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Sa, 10:05 Uhr
01.04.2017
Ab ins Beet

Aber bitte mit gesundem Rücken!

Der Frühling ist da! Und mit ihm die ersten Frühlingsblumen. Für viele Kleingartenbesitzer heißt es jetzt wieder Säen, Schneiden, Hacken und Graben. Bei der körperlichen Aktivität im Grünen werden zahlreiche Muskelgruppen und Körperregionen beansprucht...

Fit für den Garten (Foto: Helios Bleicherode) Fit für den Garten (Foto: Helios Bleicherode)

„Grundsätzlich ist Gartenarbeit gesund und für viele auch ein schöner Ausgleich zum Beruf“, sagt Dr. med. Steffen Kohler, Chefarzt für Orthopädie in der HELIOS Klinik Bleicherode. „Je nach Tätigkeit, kann diese jedoch zu einer richtigen körperlichen Belastung werden. Daher ist es wichtig, auf seine Haltung zu achten“, fügt der Mediziner hinzu.

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Ein paar einfache Regeln helfen dabei, dass die Gartenarbeit auch weiterhin der Entspannung dient – auch für die Gelenke:

Grundsätzlich ist es ratsam, nicht stundenlang in der gleichen Körperposition zu arbeiten, sondern diese zwischendrin zu verändern. Legen Sie sich beim Unkrautzupfen im Beet unter das eine Knie ein Kissen und stellen Sie das andere Bein im 90-Grad-Winkel auf. Wechseln Sie auch hier immer einmal die Beine.

Wer diese Tätigkeit im Stehen mit nach unten gebeugtem Kopf ausführt, sollte Pausen einlegen und sich stets langsam aufrichten. Eine gute Alternative zur ebenerdigen Arbeit stellen Hochbeete dar. Diese lassen sich gut im Stehen versorgen.

Tragen & Heben

Achten Sie beim Anheben von schweren Blumentöpfen oder Ähnlichem auf einen möglichst geraden Rücken. Gehen Sie in die Knie und nutzen Sie die Kraft der Beine. Tragen Sie schwere Gegenstände möglichst dicht am Körper. Vermeiden Sie dabei ruckartige Bewegungen. Zudem ist es empfehlenswert, Unkraut oder andere Abfälle in mehreren kleinen Behältern zu transportieren. Versuchen Sie grundsätzlich alles, was gerollt werden kann, auf diese Weise zu befördern, zum Beispiel mit einer Schubkarre oder mit Rollbrettern für Pflanzkübel. Gießkannen sollten nicht zu groß sein. Sie müssen dann zwar öfter laufen, verteilen das Gewicht jedoch besser und entlasten damit Ihre Gelenke und den Rücken.

Gartengeräte

Auch die richtige Wahl der Geräte hilft dabei, Ihren Rücken gesund zu halten. Ausreichend lange Stiele oder Teleskopstiele, die sich auf die jeweilige Körpergröße einstellen lassen, ermöglichen ein aufrechtes Arbeiten. Zudem sollten die Gerätschaften nicht zu schwer sein. Das gilt insbesondere für Rasenmäher. Diese sollten darüber hinaus mit höhenverstellbaren Holmen ausgestattet sein und ergonomische Griffe haben, um die Handgelenke zu schonen.

Pausen

Ihr Garten muss nicht gleich am ersten Frühlingswochenende in neuem Glanz erstrahlen. Teilen Sie sich die Gartenarbeit ein und gönnen Sie sich auch währenddessen immer mal eine Pause. Ihre Muskeln und Gelenke haben so die Gelegenheit, sich zu regenerieren.
Autor: red

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Kommentare
vom-Dorf
01.04.2017, 11:31 Uhr
nur für den Schreiber des Artikels
Soll bestimmt "Ab ins Beet" heißen. Bett trifft es nicht so ganz ;-)
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Anm. d. Red.: Wir haben das korrigiert
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