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Mi, 08:16 Uhr
08.07.2015

Stein gereinigt

Hochwasserstein zwischen Gehofen und Ritteburg von Schmierereien befreit, wie kn erfahren hat...

Nicht selten erzählen Kleindenkmale große Geschichte, so auch der Wasserstein zwischen Ritteburg und Gehofen, der an die verheerenden Überflutungen der Unstrut vom 29. Juni 1871, 9. Februar 1946 sowie 16. März 1947 mit je einer Markierung in entsprechender Höhe erinnert.

Stein gereinigt (Foto: Andreas Schmölling) Stein gereinigt (Foto: Andreas Schmölling) Im Herbst vergangenen Jahres musste allerdings festgestellt werden, dass der Wasserstein vermutlich von Fußball-„Fans“ mit den Kürzeln ihrer Mannschaft beschmiert worden ist. Seither prangten die hässlichen „Verzierungen“ in roter Schrift von allen Seiten des Gedenksteins.

Dessen Schicksal hatte es zudem gewollt, dass das Original verlorenging und deshalb zur Mitte der 1990er Jahre mit viel Engagement ein Duplikat errichtet worden war. Den Farbschmierereien konnte jetzt vehement zuleibe gerückt werden. Auf Bitten des Heimatvereins ARATORA war es der Arterner Steinmetzbetrieb Marko Gödicke, der sich den Verunzierungen annahm und deshalb am 1. Juli 2015 nahe des Flutkanals mit einem Sandstrahler anrückte.

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Nach getaner Arbeit in hochsommerliche Hitze strahlt der Stein fast wieder so schön wie zuvor. Ein ganz besonders herzlicher Dank an Marko Gödicke und Kollegen für diese Arbeit, die zudem kostenfrei als Sponsoring erfolgte! Der regionalhistorisch bedeutsame Stein sowie dessen ungewöhnliches Schicksal seit 1871 werden auch in der Fortsetzung unseres erst vor wenigen Wochen erschienenen und bereits in sehr erfreulicher Anzahl veräußerten Buches „Die Unstrut – Geschichte(n) vom Fluss zwischen der Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein“ mit einem Artikel näher beleuchtet.

Andreas Schmölling
Heimatverein ARATORA e.V.
Internet: www.heimatverein-aratora.de
Autor: khh

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