Do, 13:55 Uhr
29.05.2014
Forum Europawahl
Treffen der EU Regierungschefs eine weitere Nullrunde. Mit diesem Thema beschäftigt sich eine Leserzuschrift...
Ich glaubte nicht richtig zu hören, als die deutsche Kanzlerin, nach dem Treffen der EU Regierungschefs, den Wählerwillen zur Europawahl zum Pokerspiel machte. So eine offensichtliche Unverfrorenheit mit Wahlergebnissen umzugehen war der eigenmtliche Gipfel.
Erst wirbt sie in Deutschland und Europa für Jean-Claude Junker und weil der englische Premierminister, der eigentlich ein Gegner Europas ist, selbigen nicht will, knickt die Kanzlerin ein, pocht auf Zeit und eigentlich gehe es ihr alles zu schnell.
Ob man nun für oder gegen die "Spitzenkandidaten" gestimmt hat ist nicht die Frage. Die Art des Umgangs mit Wahlergebnissen schon. So eine Verarschung der Wähler verschlägt einen schon die Sprache.
Vor allem werden sich sich die Europagegner nun die Hände reiben. Die Wahlbeteiligung war nicht berauschend, aber nach solchen makaberen Spielchen im für die Wähler fernen Europa, wird das Interesse ohne Zweifel weiter sinken. Diese hilflose politische Wurstelei der Regierungschefs mit ihren ergebnislosen Treffen zeigt ein erbärmliches Bild derer, die Europa zum Spielball der Interessen der Banken und Konzerne machen.
Das alles ist weit entfernt von einem erstrebenswerten friedlichen und sozialen Europa der Menschen und brachte unerwünschte Kräfte ins europäische Parlament. Kaum sind die Stimmen ausgezählt geht es mit den bekannten Spielchen weiter. Macht und Postenpoker nicht im Sinne der Wähler, aber den Interessen der tatsächlich Mächtigen dienend.
Sie sind die eigentlichen Gewinner und der Wählerwille wird dann schon in diese Richtung hingedeutet. Gemeinsam für Europa warb die Kanzlerin. Das war eben vor der Wahl.Europakurs geht wie gehabt weiter.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khhIch glaubte nicht richtig zu hören, als die deutsche Kanzlerin, nach dem Treffen der EU Regierungschefs, den Wählerwillen zur Europawahl zum Pokerspiel machte. So eine offensichtliche Unverfrorenheit mit Wahlergebnissen umzugehen war der eigenmtliche Gipfel.
Erst wirbt sie in Deutschland und Europa für Jean-Claude Junker und weil der englische Premierminister, der eigentlich ein Gegner Europas ist, selbigen nicht will, knickt die Kanzlerin ein, pocht auf Zeit und eigentlich gehe es ihr alles zu schnell.
Ob man nun für oder gegen die "Spitzenkandidaten" gestimmt hat ist nicht die Frage. Die Art des Umgangs mit Wahlergebnissen schon. So eine Verarschung der Wähler verschlägt einen schon die Sprache.
Vor allem werden sich sich die Europagegner nun die Hände reiben. Die Wahlbeteiligung war nicht berauschend, aber nach solchen makaberen Spielchen im für die Wähler fernen Europa, wird das Interesse ohne Zweifel weiter sinken. Diese hilflose politische Wurstelei der Regierungschefs mit ihren ergebnislosen Treffen zeigt ein erbärmliches Bild derer, die Europa zum Spielball der Interessen der Banken und Konzerne machen.
Das alles ist weit entfernt von einem erstrebenswerten friedlichen und sozialen Europa der Menschen und brachte unerwünschte Kräfte ins europäische Parlament. Kaum sind die Stimmen ausgezählt geht es mit den bekannten Spielchen weiter. Macht und Postenpoker nicht im Sinne der Wähler, aber den Interessen der tatsächlich Mächtigen dienend.
Sie sind die eigentlichen Gewinner und der Wählerwille wird dann schon in diese Richtung hingedeutet. Gemeinsam für Europa warb die Kanzlerin. Das war eben vor der Wahl.Europakurs geht wie gehabt weiter.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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