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Mo, 14:03 Uhr
02.01.2017
Karl Lauterbach in Nordhausen

Wohin mit Oma und Opa?

Auf Einladung von SPD-Bundestagsabgeordneten Steffen-Claudio Lemme findet am 11.Januar 2017 ab 18.00 Uhr im Ratssaal in Nordhausen eine Diskussionsveranstaltung mit dem Gesundheitspolitiker Prof. Dr. Karl Lauterbach statt...


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Gesundheit ist für viele Menschen die wichtigste Grundlage für eine hohe Lebensqualität. Nicht immer sind die Voraussetzungen hierfür gegeben. Einkommen, Bildung und Wohnort beeinflussen auch heute noch den gesundheitlichen Status eines Menschen.

Auch das Thema Pflege rückt immer häufiger in jedermanns Blickfeld. Wie sieht die eigene Zukunft aus, kann man sich eine gute Pflege überhaupt leisten?

„Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen, um Ihre Anregungen und Ideen auf- und mitnehmen zu können. Hierzu laden wir Sie herzlich ein“, so Steffen-Claudio Lemme.
Autor: red

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Kommentare
Micha123
02.01.2017, 17:48 Uhr
Diskussion der SPD über Oma und Opa...
Wieder einmal so eine Diskussionsveranstaltung, beim welcher sich Experten die Hand geben und Antworten haben.
Nur wer stellt die Fragen? Das Volk, der Bürger, welcher tagtäglich mit den Problemen zu tun hat, welchem es betrifft der hat bei weitem keine Zeit noch zu solchen aalglatten Debatten zu gehen.
Prof. Dr. Karl Lauterbach sprach schon vor vielen Jahren von Problemen im Bereich Gesundheit. Viele Dinge haben sich überhaupt nicht geändert, im Gegenteil. Das liegt auch nicht daran, dass die Volkspartei Namens SPD nichts zu sagen hat und keinen politischen Einfluss hat. Von 1998 bis 2005 stellte sie sogar den Kanzlern, danach war sie die meiste Zeit mit an der Regierung beteiligt.

Herr Lemme scheint schon Wahlkampf zu betreiben. Sieht ja gut aus, wenn man sich um Oma und Opa kümmern will. Dass aber in der Republik nicht alles so läuft, wie es sein sollte - haben auch diese Politiker mit zu verantworten, die, die seit Jahren in den Parlamenten sind... die wollen nun ihre eigenen Fehler beseitigen. Absurd!

Lieber Herr Lemme, Herr Lauterbach oder wer auch immer...
Geht unangemeldet in Pflegeheime, Krankenhäuser, setzt Euch in die Wartezimmer der Hausarztpraxen, der Facharztpraxen - unangemeldet und zu "Hauptverkehrszeiten". Dort spielt das wahre Leben, dort erlebt Ihr die wahren Probleme und hört die Geschichten der Menschen.
Dort erfahrt Ihr wo der Schuh drückt, was Menschen denken und verändern würden.
Was verändert werden muss!!!
In einem angeblich so reichen Land wie Deutschland, kann und darf es nicht sein, dass es nur ansatzweise Probleme im Gesundheitswesen gibt.
Real Human
03.01.2017, 10:42 Uhr
Glänzende Geschäfte auf Kosten von Oma & Opa
Oft sind Kommentare zu einem Thema qualifizierter als die zugehörigen Leitartikel.

„Micha123“ gebe ich völlig Recht, wenn er vorsichtig andeutet, dass es – zumindest dem SPD-Bundestagsabgeordneten Steffen-Claudio Lemme – nur um seinen möglichen Platz im Bundestag bzw. seine Stellung auf der Karriereleiter in der „S“-PD geht. (Herr Lauterbach hat im Gegensatz zu ihm für sich völlig ausgesorgt.)

Und weil man sich mit „Oma & Opa“ (noch?) nicht so umgehen umzugehen traut wie in dem dystopischen(?) Film https://de.wikipedia.org/wiki/Flucht_ins_23._Jahrhundert, macht man mit den Altersgebrechen von Oma und Opa eben wenigstens glänzende Geschäfte – indem lobbygesteuerte und/oder religiös geistesgestörte Bundestagsabgeordnete am 6. November 2015 die Sterbehilfe praktisch verboten.

Noch mal @ Micha123:

Die Empfehlung an diese Berufspolitiker, sich doch mal inkognito in die Wartezimmer zu den Kassenpatienten zu setzen, werte ich rhetorisch. Denn ansonsten würde sie mich an die Illusion von Insassen stalinistischer Gulags erinnern: „Wenn Väterchen Stalin die Wahrheit über mich wüsste, wäre ich bestimmt nicht hier!“ Nein, diese Karrieristen laufen sich nur in der Provinz für ihren Wahlkampf warm!
Wolfi65
03.01.2017, 10:50 Uhr
Wenn man selbst zu Opa und Oma geworden ist
Dann ist die Zeit des Lachens und der dummen Sprüche vorbei.
Man wird sich an die eigene Nase fassen und einen großen Fehler in der Vergangenheit eingestehen müssen.
Wer heute noch seine Mutter und seinen Vater im Altersheim entsorgen will sei gesagt, dass ich Ihm das selbe Schicksal wünsche und die selben Sprüche.
Dann laufen die Tränen!
Aber dann ist es zu spät für die Reue.
Real Human
03.01.2017, 17:31 Uhr
Gut geheult, Wolfi!
@Wolfi65: Ihre berechtigte Mahnung in allen Ehren! Aber es gibt Situationen, in denen moralische Forderungen zu Illusionen zusammenschrumpfen, wenn sie auf das reale Leben treffen.

• Seit der Entwicklung der Antibabypille haben Eltern in den entwickelten Staaten immer weniger Nachkommen. Also haben sie tendenziell auch immer weniger verwandtschaftliche Angehörige, die sich um sie kümmern könnten.

• Die global-kapitalistischen Verhältnisse können es erforderlich machen, dass die Nachkommen weltweit nach einen Job suchen müssen, also keine Möglichkeit haben, sich selbst um die pflegebedürftigen Eltern zu kümmern. Gäbe es ein Bedingungsloses Grundeinkommen, könnte das Dilemma etwas entschärft werden. (Man kalkuliere aber die möglichen Nebenwirkungen eines BGE mit ein!) Außerdem muss sich diese „Sandwich-Generation“ auch noch um die eigenen Kinder kümmern. So wird ein Trilemma daraus.

• Es gibt bei der Pflege selbst Situationen, die Pflegende über die Grenzen ihrer Belastbarkeit hinausführen, z.B., wenn der Pflegebedürftige an fortgeschrittener Demenz leidet.

Das Thema müsste eigentlich noch viel ausführlicher behandelt werden. Aber ich sag's mal ganz brutal: Ich werde im Gegensatz zu den politischen und religiösen Pfuschern und Quacksalbern (oft in Personalunion), die von diesem Thema sehr gut leben, überhaupt nicht dafür bezahlt, sondern höchstens noch angefeindet – bis hin zu der Aufforderung, ich solle mich doch vom Ulmer Münster stürzen.
Wolfi65
03.01.2017, 19:14 Uhr
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