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Do, 00:21 Uhr
22.09.2016
Handel im Wandel

Angebot schlecht genutzt

Gestern hatte die Stadtverwaltung Sondershausen, zusammen mit dem Werbering Sondershausen und dem SGW (Sondershäuser Gewerbeverein) zu einem interessanten Vortrag für Gewerbetreibende eingeladen, der unter der Überschrift "Handel im Wandel" stand...

Der Zeitpunkt war extra mit 08:00 Uhr recht früh gelegt, um den möglichen Geschäftsbetrieb so wenig wie möglich zu stören. Offensichtlich haben die Händler keine gravierenden Probleme mit der Kundengewinnung und man fragt sich, wieso stehen gerade in Sondershausen so viele Geschäfte leer.

Obwohl viele Händler direkt angeschrieben wurden, hatten nur drei Händler aus Sondershausen den Weg ins Rathaus gefunden, die anderen vier Teilnehmer kamen von auswärts (sogar Artern). Nicht mitgerechnet die Vertreter der IHK oder der Wirtschaftsförderung der Stadt Sondershausen.

 Angebot schlecht genutzt (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Angebot schlecht genutzt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Romy Ziegler von der IHK referierte über die Digitalisierung im Handel und den Herausforderungen für die Innenstädte.
Es würde zu weit führen, hier den ganze Inhalt dieses fundierten Bericht wieder zu geben. Aber einige Kernsätze seien gestattet.

Für die Händler ist es erforderlich, mehr denn je in einem Netzwerk zusammenzuarbeiten. Im Handel gibt es neue Zielgruppen mit neuem Verbraucherverhalten. Es sind nicht nur die Online-Shops die den etablierten Händlerns Sorge bereiten, sondern dasteilweis völlig andere Kaufverhalten nicht nur der jüngeren Generation.

Nicht expliziert genannnt sind besonders die Shopping-Kanäle im Fernsehen bei den älteren Bürgern ein echtes Problem für den Handel vor Ort. Ansehen, anrufen und schon kommt der Artikel ins Haus. Die Alten von heute haben sich verändert, die schauen auch vorher ins Internet, ehe sie im Shoppigkanal anrufen.

Und so stellte sie das Kaufverhalten der verschiedenen Altersgruppen dar. Und Zahlen die nicht überraschen: 88 Prozent der Internet-Nutzer ab 65 Jahre kaufen bereits Online! Es ist eben nicht nur die junge Generation, die bereits im Internet zuschlägt. Zahlen bundesweiter Schnitt in Studien ermittelt.

Neuer Trend sind die Vlog. Per Video wird dargestellt, was man kaufen sollte und die größte Plattform dabei ist Youtube, mit teils enormer Reichweite, die das Kaufverhalten maßgeblich beeinflussen!
Und sie stellte fest, die Jugend hat kaum noch Kundenbindung.

Es wird einen zweiten Teil in dieser Veranstaltungsreihe geben. Bereits am 04.10.2016 wird es wieder in der Zeit von 08:00 bis ca. 10:00 Uhr eine Veranstaltung in dieser Reihe geben. Schwerpunkte werde Tipps für die Gestaltung der Digitalisierung und der Teilnahme am Internet sein. Ort wird wieder der Ratssaal der Stadt Sondershausen sein.
Autor: khh

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Kommentare
Micha123
22.09.2016, 03:54 Uhr
88% der Ü65 kaufen Online ein....???
Sehr interessant.
Worauf berufen sich diese Zahlen? Auf Städte wie Erfurt? Auf den Bundesdurchschnitt?
88% der Internet-Nutzer ab 65 kaufen bereits Online...??
Hallo?
Hier ist der Kyffhäuserkreis - hier ist Sondershausen.
Dank der "guten" Internetverbindungen haben ja auch so viele Menschen über 65 einen Anschluss und verfügen über einen PC. Und natürlich kaufen dann auch 88% von denen hier Online ein!??!

Man sollte einmal den Strumpf richtig rum anziehen.
Die Stadt beutelt die Menschen immer mehr. Nicht nur Händler, sondern auch jeder Bürger - vor allem die ab 65 müssen tiefer in die Tasche greifen.
Natürlich sind dann auch "Unmengen" an Geld im Umlauf, welche für eine hohe Kaufkraft sorgen.

