Sa, 19:50 Uhr
08.04.2017
kn-Forum
Sondershausen setzt auf Musik - Visionen oder Realität
Als Erstes sollten Realität und Visionen strikt auseinandergehalten werden, so eine Lesermeinug im Forum...
Sondershausen hat wir sehr viel zu bieten, was die Stadt als Musikstadt auszeichnet, nur merkt man in der Öffentlichkeit nicht viel davon.
Diese Dinge sichtbar zu vermarkten, sollte Vorrang haben.
Eine enge Zusammenarbeit der Stadtmarketing Sondershausen GmbH mit dem Tourismusverband Südharz Kyffhäuser e.V., der Stiftung Schlösser und Gärten, Lohorchester und Theater sowie den Gewerbetreibenden und die Nutzung ihrer Erfahrungen wären sicher sehr sinnvoll.
Da ist die Geschichte.
Zum Thema seit wann Sondershausen Musikstadt genannt wird, hat Frau Nagel einiges im Sondershäuser Stadtarchiv gefunden, was wir Ihnen zur Kenntnis geben wollen.
(Artikel Die großen Tage einer kleinen Residenz)
In diesem Zusammenhang sind wir wieder bei den Visionen.
"Ein Walk of Music führt Besucher von der Innenstadt zum Haus der Kunst."
Was soll ein Besucher am Haus der Kunst, wenn dort nur eine schöne große aber leere Fläche zu sehen, ein Haus der Kunst ein verschlossenes Gebäude und die Gaststätte erst am Abend geöffnet ist?
Und schon sind wir wieder bei der Musikstadt.
Das Loh und die Lohhalle, die den Ausgangspunkt für den Namen Musikstadt bilden, sollten in die Überlegungen einbezogen werden.
In den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Lohhalle abgerissen, weil der zunehmende Verkehr nach Nordhausen die Standfähigkeit der maroden Musikhalle beeinträchtigte.
Die Umgehungsstraße hat dieses Verkehrsproblem teilweise gelöst und der Aufbau einer Freilichtbühne wäre sinnvoll. Bei größeren Events kann der öffentliche Verkehr über die Umgehungsstraße umgeleitet werden.(abgesehen von den fehlenden Mitteln, die ähnlich wie bei der Rettung des Possenturms oder der Cruciskirche beschafft werden könnten)
Dann kann man einen Weg der Musik in Angriff nehmen.
Ausgehend vom Parkplatz an der Nordhäuser Kurve ( denn die meisten Touristen kommen mit dem Auto) über
Gästehaus der Musikakademie (Frühstücken mit Musik),
Achteckhaus, Marstall (Remise: Kaffetrinken mit Liszt),
Schloß, Hofküche (Mittagessen – Musikmenue), Hinweise auf Musikschule und Tanzschule Radeva,
Marktplatz (hier findet man die digitalen Hinweise und die Sondershausen Information, die natürlich geöffnet hat) mit seinen geschichtsträchtigen Gebäuden, weiter durch den Park und dann ins Loh, wo man sich auf Sitzgruppen ausruhen und der Musik lauschen kann.
Eine intakte nutzbare, natürlich den heutigen Anforderungen entsprechende Lohhalle könnte auch für Musikevents - auch überregional - genutzt werden.
Konzerte von bekannten und zugträchtigen Künstlern jeder Art könnten dort stattfinden.
Darüber sollte man nachdenken. Wenn Sondershausen nach der Gebietsreform Kreisstadt bleiben soll, müssen wir so etwas bieten.
Denn alles andere ist unserer Meinung nach wirklich kleckern, kostet unnötig viel Geld und bringt nichts ein.
Ein "Lied für ein Neugeborenes" muss komponiert und aufgenommen werden und ein Gutschein für die Musikschule landet erst mal in einer Akte und ist bis zum Gebrauch vergessen.
Kostenlose Schnupperkurse für Kinder sind da eher angebracht, die es ja schon gibt, denn die Musikschule hat gute Ideen.
Ein "Musik Wanderweg zum Possen" hat mit der Musikstadt nichts zu tun. Die Familie Jahn macht ihre Sache hervorragend und das sollte so bleiben.
Auch die "Begrüßung am Bahnhof mit Musik" ist nicht schlecht aber passt noch lange nicht zum äußeren Bild des Sondershäuser Bahnhofs.
