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Mo, 12:11 Uhr
24.08.2015
Verband fordert mehr Neueinstellungen

Zum neuen Schuljahr: Es gibt viel zu tun!

"Zum Schuljahresbeginn sind noch viele Baustellen offen!“, mahnt Heike Schimke, Vorsitzende des Thüringer Philologenverbandes: „Zwar ist es gelungen, die meisten ausgeschriebenen Lehrerstellen pünktlich zum neuen Schuljahr zu besetzen. Diese reichen jedoch lediglich aus, die durch Pensionierungen frei werdenden Stellen neu zu besetzen...


... Die Personalsituation bleibt weiter angespannt und damit bleibt es bei der hohen Belastung für die Kollegen!“ Auch der Aufbau einer Vertretungsreserve ist, so Heike Schimke, „nur ein Tropfen auf den heißen Stein. So löblich es ist, dass das Ministerium dieses Vorhaben nun auch angeht, die in diesem Schuljahr vorgesehenen Stellen reichen vorn und hinten nicht aus!“

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Angesichts dessen ist es nach Ansicht der Thüringer Philologen unverantwortlich, statt wie geplant 600 Lehramtsanwärter nur noch 500 ausbilden zu wollen. Heike Schimke: „Wer soll denn in den kommenden Jahren, wenn in Größenordnungen Lehrkräfte in den Ruhestand gehen, an ihre Stelle treten?“

Das Argument, es stünden nicht genügend Fachleiter für die Ausbildung zur Verfügung, überzeuge nicht: „Warum sind immer weniger Kollegen bereit, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen? Die einen stoßen längst an ihre Grenzen, weil ihnen schon in den letzten Jahren immer mehr sachfremde Aufgaben aufgebürdet wurden. Und andere, die vielleicht noch Interesse hätten, haben inzwischen erkannt: Leistung lohnt sich nicht – wer mehr macht, zahlt drauf!“

So verweisen die Thüringer Philologen darauf, dass die Beförderungen bzw. Höhergruppierungen seit Jahren auf Eis lägen. Ein schlüssiges Konzept sei auch für die nahe Zukunft nicht in Sicht. „So erhöht man die Motivation der Kollegen jedenfalls nicht!“, so Heike Schimke, und weiter: „Von dem Wahlkampfversprechen, rasch zur Verbeamtung zurückzukehren, spricht im Ministerium auch schon lange niemand mehr. Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn sich die Kollegen irgendwann enttäuscht zurückziehen.“
Autor: red

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