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Fr, 14:59 Uhr
14.08.2015
Offiziell beendet

Flurbereinigungsverfahren „Esperstedter Ried“

Am heutigen Freitag (14. August) wurde das Flurbereinigungsverfahren „Esperstedter Ried“ (Landkreis Kyffhäuser) offiziell beendet. Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, hat dazu das „Esperstedter Ried“ besucht.

Das „Esperstedter Ried“ ist die größte Fläche in Thüringen, an der im Binnenland salzhaltiges Wasser an die Oberfläche tritt. Der Freistaat hat für die Erhaltung und die Entwicklung dieser Fläche das LIFE-Projekt aufgelegt. Die Flurbereinigung dauerte elf Jahre und kostete rund 1,2 Millionen Euro Landes-, Bundes- und EU-Mittel. Unter anderem wurden 16 Kilometer Grabenräumung und 40 Kilometer Grabenmahd umgesetzt. Ein Vogelbeobachtungsturm ist errichtet und 8,6 Kilometer ländliche Wege angelegt worden. Auf 5.000 Quadratmetern wurden Gehölze gepflanzt.

Ministerin Birgit Keller (hier ein Archivfoto aus der Landwirtschaftskonferenz) hat zum Abschluss des Projektes am heutigen Freitag eine Informationstafel, die neben dem Ablauf des Flurbereinigungsverfahrens insbesondere dessen hohe naturschutzfachliche Bedeutung hervorhebt, enthüllt.

Umso erstaunlicher ist, dass dieses Gebiet durch den möglichen Bau der Schweinemastanlage Oldisleben gefährdet wird, wie BUND Thüringen und die Bürgerinitiative Diamantene Aue betonen und deshalb seit Jahren gegen den Bau prozessieren!
Autor: khh

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