Fr, 00:02 Uhr
09.05.2014
Ärztemangel auch im Kyffhäuserkreis
Bereits heute stellt der Mangel an Haus- und Fachärzten in den ländlichen Regionen Thüringens ein Problem dar. So auch im Kyffhäuserkreis. Dazu eine Pressemeldung der Jungen Union Kyffhäuserkreis...
Hiervon zeugen etwa die Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung und des Verbands der Ersatzkassen. Neben den bereits ergriffenen, richtigen Maßnahmen wider den Ärztemangel sprechen sich Junge Union und die überparteiliche Vereinigung Kommunal. Die Plattform (www.kommunal.societas-verlag.de) für weitergehende Schritte aus.
Bild Techniker Krankenkasse
Als Beispiel nennen Rene T. Wieser (Junge Union Kyffhäuserkreis) und Sebastian C. Dewaldt (Kommunal. Die Plattform) mobile Praxen. Mit diesen könnte ein Arzt oder auch mehrere Ärzte in wechselnder Besetzung von Gemeinde zu Gemeinde fahren und so die medizinische Versorgung in unterversorgten Gebieten sicherstellen. Kurze Wege seien zumal für Senioren und in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkte Personen wichtig. Eine rollende Praxis existiere bereits in Lübeck. Auch im niedersächsischen Landkreis Wolfenbüttel rollt seit letztem Sommer ein Bus von Dorf zu Dorf.
Eine mobile Praxis - ein "Doc Mobil" - wäre nach Dewaldt auch juristisch nicht zu beanstanden. Die Berufsordnung der Landesärztekammer Thüringen statuiert zwar, dass die Ausübung ambulanter ärztlicher Tätigkeit im Umherziehen berufsrechtswidrig ist. Allerdings sind zum Zwecke der aufsuchenden medizinischen Gesundheitsversorgung Ausnahmen möglich, sagt Dewaldt und hofft, dass diese Idee auch in Thüringen aufgegriffen und im Kyffhäuserkreis als Modell erprobt wird. Zudem verfügt die Einrichtung eines solchen Mobils über eine umfassende medizinische Behandlung.
Allein in Bad Frankenhausen werden nach Wieser von zehn niedergelassenen Medizinern alsbald sechs in Pension gehen. Der demographische Wandel, die aus ihm resultierenden Veränderungen von Krankheitsbildern und die veränderten Patientenansprüche erfordern im Hier und Jetzt ein Nachdenken über die Organisation und Strukturierung der Gesundheitsversorgung der Zukunft. Die medizinische Versorgung muss im Kyffhäuserkreis auch weiterhin flächendeckend und vor allem wohnortnah gewährleistet werden, sagte Wieser abschließend.
JU Kyffhäuserkreis
Autor: khhHiervon zeugen etwa die Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung und des Verbands der Ersatzkassen. Neben den bereits ergriffenen, richtigen Maßnahmen wider den Ärztemangel sprechen sich Junge Union und die überparteiliche Vereinigung Kommunal. Die Plattform (www.kommunal.societas-verlag.de) für weitergehende Schritte aus.
Bild Techniker Krankenkasse
Als Beispiel nennen Rene T. Wieser (Junge Union Kyffhäuserkreis) und Sebastian C. Dewaldt (Kommunal. Die Plattform) mobile Praxen. Mit diesen könnte ein Arzt oder auch mehrere Ärzte in wechselnder Besetzung von Gemeinde zu Gemeinde fahren und so die medizinische Versorgung in unterversorgten Gebieten sicherstellen. Kurze Wege seien zumal für Senioren und in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkte Personen wichtig. Eine rollende Praxis existiere bereits in Lübeck. Auch im niedersächsischen Landkreis Wolfenbüttel rollt seit letztem Sommer ein Bus von Dorf zu Dorf.
Eine mobile Praxis - ein "Doc Mobil" - wäre nach Dewaldt auch juristisch nicht zu beanstanden. Die Berufsordnung der Landesärztekammer Thüringen statuiert zwar, dass die Ausübung ambulanter ärztlicher Tätigkeit im Umherziehen berufsrechtswidrig ist. Allerdings sind zum Zwecke der aufsuchenden medizinischen Gesundheitsversorgung Ausnahmen möglich, sagt Dewaldt und hofft, dass diese Idee auch in Thüringen aufgegriffen und im Kyffhäuserkreis als Modell erprobt wird. Zudem verfügt die Einrichtung eines solchen Mobils über eine umfassende medizinische Behandlung.
Allein in Bad Frankenhausen werden nach Wieser von zehn niedergelassenen Medizinern alsbald sechs in Pension gehen. Der demographische Wandel, die aus ihm resultierenden Veränderungen von Krankheitsbildern und die veränderten Patientenansprüche erfordern im Hier und Jetzt ein Nachdenken über die Organisation und Strukturierung der Gesundheitsversorgung der Zukunft. Die medizinische Versorgung muss im Kyffhäuserkreis auch weiterhin flächendeckend und vor allem wohnortnah gewährleistet werden, sagte Wieser abschließend.
JU Kyffhäuserkreis
