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Di, 10:07 Uhr
11.04.2017
Ein Blick in die Statistik

Mehr Brutto im Freistaat

Im Jahr 2016 betrug der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst der vollzeit-, teilzeit- und geringfügig Beschäftigten einschließlich Sonderzahlungen 2.657 Euro. Dies waren 59 Euro bzw. 2,3 Prozent mehr als im Jahr 2015. Im Vergleich dazu stiegen die Verbraucherpreise im Jahr 2016 in Thüringen durchschnittlich um 0,7 Prozent...

Der Anstieg der Bruttomonatsverdienste ist überwiegend auf gestiegene Stundenlöhne zurückzuführen und nur zu einem sehr geringen Teil auf längere Arbeitszeiten bei teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmern. Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer erhielten im Jahr 2016 einschließlich Sonderzahlungen im Durchschnitt monatlich 3. 090 Euro (+ 2,1 Prozent) bei einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 39,3 Stunden (- 0,1 Prozent).

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Während ihr Verdienst im Produzierenden Gewerbe bei durchschnittlich 2 992 Euro lag (+ 1,4 Prozent), kamen die Vollzeitbeschäftigten im Dienstleistungsbereich im Jahr 2016 durchschnittlich auf 3 165 Euro (+ 2,5 Prozent).

Nach Branchen betrachtet sind die Verdienstunterschiede der Vollzeitbeschäftigten auch im Jahr 2016 erheblich. Die höchsten durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen erzielten im Jahr 2016 die Vollzeitbeschäftigten im Bereich der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit 4 619 Euro (+ 2,1 Prozent), es folgte mit einigem Abstand der Bereich Erziehung und Unterricht mit 4 372 Euro (+ 1,9 Prozent) sowie die Vollzeitbeschäftigten in der Energieversorgung mit 4 362 Euro (- 0,8 Prozent).

Die niedrigsten durchschnittlichen Monatsverdienste bei Vollzeitbeschäftigten wurden im Wirtschaftsbereich „Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen“ mit 1 946 Euro (+ 1,3 Prozent) gezahlt. Zu diesem Bereich zählen u. a. die Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften, die Wach- und Sicherheitsdienste und Callcenter. Das Gastgewerbe folgt hier mit einem durchschnittlichen Monatsverdienst der Vollzeitbeschäftigten von 2 057 Euro (+ 6,8 Prozent).
Autor: red

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Kommentare
Aus die Maus
11.04.2017, 17:26 Uhr
HaHa
Schön wärs !
Manou13
11.04.2017, 18:02 Uhr
Mehr Brutto im Freistaat?
Ich frage mich ernsthaft, wo diese Zahlen herkommen!?
Leser X
12.04.2017, 11:43 Uhr
Brutto durch zwei macht Netto...
... wie wir seit der gestrigen Veröffentlichung wissen. Wenn man also neben direkten Steuern noch die Sozialabgaben und indirekten Steuern abzieht, bleibt die kärgliche Hälfte.

Und mit der zahlen wir nicht nur die nötigen Ausgaben für Infrastruktur usw., sondern auch den Reichtum der Reichen. Und natürlich werden von uns zwangsweise diejenigen alimentiert, die stetig dafür sorgen, dass immer weniger Netto vom Brutto bleibt. Auch die Meinungsindustrie, mit der das alles als normal verkauft wird, füttern wir so nebenbei mit durch.

Und um das Glück perfekt zu machen, soll demnächst auf Befehl der Amis auch noch der deutsche Kriegshaushalt kräftig steigen. Also, Leute, schon mal Kämme kaufen... die Zeiten werden eher lausiger...
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