eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 08:05 Uhr
02.01.2017
Trotz Abgasskandals:

Zahl der Dieselzulassungen auf Vorjahresniveau

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte konnte dem Diesel nichts anhaben: Noch nie gab es – in absoluten Zahlen - in Deutschland so viele Selbstzünder-Zulassungen wie 2016. Das geht aus Aufzeichnungen des Kraftfahrtbundesamts hervor...

Grafik (Foto: ADAC) Grafik (Foto: ADAC)
Der Anteil der Diesel-Pkw am Gesamtbestand beträgt derzeit knapp ein Drittel (32 Prozent) und damit weniger als die Hälfte des Benzineranteils (66 Prozent). Auffällig ist jedoch, dass nach aktueller Zahlenlage 46 Prozent aller Neuzulassungen in 2016 Dieselfahrzeuge waren. Das hat der ADAC zusammen mit Analysten des Marktforschungsunternehmens Dataforce recherchiert.

Anzeige symplr (1)
Damit setzt sich ein Trend fort, der seit der Abwrackprämie im Jahr 2009 zu beobachten ist: Der Anteil der Diesel-Pkw am Gesamtbestand von derzeit 45,1 Millionen Fahrzeugen erhöht sich fortlaufend. Da die Zahl der Neuzulassungen jedoch insgesamt gestiegen ist, sinkt der relative Anteil der Diesel-Pkw an den Neuzulassungen und wird laut Analysten künftig weiter sinken.

Fahrzeuge mit alternativen Antrieben teilen sich die restlichen zwei Prozent am Gesamtbestand wie folgt auf: 65 Prozent Autogas (LPG), 18 Prozent Hybrid, 12 Prozent Erdgas (CNG), 4 Prozent Elektro und ein Prozent Ethanol. Autogas führt das Feld mit derzeit 460.000 Fahrzeugen an; aber weil die steuerliche Förderung über das Jahr 2018 hinaus unsicher ist, prognostizieren ADAC-Fachleute einen Rückgang für beide Gas-Antriebe.

Elektroautos und vor allem Hybridfahrzeuge gewinnen seit 2012 an Bedeutung. Bis Strom aber Autogasfahrzeuge als dritte Kraftstoffart in Deutschland überholt, wird es nach ADAC-Schätzungen noch bis etwa 2019 dauern – und auch nur dann erfolgen, wenn die Zahl der Neuzulassungen von Hybridfahrzeugen in den nächsten Jahren um 50 Prozent wächst (bei konstanter Entwicklung der Gasantriebe).
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Paulinchen
02.01.2017, 11:29 Uhr
Herr Erich Pièch,...
...der Enkel des großen Ferdinand Pièch, schrieb vor etwa 14 Tagen: "Wer glaubt, dass der Dieselmotor von heute auf morgen verschwindet, der irrt sich gewaltig. Den Dieselmotor wird es noch mindest 30 Jahre geben, weil nur er es ist, den man sauberer und sparsamer machen kann, als alle anderen Verbrennungsmotoren. Die totale E-Mobilität wird mindest ebenso lange noch brauchen, bis sie alltagstauglich und so sicher ist, wie die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Wer auf die totale E-Mobilität setze, der sollte den öffentlichen Nahverkehr ausbauen und seine Nutzung bezahlbar machen."
Herr Taft
03.01.2017, 16:00 Uhr
Es gibt noch keine Dieselalternative
Ich fahre etwa 30tkm pro Jahr...und gerne auch mal flott, wenn's geht. Hatte kleine und große Benziner, 4 und 6-Zylinder, mit und ohne Autogas, nun den zweiten Diesel....und will nichts anderes mehr, wenn es um Haltbarkeit und Kosteneffizienz geht. Ich bezweifle auch sehr, dass mein Diesel mit nicht ganz 6 Litern Verbrauch bei 180 auf der Bahn absolut mehr Dreck hinten rauswirft, als der leistunsmäßig vergleichbare 6-Zylinder Benziner mit gut dem doppelten Verbrauch....
Paulinchen
03.01.2017, 16:12 Uhr
Zur Dieselproblematik sagte Herr Dr. D. Zetsche (DB Stuttgart):
„Sie hat die ganze Branche in ein schlechtes Licht gerückt. Umso wichtiger ist, dass wir auf der Produktebene überzeugen: Unser neuer Vierzylinder OM 654 erfüllt heute schon nachweislich die geplanten strengeren EU-Emissionsgrenzwerte. Wir sind davon überzeugt, dass Dieselmotoren unverzichtbar sind, wenn der verkehrsbedingte CO2-Ausstoß weiter sinken soll.“

Das sind eben Menschen, die etwas von ihrem Fach verstehen, aber die Grünen....?
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)