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Fr, 12:02 Uhr
21.08.2015

Radwege gefordert

Bei der gestrigen öffentlichen Sitzung der Bürgerinitiative Greußen zum Bau einer Ortsumfahrung in Greußen ging es auch um das Thema Radwege...

Über die Sitzung hatte kn bereits ausführlich berichtet (Im Brennpunkt: Bundesverkehrswegeplan). In der Diskussion sprach eine Bürgerin auch das Problem Radwege an.

Durch den hohen Verkehr auf der B4 und den fehlenden Radwegen ist es kaum möglich, sich einigermaßen sicher mit dem Rad in der Stadt zu bewegen. Das ist besonders für Jugendliche problematisch. In andere Orte zu gelangen wird sehr schwierig. Die Bürgerin forderte, es müsse mehr für den Bau von Radwegen getan werden.

Greußens Bürgermeister René Hartnauer (SPD) informierte, dass es Bestrebungen gäbe, eine Querspange zwischen dem Unstrut-Werra-Radweg und den Unstrut-Radweg zu legen, um eventuell Von Ebeleben aus Greußen anzuschließen.

Über die fehlende Verbindung von Greußen in Richtung Sondershausen nach Nordhausen hatte kn schon öfter berichtet. Aber bisher gab es keine Reaktionen seitens der Politik. Denn es geht nicht nur um Greußen.

Aus Richtung Erfurt ist es praktisch unmöglich (ohne riesige Umwege) mit dem Rad in den Norden Thüringens Sondershausen und Nordhausen zu kommen.

Auch kn hat schon abenteuerliche Routen über Possen und Hainleite (Hachelbich - Oberbösa) ausprobiert, um nach Greußen zu fahren und letztendlich den Weg über Unstrut-Werra-Radweg bis Oberspier und dann auf normalen Landstraßen über Niederspier, Wasserthaleben nach Greußen favoriesiert. Aber das ist nicht gerade die sicherste Lösung.
Autor: khh

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