Fr, 05:46 Uhr
30.05.2014
Schwung etwas abgebremst, aber...
die positive Entwicklung des Konjunkturbarometers im Kyffhäuserkreis hält, wenngleich der Schwung etwas abgebremst wurde. Beleg dafür sind die jüngsten Daten der Konjunkturumfrage der IHK Erfurt sowie Zahlen und Fakten des Thüringer Landesamtes für Statistik, so die IHK in einer Meldung...
Als größter Wachstumsmotor erwies sich der Industrieumsatz. Mit höchster Steigerungsrate aller Landkreise und kreisfreien Städte des Kammerbezirkes stieg dieser um 23,1 Prozent. Absolut bedeutet dies eine Erhöhung von 139,6 T€ auf 171,8 T€.
Der Konjunkturklimaindex beläuft sich auf 125 Prozentpunkte und bewegt sich auf einem hohen Niveau, wobei der langjährige Durchschnitt bei 103 Prozent liegt.
Die Beschäftigtenzahlen der berichtspflichtigen Unternehmen stiegen um 15 Prozent, d.h. 3.767 Arbeitnehmer sind in 22 Unternehmen des Kyffhäuserkreises mit einer Beschäftigtenzahl von über 50 Mitarbeitern tätig.
Einen beachtlichen Anstieg erfuhr der Auslandsumsatz, wo ein Wachstum von 26,7 Prozent erzielt werden konnte und dieser auf 74.510 T€ anstieg.
Die Stimmung in den Geschäftsetagen ist gut, was 44 Prozent der Unternehmen bestätigen. Fast die Hälfte (48 Prozent) zeigt sich zufrieden, lediglich 8 Prozent haben Grund zur Klage und bewerten die gegenwärtige Lage nicht positiv.
Der Blick in die Zukunft ist von Optimismus und positiven Erwartungen geprägt, denn ein Drittel geht von einer steigenden Erwartungshaltung aus, während die Hälfte sich auf Kontinuität einstellt.
Kleine Eintrübungen gibt es bei der Prognose der Beschäftigtenzahlen. Knapp 20 Prozent erwarten eine Steigerung und ein Viertel geht von sinkenden Mitarbeiterzahlen aus, wobei 57 Prozent stabile Mitarbeiterzahlen prognostizieren.
Erfreulich ist zudem der Trend zu steigenden Investitionen, wobei die Hauptmotive hierfür die Deckung des Ersatzbedarfes sowie Rationalisierungsmaßnahmen sind. 76 Prozent aller Unternehmen planen steigende bzw. konstante Investitionen, lediglich 14 Prozent haben keine Investitionsabsichten.
Dennoch gibt es Faktoren, die dem positiven Trend Einhalt gebieten können. Als Konjunkturrisiko Nr. 1 kristallisieren sich nach wie vor die Energie- und Rohstoffpreise heraus. Ferner wachsen die Bedenken hinsichtlich der Steigerung der Arbeitskosten deutlich. Die Entscheidungen der Politik zu Rente und Mindestlohn stellen höhere finanzielle Belastungen dar, die negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung erwarten lassen.
Udo Rockmann
Leiter Regionales Service-Center
Autor: khhAls größter Wachstumsmotor erwies sich der Industrieumsatz. Mit höchster Steigerungsrate aller Landkreise und kreisfreien Städte des Kammerbezirkes stieg dieser um 23,1 Prozent. Absolut bedeutet dies eine Erhöhung von 139,6 T€ auf 171,8 T€.
Der Konjunkturklimaindex beläuft sich auf 125 Prozentpunkte und bewegt sich auf einem hohen Niveau, wobei der langjährige Durchschnitt bei 103 Prozent liegt.
Die Beschäftigtenzahlen der berichtspflichtigen Unternehmen stiegen um 15 Prozent, d.h. 3.767 Arbeitnehmer sind in 22 Unternehmen des Kyffhäuserkreises mit einer Beschäftigtenzahl von über 50 Mitarbeitern tätig.
Einen beachtlichen Anstieg erfuhr der Auslandsumsatz, wo ein Wachstum von 26,7 Prozent erzielt werden konnte und dieser auf 74.510 T€ anstieg.
Die Stimmung in den Geschäftsetagen ist gut, was 44 Prozent der Unternehmen bestätigen. Fast die Hälfte (48 Prozent) zeigt sich zufrieden, lediglich 8 Prozent haben Grund zur Klage und bewerten die gegenwärtige Lage nicht positiv.
Der Blick in die Zukunft ist von Optimismus und positiven Erwartungen geprägt, denn ein Drittel geht von einer steigenden Erwartungshaltung aus, während die Hälfte sich auf Kontinuität einstellt.
Kleine Eintrübungen gibt es bei der Prognose der Beschäftigtenzahlen. Knapp 20 Prozent erwarten eine Steigerung und ein Viertel geht von sinkenden Mitarbeiterzahlen aus, wobei 57 Prozent stabile Mitarbeiterzahlen prognostizieren.
Erfreulich ist zudem der Trend zu steigenden Investitionen, wobei die Hauptmotive hierfür die Deckung des Ersatzbedarfes sowie Rationalisierungsmaßnahmen sind. 76 Prozent aller Unternehmen planen steigende bzw. konstante Investitionen, lediglich 14 Prozent haben keine Investitionsabsichten.
Dennoch gibt es Faktoren, die dem positiven Trend Einhalt gebieten können. Als Konjunkturrisiko Nr. 1 kristallisieren sich nach wie vor die Energie- und Rohstoffpreise heraus. Ferner wachsen die Bedenken hinsichtlich der Steigerung der Arbeitskosten deutlich. Die Entscheidungen der Politik zu Rente und Mindestlohn stellen höhere finanzielle Belastungen dar, die negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung erwarten lassen.
Udo Rockmann
Leiter Regionales Service-Center
