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So, 13:03 Uhr
21.03.2021
Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft

Fitnessbranche verliert 1,35 Millionen Mitglieder

Mitglieder und Umsatzschwund haben der deutschen Fitnessbranche schwer zugesetzt. Die ersten Auswirkungen der Krise seien inzwischen klar ersichtlich, meldet der Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen...

Die Corona-Krise und die damit einhergehende, von der Politik bestimmte Stilllegung zahlreicher Lebensbereiche trifft Unternehmen vieler Branchen schwer. Auch die Fitness- und Gesundheitsbranche ist von der Krise betroffen – Fitness- und Gesundheits-Anlagen mussten in 2020 für mehrere Monate schließen. Zudem blieben auch in 2021 die Türen in den für die Branche wichtigen ersten Monaten des Jahres geschlossen. Die Langzeitfolgen dieser behördlich angeordneten Schließungen sind derzeit noch nicht vollständig absehbar.

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Einbruch der Mitgliederzahlen
Nach über 30 Jahren des kontinuierlichen Wachstums erleidet die deutsche Fitness-Wirtschaft im Jahr 2020 einen pandemiebedingten Rückschlag. Entgegen der beständigen Steigerungen der letzten Jahre zeigt sich die Mitgliederzahl in 2020 erstmals rückläufig. Waren 2019 noch 11,66 Millionen Menschen Mitglied in einer Fitness- und Gesundheits-Anlage, sind es im Krisenjahr 2020 noch 10,31 Millionen.

Umsatzminus von 1,35 Milliarden
Der Umsatzeinbruch schlägt mit 1,35 Mrd. EUR zu Buche, was einen Rückgang um 24,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Im Vergleich zum Mitgliederverlust von 1,35 Millionen Mitgliedern (-11,6 % ggü. Vorjahr) sinkt der Umsatz der Branche in 2020 durch die geschlossenen Monate überproportional auf 4,16 Mrd. EUR (2019: 5,51 Mrd. EUR). Da ein Teil der Branche die Mitgliedsbeiträge auch in den geschlossenen Perioden weiter eingezogen hat, stehen vielen Mitgliedern nach Wiedereröffnung verschiedene Leistungen in Form von Gutscheinen oder beitragsfreien Trainingsmonaten zur Verfügung.

Schließungen treffen die Branche hart
„Nach Jahren des kontinuierlichen Wachstums in der Fitness- und Gesundheitsbranche waren in 2020 schmerzliche Rückgänge zu verzeichnen. Wir wurden – ohne eigenes Verschulden – bis ins Mark getroffen. Und dies trotz der Tatsache, dass unsere Branche strukturell sehr gut aufgestellt ist. Die behördlichen Schließungen haben uns regelrecht gezwungen, unsere Gesundheitsangebote über Monate einzustellen", so Birgit Schwarze, Präsidentin des DSSV.

Schlüsselbranche für Prävention, Fitness und Gesundheit
Obwohl die Auswirkungen auf die Branche momentan so gravierend sind, gilt es dennoch festzuhalten, dass diese akuten ökonomischen Schwierigkeiten der Fitnessbranche nicht auf Ursachen struktureller Natur zurückzuführen sind, sondern als Folge der Krise entstehen. Die Fitnessstudios sind heutzutage zu einem elementaren Bestandteil der Gesundheitsversorgung geworden und tragen zum Wohlergehen der Menschen bei. Laut Einschätzung der Studienpartner sowie aller Experten ist die Fitness-Wirtschaft nach wie vor als wichtige Schlüsselbranche für Prävention, Fitness und Gesundheit anzusehen. Die Bedeutung von Bewegung für die physische sowie psychische Gesundheit und das Immunsystem ist wissenschaftlich nachgewiesen. Damit stellt diese Zukunftsbranche im Zuge der Corona-Pandemie einen Teil der Lösung dar.

Die Fitnessstudios sind Teil der Lösung
„Für 2021 beobachten wir voller Zuversicht ein sich festigendes Verständnis der Politik für die Gesundheitsrelevanz der Fitness-Wirtschaft für die Bevölkerung. Die Pandemie hat die Menschen mehr denn je für das Thema Gesundheit sensibilisiert und unsere Betriebe haben durch ihre Qualifikation und Professionalität die Gesundheitskompetenz erworben, um Teil der Lösung zu sein. Das bestätigt uns in unserer Überzeugung, dass die Fitness- und Gesundheitsbranche auch weiterhin ein Zukunftsmarkt ist", so Florian Kündgen, stv. Geschäftsführer des DSSV e.V.
Autor: red

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Kommentare
Hector_Landers
21.03.2021, 13:26 Uhr
nun....
.... am ende verlieren die verbliebenen mitglieder ne ganze branche.

fitnessstudios sind ja nicht nur trainingsstätten, sondern auch orte der begegnung...
vielleicht (nicht mehr) erwünscht?
Halssteckenbleib
21.03.2021, 16:08 Uhr
Naja wenn sich
der ganze Sturm dann wieder gelegt hat gehts auch wieder aufwärts und erholt sich dann schnelle.Denke ich mal.
Halssteckenbleib
21.03.2021, 22:33 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Hector_Landers
21.03.2021, 23:36 Uhr
naja....
... erst alles in klump hauen, damit man's dann wieder aufbauen kann, ist vielleicht sogar der sinn hinter dem plan? ;-)
Halssteckenbleib
22.03.2021, 09:41 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Halssteckenbleib
22.03.2021, 10:21 Uhr
Ja die Inhaber
dieser Studios habens nicht gerade jetzt leicht.Die Leute haben ja bestimmt auch ihre monatlichen Abgaben.Wenn aber nichts reinkommt...Wird bald sicher so ähnlich wie nach dem Krieg ein Wirtschaftswunder geben und dann geht's wieder vorwärts.Hatte mal ein Experte in einer Zeitschrift geschrieben.Kopf hoch..wird schon wieder
Hector_Landers
22.03.2021, 11:05 Uhr
sie haben recht...
... immer optimistisch bleiben.
fällt einem im moment nicht immer leicht. ;-)
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