Die "Belebung der Innenstadt" ist zwar notwendig aber ein anderes Thema, das nicht mit Musik gelöst werden kann.
Erika Müller
Autor: khhSondershausen hat wir sehr viel zu bieten, was die Stadt als Musikstadt auszeichnet, nur merkt man in der Öffentlichkeit nicht viel davon.
Diese Dinge sichtbar zu vermarkten, sollte Vorrang haben.
Eine enge Zusammenarbeit der Stadtmarketing Sondershausen GmbH mit dem Tourismusverband Südharz Kyffhäuser e.V., der Stiftung Schlösser und Gärten, Lohorchester und Theater sowie den Gewerbetreibenden und die Nutzung ihrer Erfahrungen wären sicher sehr sinnvoll.
Da ist die Geschichte.
Zum Thema seit wann Sondershausen Musikstadt genannt wird, hat Frau Nagel einiges im Sondershäuser Stadtarchiv gefunden, was wir Ihnen zur Kenntnis geben wollen.
(Artikel Die großen Tage einer kleinen Residenz)
In diesem Zusammenhang sind wir wieder bei den Visionen.
"Ein Walk of Music führt Besucher von der Innenstadt zum Haus der Kunst."
Was soll ein Besucher am Haus der Kunst, wenn dort nur eine schöne große aber leere Fläche zu sehen, ein Haus der Kunst ein verschlossenes Gebäude und die Gaststätte erst am Abend geöffnet ist?
Und schon sind wir wieder bei der Musikstadt.
Das Loh und die Lohhalle, die den Ausgangspunkt für den Namen Musikstadt bilden, sollten in die Überlegungen einbezogen werden.
In den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Lohhalle abgerissen, weil der zunehmende Verkehr nach Nordhausen die Standfähigkeit der maroden Musikhalle beeinträchtigte.
Die Umgehungsstraße hat dieses Verkehrsproblem teilweise gelöst und der Aufbau einer Freilichtbühne wäre sinnvoll. Bei größeren Events kann der öffentliche Verkehr über die Umgehungsstraße umgeleitet werden.(abgesehen von den fehlenden Mitteln, die ähnlich wie bei der Rettung des Possenturms oder der Cruciskirche beschafft werden könnten)
Dann kann man einen Weg der Musik in Angriff nehmen.
Ausgehend vom Parkplatz an der Nordhäuser Kurve ( denn die meisten Touristen kommen mit dem Auto) über
Gästehaus der Musikakademie (Frühstücken mit Musik),
Achteckhaus, Marstall (Remise: Kaffetrinken mit Liszt),
Schloß, Hofküche (Mittagessen – Musikmenue), Hinweise auf Musikschule und Tanzschule Radeva,
Marktplatz (hier findet man die digitalen Hinweise und die Sondershausen Information, die natürlich geöffnet hat) mit seinen geschichtsträchtigen Gebäuden, weiter durch den Park und dann ins Loh, wo man sich auf Sitzgruppen ausruhen und der Musik lauschen kann.
Eine intakte nutzbare, natürlich den heutigen Anforderungen entsprechende Lohhalle könnte auch für Musikevents - auch überregional - genutzt werden.
Konzerte von bekannten und zugträchtigen Künstlern jeder Art könnten dort stattfinden.
Darüber sollte man nachdenken. Wenn Sondershausen nach der Gebietsreform Kreisstadt bleiben soll, müssen wir so etwas bieten.
Denn alles andere ist unserer Meinung nach wirklich kleckern, kostet unnötig viel Geld und bringt nichts ein.
Ein "Lied für ein Neugeborenes" muss komponiert und aufgenommen werden und ein Gutschein für die Musikschule landet erst mal in einer Akte und ist bis zum Gebrauch vergessen.
Kostenlose Schnupperkurse für Kinder sind da eher angebracht, die es ja schon gibt, denn die Musikschule hat gute Ideen.
Ein "Musik Wanderweg zum Possen" hat mit der Musikstadt nichts zu tun. Die Familie Jahn macht ihre Sache hervorragend und das sollte so bleiben.
Auch die "Begrüßung am Bahnhof mit Musik" ist nicht schlecht aber passt noch lange nicht zum äußeren Bild des Sondershäuser Bahnhofs.
Die "Belebung der Innenstadt" ist zwar notwendig aber ein anderes Thema, das nicht mit Musik gelöst werden kann.
Erika Müller
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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