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Mo, 11:14 Uhr
24.08.2015
Sommertour

Sozialministerin in Artern

Thüringens Sozialministerin beeindruckt von Arbeits- und Lebensbedingungen. Heike Werner machte auf Sommertour Station in Stiftung Finneck in Artern. Dazu erreichte kn folgende Meldung der Stiftung Finneck...

Sie sei beeindruckt von den hochwertigen, anspruchsvollen Aufträgen, der umfangreichen Auftragslage und der hohen Auslastung des modernen Maschinenparks, so Thüringens Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Heike Werner bei ihrem Besuch in der Finneck-Zweigwerkstatt Artern. Auf ihrer Sommertour machte sie vergangenen Donnerstag Station in der Einrichtung der Stiftung Finneck.

Sozialministerin in Artern (Foto: Stiftung Finneck) Sozialministerin in Artern (Foto: Stiftung Finneck)

Heike Werner (Mitte) interessierte sich in der Finneck-Zweigwerkstatt in Artern für die verschiedenen Aufträge, die die Beschäftigten realisieren.

Nach der Begrüßung durch den Vorstand der Stiftung, Joachim Stopp, der Bereichsleiterin für die Werkstätten in Artern und Bad Frankenhausen, Sylvia Buchmann sowie den Werkstatträten Michael Kalisch und Steffen Preuß informierte sich die Ministerin gemeinsam mit der Landrätin des Kyffhäuserkreises, Antje Hochwind, während eines Rundgangs über die Arbeits- und Lebensbedingungen in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Im Gespräch mit Beschäftigten sowie den Stiftungsmitarbeitern bekamen beide Politikerinnen einen Einblick in die Vielfalt und Qualität der Arbeitsaufgaben.

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In einer anschließenden Gesprächsrunde interessierte sich die Ministerin nicht nur für die Aufgaben des Werkstattrates, sondern tauschte mit dem Stiftungsvorstand und der Bereichsleiterin Ansichten zum Thema Inklusion aus. Einig war man sich dabei, dass der Inklusionsgedanke nicht nur von Behinderteneinrichtungen befördert und gelebt, sondern auch von Betrieben und Firmen mitgetragen und mit Leben erfüllt werden müsse.

Die Daseinsberechtigung der Werkstätten für Menschen mit Behinderung sei unstrittig, so Heike Werner. Sie, wie in der Finneck-Zweigwerkstatt praktiziert, für andere Menschen als Begegnungsstätte zu öffnen, sei ein richtiger Weg. Es gelte, so die Ministerin, Vorurteile und Hürden abzubauen und Firmen und Unternehmen zu motivieren, mehr Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderung in den Betrieben zu schaffen. In diesem Kontext machte Sylvia Buchmann darauf aufmerksam, dass die Politik flexiblere Bedingungen schaffen müsse, um Menschen mit Behinderungen anerkannte Teilqualifikationen zu ermöglichen.

Einige der auf dem Rundgang kennengelernten Beschäftigten der Zweigwerkstatt traf die Ministerin im Anschluss bei ihrem Besuch im Erwachsenenwohnheim der Stiftung Finneck „Haus Mara“ in Artern wieder. Stolz zeigte Silke Seifert ihr Zimmer.

Sozialministerin in Artern (Foto: Stiftung Finneck) Sozialministerin in Artern (Foto: Stiftung Finneck)

Silke Seifert zeigte der Ministerin voller Stolz ihr gemütlich eingerichtetes Zimmer im Erwachsenenwohnheim „Haus Mara“.

Dabei erzählte sie von ihrer Vorfreude auf den bevorstehenden Bewohnerurlaub an der Nordsee. In einer gemütlichen Kaffeerunde erfuhr die Ministerin auch von den Bewohnern, dass sie sich hier wohl und gut betreut fühlen. Für den bereits im Rentenstand befindlichen Eberhardt Reiße steht dabei fest, ich bleibe in der zum Haus gehörenden Außenwohngruppe.

„Das ist das genau Richtige für mich!“ Heike Werner ermutigte ihn und erfuhr dabei von den verschiedenen individuell angepassten Wohnformen, die die Stiftung Finneck in Artern anbietet. Sie reichen vom klassischen Wohnheimplatz über die Außenwohngruppe bis hin zum selbstständigen Wohnen mit ambulanter Betreuung.
Autor: khh

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