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Fr, 20:23 Uhr
21.08.2015

Schuleinführungsfeier der besonderen Art

Morgen erfolgt thüringenweit die Einschulung der neuen Schülerinnen und Schüler. Für den Verein "Sondershausen ist bunt" war das der Anlass für die Kinder der Flüchtlingsfamilien heute ein Einschulungsfeier zu organisieren, die heute im Carl-Schroeder-Saal von Sondershausen stattfand...

Viele glücklich strahlenden Kinderaugen konnte man heute im Carl-Schroeder-Saal sehen. Aber auch mancher skeptischer Blick war dabei, als heute Flüchtlingsfamilien zu einer Feier eingeladen worden waren. Aber die Skepsis verflog rasch, als es für die Kinder, die ab Montag in Sondershausen in die Schule gehen werden, gut gefüllte Schulranzen, Zuckertüten und Kuchen gab.

Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Insgesamt 26 neue Schülerinnen und Schüler, die ab Montag die Schule besuchen werden, bekamen heute die Zuckertüte und ein Schulranzen. Aber nicht nur "ABC"-Schützen waren dabei, die in die erste Klasse gehen werden, sondern Kinder, die bereits in ihren Ländern in die Schule gingen. Nicht alle hatten den Weg zur Feier gehen wollen, da doch die Skepsis zu groß war.

Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Aber die Freude war den Kindern anzumerken, als sie von Mitgliedern des Vereins die Zuckertüten und den Schulranzen bekamen, wie ihn hier Kirsten Langethal vom Verein übergab.

Zahlreiche Gäste nahmen an der Feier Teil, so die Bundestagsabgeordnete Kersten Steinke (Die Linke), Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD), der 2. Beigeordnete der Landrätin Torsten Blümel (Die Linke) und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), sowie die Integrationsbeauftragte des Kyffhäuserkreises Katharina Weizel.

Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Michael Göpfert von der Diakonie hat ein Geschenk (110 Euro) im Gepäck, den er im Auftrag des Evangelischen Kirchenkreises Bad Frankenhausen-Sondershausen übergab.

Kirsten Langethal hatte die Begrüßung der Gäste übernommen. Sie dankte der Stadt Sondershausen für die Bereitstellung des Saales. Der Dank ging auch an die Hilfsorganisation GAN Gießen, welche die Schulranzen zur Verfügung gestellt hatten. Auch die Zuckertüten waren von Sponsoren zur Verfügung gestellt worden. Kuchen und Torten für die Feier stellte die Bäckerei Hengstermann zur Verfügung.

Grußworte an die Kinder und Eltern überbrachten Bürgermeister Kreyer und Landtagsmitglied Marx, die den Verein sehr aktiv unterstützt, der zurzeit 11 Mitglieder hat, die sich viel um die Flüchtlingsfamilien kümmern und auch manchen Badbesuch organisierten.

Kreyer bezeichnete den Schuleintritt der Kinder als wichtigen Schritt im Leben. Marx betonte, die Flüchtlingskinder werden Schule und Stadt bereichern.

Nach der "anstregenden" Zuckertütenübergabe ging es zum gemütlichen Teil des Nachmittags zu Kaffee und Kuchen über.
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schuleinführungsfeier der besonderen Art (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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Kommentare
Micha123
24.08.2015, 19:06 Uhr
Schuleinführungsfeier der besonderen Art
Schön und gut.. Aber wenn die Abschiebungswelle beginnt, dann werden sich die Reihen unter den Schülern auch wieder lichten.
Das ist so und kann man nicht aufhalten.
Micha123
26.08.2015, 11:59 Uhr
Flüchtlingskinder sollen nicht eingeschult werden
Endlich einmal klare Ansagen, welche ein Politiker macht! Als hätte dieser Mensch meine Gedanken gehabt - wie ich hier noch vor 2 Tagen geschrieben habe. Der Thüringer SPD Chef Bausewein fordert nun, dass die Schulpflicht für Flüchtlingskinder ausgesetzt wird. Es so solange gelten, bis der Aufenthaltsstatus geklärt ist.

In einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin und an den Thüringer Ministerpräsidenten schreibt er:

"Änderung der Gesetzlichkeit zur Schulpflicht: Aussetzen der Schulpflicht bis zur Feststellung des Aufenthaltsstatus der Kinder/Familien und keine Schulpflicht bei laufenden Verfahren, jedenfalls für Asylbewerber aus sicheren Herkunftsländern. Nach aktuell geltendem Recht werden alle schulpflichtigen Kinder zwischen 6 und 16 Jahren nach dreimonatigem Aufenthalt in Deutschland eingeschult. In den speziell geschaffenen Sprachklassen herrscht ein ständiger Wechsel, wenn Kinder ausreisen. Die Zahl der schulpflichtigen Kinder ohne Aufenthaltsstatus ist sehr hoch. Die Kapazitäten der Schulen sind ausgereizt.
Die wenigen zur Verfügung stehenden Räume, die bisher nicht in der Nutzung waren, müssen bauseitig hergerichtet werden. Die Kosten (ca. 6000 Euro pro Raum) werden vom Schulträger getragen. Bei gleichbleibend hohen Flüchtlingszahlen muss über den Bau von zusätzlichen Schulen nachgedacht werden, um alle schulpflichtigen Kinder beschulen zu können."

Weiter schreibt er auch:

"Eine konsequente Rückführung der unmittelbar ausreisepflichtigen Bewohner würde hier für etwas Entspannung sorgen – sowohl innerhalb der Einrichtungen als auch in Bezug auf die damit verbundenen Kosten"

Und weiter:

"...die personellen und finanziellen Ressourcen sind stark belastet und ich befürchte, dass die Stimmung innerhalb der Bevölkerung kippen wird, wenn nicht endlich modifizierte Regelungen auf Bundesebene getroffen werden, die die Aufnahme von Flüchtlingen ordnen."

Ich hoffe, dass sich da nun schnell etwas tut, damit endlich Klarheiten geschaffen werden und aus dem Kessel der Druck genommen wird. Jeder debattiert - redet darüber aber es müssen auch einmal Nägel mit Köpfen gemacht werden.
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