn man sagt wir sind Behinderte und muss das nicht mit "Handicapler" umschreiben.
Der Vorsitzende des Ortsverbandes Sondershausen, Hans-Dieter Dünkel, setzte sich mit dem Thema Inklusion auseinander und stellte fest, beim Thema Inklusion stehen wir noch vor einem langen Weg. Wenn jeder Betroffene, ob behindert oder nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann, dann haben wir Inklusion. Aber das gelingt nur, wenn viele Menschen mitmachen, so Dünkel. Er unterstrich auch, dass der Vdk immer mehr an Mitgliedern und Bedeutung gewinnt.
VdK-Kreisverbandschef Bernd Reiber informierte die Teilnehmer über die jüngste gemeinsame Veranstaltung des VDK mit kommunalen Vertretern aus dem Landkreis Nordhausen und dem Kyffhäuserkreis. Hier hatte kn unter INKLUSION IST GEMEINSAMES ANLIEGEN. Er bestätigte nochmals, dass für die Erarbeitung von Aktionsplänen für die Kommunen die Fachhochschule Nordhausen helfend zur Seite stehen wird.
Brigitte Neumann vom Regionalverband hörgeschädigter und tinitusbetroffener Menschen im Kyffhäuserkreis sieht das Thema Kampf um Barrierefreiheit noch nicht als beendet an. Es muss für Behinderte mehr ein offenes Ohr geben. Es reicht nicht, wenn Politiker vorbei kommen und nur zuhören, um später keine Handlungen zur Änderung der Probleme durchsetzen.
Aber es ging gestern nicht nur politisch ernst zu. Bei der einen oder anderen Tasse Kaffee und leckerem Kuchen tauschte man weitere Erfahrungen aus und man verabredete sich schon mal, diese Treffen auch nächstes Jahr wieder fortzusetzen.
Autor: khhSchade nur, dass zu diesem wichtigen Thema die eingeladene Politik fast nicht vertreten war. Einzige Ausnahme - Die Linke im Kyffhäuserkreis, die mit Angela Trommer vertreten war. Dabei ging es ja gerade beim Thema Inklusion darum, das Thema an die Menschen und in die Kommunalpolitik zu tragen.
Bei dem Thema geht es um viel. Dabei schießt auch mancher übers Ziel hinaus. Man muss die Problematik nicht mit "fachchinesisch" verkomplizieren, so Heidi Meister, die Vorsitzende des Behindertenverbandes. Es ist kein Schimpfwort wenn man sagt wir sind Behinderte und muss das nicht mit "Handicapler" umschreiben.
Der Vorsitzende des Ortsverbandes Sondershausen, Hans-Dieter Dünkel, setzte sich mit dem Thema Inklusion auseinander und stellte fest, beim Thema Inklusion stehen wir noch vor einem langen Weg. Wenn jeder Betroffene, ob behindert oder nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann, dann haben wir Inklusion. Aber das gelingt nur, wenn viele Menschen mitmachen, so Dünkel. Er unterstrich auch, dass der Vdk immer mehr an Mitgliedern und Bedeutung gewinnt.
VdK-Kreisverbandschef Bernd Reiber informierte die Teilnehmer über die jüngste gemeinsame Veranstaltung des VDK mit kommunalen Vertretern aus dem Landkreis Nordhausen und dem Kyffhäuserkreis. Hier hatte kn unter INKLUSION IST GEMEINSAMES ANLIEGEN. Er bestätigte nochmals, dass für die Erarbeitung von Aktionsplänen für die Kommunen die Fachhochschule Nordhausen helfend zur Seite stehen wird.
Brigitte Neumann vom Regionalverband hörgeschädigter und tinitusbetroffener Menschen im Kyffhäuserkreis sieht das Thema Kampf um Barrierefreiheit noch nicht als beendet an. Es muss für Behinderte mehr ein offenes Ohr geben. Es reicht nicht, wenn Politiker vorbei kommen und nur zuhören, um später keine Handlungen zur Änderung der Probleme durchsetzen.
Aber es ging gestern nicht nur politisch ernst zu. Bei der einen oder anderen Tasse Kaffee und leckerem Kuchen tauschte man weitere Erfahrungen aus und man verabredete sich schon mal, diese Treffen auch nächstes Jahr wieder fortzusetzen.