Wie wäre es... einmal jedem Haushalt in der Stadt und den Ortsteilen einen Scheck geben - in Höhe von 100 Euro. Diesen kann man dann binnen eines bestimmten Zeitraumes in allen Sondershäuser Geschäften einlösen.
Das würde den Umsatz steigern und wenn so etwas jährlich wiederholt wird - auch wieder mehr Händler in die Stadt ziehen.

Aber für so etwas gibt es ja keine Förderungen und Sondershausen hat aus eigenen Mittel eh kein Geld dafür.
Lieber geben Land und Bund Milliarden für sogenannte Neubürger aus... Volk und Basis werden vergessen.
Da helfen auch keine Veranstaltungen - an denen eh keiner Teil nimmt! Das hat man immer noch nicht kapiert.

Ach - der "Vlog"... man oh man!?! Kann man keine deutschen Begriffe verwenden?
Und... ein Händler, der alleine in seinen Laden steht, welcher gerade so für sich über die Runden kommt - dieser hat dann auch noch die finanziellen Mittel, dass man einen Vlog erstellt...???!!???
IHK und Wirtschaftsförderung der Stadt Sondershausen - wie weltfremd seid ihr nur?
Aber da kann ich mich noch an eine Äußerung des Leiters der Wirtschaftsförderung Sondershausen erinnern: "Ein Gewerbegebiet brauch kein schnelles Internet, dort sind eh nur wenige Menschen".
Das zeigt doch die Inkompetenz dieses Mannes!
Im Fußball wird der Trainer entlassen und erneuert, wenn die Mannschaft schlecht spielt. Hier in Sondershausen tümmelt man sich in den Verwaltungen, wendet Schuld von sich ab und will dann plötzlich die Welt neu erfinden.
Nur gut, dass man durch Steuergelder bezahlt wird... und es nicht die eigene Firma oder der eigene Verein ist...
Franziskus
22.09.2016, 07:57 Uhr
100 Euro
woher sollen 100 Euro kommen für jeden Haushalt?
Das macht keine Gemeinde/Stadt in Deutschland.
Den sogenannten Sozialismus gibt es seit ca 25 Jahren nicht mehr. Die SED ist noch vorhanden in den Ämtern,das ist das Problem.
Lennox83
22.09.2016, 08:51 Uhr
Weil nicht sein kann, was nicht sein darf
Es ist hier immer das gleich, man sucht den Schuldigen bei der Stadt, beim Land und beim Bund anstatt bei sich selber anzufangen . Man kommt hier mit aberwitzigen Ideen, die nie in die Realität umgesetzt werden können und ist nur am nörgeln und verneinen.

Eines ist ganz klar, mit solchen Leuten hat Sondershausen ganz sicher keine Perspektiven und schafft sich selber ab.

Wir brauchen Leute die was anpacken und was verändern wollen, leider sind dies immer die gleichen. Die anderen kritisieren nur und haben selbst aber keine wirklichen Vorschläge, wie man die Dinge wirklich angehen sollte.

Da ist es schon einfacher, jemanden an den Pranger zu stellen.
Es bringt nur keinen weiter und ändert nichts an der Situation. Vielleicht sollten wir Sondershäuser besser mal zusammenhalten und gemeinsam an dem Problem arbeiten.
hansklaus
22.09.2016, 11:29 Uhr
The train left....
Es muss doch erstmal eine Struktur her. Die Einzelhändler in der Hauptstraße machen doch alle was sie wollen! Es macht jeder seine Öffnungszeiten wie es ihm gerade passt. Man ist als Kunde doch total irritiert. Mal sind die Öffnungszeiten so und mal so und wenn mal eine Messe oder eine Private Angelegenheit dazwischen kommt ,ist so mancher Laden gar nicht auf! Da hat man doch gar keine Lust mehr, wenn man sich schon vorher Gedanken machen muss, ob ich heute das Glück habe, das die Pforten offen sind!!! Kundenfreundlichkeit ist was anderes... Das zeigt aber einmal mehr, das alles auf Sparflamme läuft... Irgendwann ist es wie in Ebeleben oder Greussen, da müssen wir uns nix vormachen!!! Die Teilnahme an der Veranstaltung hat gezeigt, wer und wieviele Händler interessiert sind und noch den Willen haben was bewegen zu wollen!!!
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