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Fr, 10:28 Uhr
26.03.2021
ifo Institut: Geschäftsklimaindex steigt deutlich

Stimmung in der Wirtschaft gut wie lange nicht

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich merklich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im März auf 96,6 Punkte gestiegen, nach 92,7 Punkten[1] im Februar. Das ist der höchste Wert seit Juni 2019. Die Unternehmen waren spürbar zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage...

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Zudem ist der Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate zurückgekehrt. Trotz steigender Infektionszahlen startet die deutsche Wirtschaft zuversichtlich in den Frühling.

Im Verarbeitenden Gewerbe setzte das Geschäftsklima seinen Aufschwung weiter fort. Die Unternehmer waren deutlich zufriedener mit ihrem aktuellen Geschäftsverlauf. Ihre Erwartungen waren zuletzt im November 2010 so optimistisch. Die Nachfrage nach Industriegütern hat merklich angezogen. In allen Industriebranchen stehen die Zeichen auf Aufschwung.

Im Dienstleistungssektor ist der Geschäftsklimaindikator deutlich gestiegen. Die Zufriedenheit mit der aktuellen Lage nahm zu. Zudem zeigte sich bei den Erwartungen erstmals seit Herbst wieder ein vorsichtiger Optimismus. Bei den IT-Dienstleistern liefen die Geschäfte besonders gut. Im Gastgewerbe und der Tourismusbranche ist die Lage aber weiterhin sehr schlecht.

Im Handel hat der Geschäftsklimaindex einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Die Indikatoren für die aktuelle Lage und die Erwartungen sind beide merklich gestiegen. Im Einzelhandel ist die Situation aber weiterhin schlecht, wenn auch etwas weniger stark als im Vormonat. Positive Ausnahmen waren neben den Supermärkten die Fahrradhändler und die Floristen.

Im Bauhauptgewerbe ist das Geschäftsklima wieder im positiven Bereich angekommen. Der Indikator zur aktuellen Lage stieg auf den höchsten Wert seit einem Jahr. Auch die Erwartungen der Unternehmen haben sich verbessert.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20250205
26.03.2021, 11:59 Uhr
Wie jetzt ???
Man hört doch ständig, es geht grad alles den Bach runter??? "Die Unternehmen waren spürbar zufriedener mit ihrer Geschäftslage ??" Schön für die Unternehmen, wenn es so ist.
Viele Einzelhändler und Restaurantbesitzer kriegen bestimmt Brechreiz, wenn sie das lesen.
Schönes Wochenende
geloescht.20230927
26.03.2021, 12:18 Uhr
Wer nur ständig ....
die Statistiken fälscht, besonders jetzt im Corona-Superwahljahr?
Glückauf.
Herr Taft
26.03.2021, 12:51 Uhr
ifo
Das ifo-Institut befragt monatlich ca. 9000 Unternehmen nach ihrer Lageeinschätzung und ihren Erwartungen in 6 Monaten. Das Ganze wird in vier Wirtschaftssektoren konsolidiert.

Die LAGE hat sich gegenüber Februar etwas verbessert. Am meisten im Sektor "verarbeitendes Gewerbe" und am wenigstens im Dienstleistungssektor (verwundert jetzt nicht wirklich). Ursachen für die Lageverbesserung liegt oft in der Anpassung der Unternehmen an die Pandemie-Gegebenheiten. Sehr augenscheinlich wird das im Anstieg der Lagekomponente im Handel: Viele Händler haben jetzt einen Online-Shop, liefern nach Hause oder haben sich sonstiges einfallen lassen, woran im Winter noch nicht zu denken war. Die Geschäfte gehen im Handel also noch immer nicht rosig, aber besser als vorher (im Grunde ein Basiseffekt) - Lageverbesserung.

Der weitaus größere Anstieg ist in der Erwartungskomponente des Index zu sehen. Die Marktteilnehmer gehen also von einer deutlichen Verbesserung ihrer Geschäftstätigkeit in 6 Monaten aus. Das Ganze fußt natürlich auf Annahmen (Impfschutz, Wirtschaftsförderung, Ende der Lockdowns). Annahmen sind immer mit Unsicherheiten behaftet. Daher veröffentlicht das ifo-Institut neben dem Geschäftsklimaindex noch die "ifo Geschäftsunsicherheit". Hier geben die 9000 Unternehmen auf einer Skala von 0 bis 100 an, wie schwer ihnen die Aussage zur Lageentwicklung gefallen ist. Dieser Unsicherheitsindex relativiert also die Aussage des Geschäftsklimaindex. Tatsächlich ist die Unsicherheit über die Eintrittswahrscheinlichkeit der eigenen Erwartung von etwas mehr als 50 in 2019 auf etwa 65 gestiegen (in der Spitze im Mrz. 2020 lag er bei 75)....der Rückgang seit März zeigt die Anpassungsfähigkeit, aber auch die erhöhte Unsicherheit gegenüber der "Normalität".

