eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Do, 20:07 Uhr
15.05.2014

Schule im Jahr 2034

Kyffhäuser Jugendliche entwickeln Ideen. Von einer Zukunftswerkstatt erhielt kn folgenden Bericht...


„Wir stellen uns mal vor, am Ende des Schuljahres legen wir uns ins Bett… Als wir aufwachen, ist das Jahr 2034. Und irgendwie ist alles anders. Wir gehen in die Schule. Wir sprechen mit den Menschen dort und finden, es ist besser geworden. Vieles, was uns gestört hat, ist nicht mehr so. Das stellen wir dar.“

Mit diesem Auftrag gingen rund 60 Schüler und ihre erwachsenen Begleiter aus verschiedenen Schulen des Kyffhäuserkreises am Mittwochnachmittag in die kreative Phase einer Zukunftswerkstatt zum Thema „Schule der Zukunft“. Die Veranstaltung fand am 14. und 15. Mai 2014 im Ferienpark Feuerkuppe in Straußberg statt und soll der Auftakt zu Veränderungen an den beteiligten Schulen sein. Denn die interessierten Jugendlichen haben tolle Ideen entwickelt und sich an diesen beiden Tagen mit verschiedenen Aspekten des Schullebens von heute und morgen auseinandergesetzt.

Schule im Jahr 2034 (Foto: nelecom) Schule im Jahr 2034 (Foto: nelecom)

Das Begleitprogramm zum „Thüringer Bildungsmodell – Neue Lernkultur in Kommunen“ (nelecom) und „Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“ organisierten gemeinsam mit den Schulsozialarbeitern aus Sondershausen, Greußen, Roßleben, Ebeleben und Bad Frankenhausen diese spannenden Mitmachtage. Moderator der Veranstaltung war der Prozessbegleiter und Coach Norbert Poppe aus Berlin, der seine Wurzeln in Thüringen hat.

Anzeige symplr (1)
Viele Probleme aus dem Schulalltag der Jugendlichen wurden zu Beginn der Zukunftswerkstatt in der sogenannten Kritikphase diskutiert und Themenkomplexen wie „Lernen & Lehren“, „Mobbing“ oder „Schulausstattung“ zugeordnet. Auch die Erwachsenen waren über einige der Kritikpunkte erstaunt. So wünschen sich einige Schüler, dass es endlich eine zweite Fremdsprache gibt oder dass Lehrer und Schüler respektvoll miteinander umgehen. Auch der Wunsch nach konsequenteren Lehrern wurde laut. Handyverbot, Rauchen, zu schwere Rucksäcke, zu wenig Projekte und zu lange Unterrichtstage wurden heiß diskutiert.

In der Visionsphase haben die Jugendlichen mit viel Fantasie Szenarien für das Jahr 2034 entwickelt und sich so dem Thema „Schule der Zukunft“ individuell und im Austausch mit Schülern anderer Schulen genährt. Zum Abschluss des ersten Tages beschäftigten sich die Schüler mit der Frage „Was können wir als Jugendliche tun?“, wobei sie gute Lösungsansätze entwickelten. Am zweiten Tag setzten die Realschüler gemeinsam mit ihren Schulsozialarbeitern die Überlegungen in schulbezogenen Teams fort und prüften die ihnen wichtigen Ideen auf Umsetzbarkeit vor Ort.

Die Ergebnisse dieser nelecom-Zukunftswerkstatt sollen in Lehrer- und Schulkonferenzen präsentiert werden und auch in andere Gremien und Gespräche zum Thema Bildung mit einfließen. Seit 2010 beteiligt sich der Kyffhäuserkreis an nelecom und vielfältige Projekte zur Entfaltung der Potentiale von Kindern und Jugendlichen sind seither entstanden. Und so war auch diese Zukunftswerkstatt eine wichtige Plattform für die Ideen junger Menschen und soll den Auftakt zu kleinen und großen Veränderungen des Schulalltags bilden.

Christiane Müller
Begleitprogramm nelecom
Autor: khh

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)