eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 16:09 Uhr
04.01.2017
Erneute Warnung

Wieder Abzocker am Telefon

Die Nordthüringer Polizei warnt vor einer Betrugsmasche mit vorgetäuschten Telefonnummern. Dabei täuschen die Anrufer vor Polizeibeamte zu sein. Das Perfide an der Masche ist, dass im Display den Angerufenen tatsächlich die Telefonnummer einer Polizeidienststelle angezeigt wird. Ein aktueller Fall...


So hat sich am Dienstag eine Frau bei der Polizei in Mühlhausen gemeldet, nachdem ihre Mutter solch einen Anruf erhalten hatten.

Anzeige symplr (1)
Der Anrufer gab sich als Polizist aus und schilderte, man habe Ausländer verfolgt, bei denen ein Zettel mit Name und Anschrift der Seniorin gefunden wurde. Nun wolle die Polizei der Sache auf den Grund gehen. Im Verlauf des Gespräches wurde auch nach Wertgegenständen, Schmuck und Bargeld im Haushalt gefragt. Zum Glück fiel die 79-Jährige nicht auf den Unbekannten herein, sondern informierte ihre Tochter.

Mit dieser Masche sind Betrüger seit einiger Zeit bundesweit aktiv. Mit Computerprogrammen sorgen sie in aller Regel dafür, dass im Display die Nummer einer Polizeidienststelle, eines Gerichtes oder einer Staatsanwaltschaft angezeigt wird. Die Anrufer erschleichen sich im Telefonat zunächst das Vertrauen der Angerufenen. Unter Vorwänden versuchen die Unbekannten dann, ihre Opfer zu Geldzahlungen oder zur Preisgabe von Kontodaten zu bewegen.

Vertrauen Sie grundsätzlich solchen Anrufern nicht, auch wenn die angezeigte Nummer tatsächlich zu einer Behörde gehört.

Polizei, Staatsanwaltschaft, Banken und ähnliche Einrichtungen fragen nie am Telefon nach vertraulichen Informationen und fordern nie telefonisch zu Zahlungen auf.

Im Zweifel rufen Sie die angezeigte Telefonnummer zurück und stellen dort kritische Fragen. Fragen Sie gezielt nach der Person, die sie angeblich angerufen hat.
Auch wenn kein Schaden eingetreten ist, melden Sie bitte den Vorfall umgehend ihrer örtlich zuständigen Polizei.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Jürgen Wiethoff
04.01.2017, 23:29 Uhr
Eigene Erfahrungen
Wahrscheinlich als Vorläufer zu diesen Aktionen dienen mehrere Tage nacheinander erfolgende Anrufe mit Fantasierufnummern. Wird abgehoben, spricht niemand mit dem Angerufenen.
Als praktikable Lösung des Problems setze ich diese Rufnummern dann auf die schwarze Liste in meiner Fritz!-Box. Nach 3 bis 4 weiteren Anrufen, die nur an der Box aufgelistet und nicht an ein Telefon weitergegeben werden, ist der Spuk dann vorbei.
Fragen im Bekanntenkreis haben ergeben, dass von dieser Praxis vorwiegend ältere Menschen betroffen sind. An den Herrscher über Kabel und Vermittlungen, also wohl vorwiegend die Telekom, ergibt sich die Frage, warum es überhaupt möglich ist, dass selbst errichtete Rufnummern über das Netz weiter gegeben werden?
APndh
05.01.2017, 00:34 Uhr
Tipp:
Ich habe auch schon mal einen Anruf von der Polizei bekommen (man Fragte im Anruf direkt nach meinem Nummernschild).

Ich frage dann immer direkt nach, ob ich eine Telefonnummer bekommen und selber zurückrufen kann. Dann kann man sich sicher sein, dass die Telefonnummer nicht gefälscht war und man auch wirklich die Polizei dran hat.
Paulinchen
05.01.2017, 12:24 Uhr
Ob aber...
...Oma Hilde und Opa Gustav mit einer Frtz Box schon so versiert sind, wenn sie übrhaupt ein solches Gerät ihr Eigen nennen sollten?
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)