Von "gefälschten Statistiken" kann also absolut keine Rede sein. Es hilft vielleicht sich etwas tiefer mit der Materie auseinander zu setzen und nicht nur gefühlte Wahrheiten anstelle der Fakten zu rücken.
Alex Gösel
26.03.2021, 13:24 Uhr
Stimmung in der Wirtschaft gut?
Wie kann denn die Stimmung in Zeiten des sog. Lockdowns / Corona gut sein? Außer Lebensmittelgeschäfte, Drogerien und Onlinehändler hat doch alles zu, oder? Mir scheint, dass hier die Zahlen etwas geschönt sind, oder?

Die großen Gewinner in dieser Krise sind die Onlinehändler, die jeden Pop..., jede Kleinigkeit verkaufen dürfen. Der örtliche Einzelhandel und das Gaststätten. und Hotelgwerbe bleibt stark auf der Strecke und lässt unsere ohnehin schon sterbenden Innenstädte noch schneller sterben.

Wie also kann das ifo von einer guten Stimmung sprechen???

@Oberstudienrat: Hat es Ihnen wiederholt in den Fingern gejuckt? Erst am 18. 3. 2021 haben sie die NNZ auf die DSGVO hingewiesen, mit der Bitte oder eher dem Verlangen, IHREN Account zu löschen. (Zitat: und nun dürfen Sie mich gerne sperren und mein account löschen - ich resigniere. Mit Bezug auf die DSGVO, fordere ich Sie auf alle mich betreffenden personenbezogenen Daten zu löschen. Die Dummheit und Ignoranz obsiegt. Bitte keine Rückfragen, einfach löschen... Herzlichen Glückwunsch !) Wenn sie ein wenig Stolz hätten, würden SIE STANDHAFT bleiben und kommentieren Sie hier nicht weiter, auch nicht unter einem Zweit- oder gar Drittnamen! So Sie kann doch niemand mehr ernst nehmen, oder? Also bei allem nötigen Respekt...

Ihr

ottO treberT
Herr Taft
26.03.2021, 13:49 Uhr
Ergänzung zum ifo...
...wir reden hier über Wirtschaftssektoren. Der Sektor Handel beinhaltet neben den Einzelhändlern mit ihren kleinen Geschäften eben auch Supermarktketten und Onlinehändler. Daher ist die subjektive Wahrnehmung (alles ist doch zu) natürlich nicht wegzudiskutieren, hat aber mit dem gesamtwirtschaftlichen Bild im Sektor Handel nicht viel zu tun.

@lieber Herr Treber, Sie sind nicht im Besitz aller Fakten, wissen nichts über mich und die im Hintergrund laufende Kommunikation. Daher überlassen Sie bitte meine Entscheidungen mir selbst und maßen sich bitte auch kein Urteil über mich an, bei allem gebotenen Respekt...
geloescht.20250302
26.03.2021, 13:51 Uhr
Lieber Heimathistoriker...
...auf der Titanic soll die Stimmung zumindest in der 1. Klasse auch gut gewesen und der Schampus geflossen sein, bevor Mord und Totschlag um die Rettungsboote begannen und die Kapelle nur noch fidelte, um die eigene Angst vor dem Ertrinken zu verdrängen.
Alex Gösel
26.03.2021, 14:09 Uhr
Onlinehandel = Einzelhandel?
"Das Umsatzwachstum im E-Commerce lag schon in den vergangenen Jahren deutlich über dem Durchschnitt des Einzelhandels. Die Corona-Pandemie hat den Ausbau des Versand- und Internet-Einzelhandels noch weiter beschleunigt. 2020 verzeichnete der E-Commerce einen regelrechten Boom und Rekordumsätze. Vor allem in bisherigen Nischenbereichen bot der E-Commerce-Markt den Einzelhändlern ein großes Wachstumspotenzial in der Coronakrise. Damit geht der E-Commerce als klarer Gewinner aus der Krise hervor." sagt selbst das ifo! Also gehört der Onlinehandel/E-Commerce nicht zum Einzelhandel, wobei hier die Grenzen natürlich verschwimmen. Trotzdem tut dies nichts zur Sache!

Auch das Hotel- und Gaststättengewerbe gehört dazu und da sieht es, ebenfalls laut ifo, dann doch anders aus.

Auch hier zitiere ich wiederholt einen Nordhäuser Stadtrat: "Das Sterben des Einzelhandels begann schon in den 1990er Jahren. Die Geschäfte waren vielfältig und zahlreich. Ein wahrer Boom führte 1990 dazu, das an jeder Ecke Geschäfte entstanden, wo es nicht schnell genug ging, mussten Verkaufswagen und umgebaute Wohnwagen als Übergang herhalten.
Doch mit den Bau der Einkaufsmärkte veränderte sich erstmalig die Struktur des Einzelhandels.
Das Internet und das damit verbundene Angebot führte in den letzten Jahren dazu, das Preise schneller vergleichbar waren und man auch für Angebote einige Kilometer Fahrt auf sich nahm. Es folgten die großen Onlineportale, welche im eigentlichen Sinn dem Einzelhandel zusetzten.
Der Kunde selbst hat es in der Hand und es gibt diese, die treu ihre Stammläden aufsuchen. Aber sie werden weniger und werden den Lauf nicht aufhalten können.
In der aktuellen Situation wird der Einzelhandel wie auch die Gastronomie enorm belastet.
Um so länger der Lockdown anhält, um so mehr Geschäfte werden aufgeben. Es muss und kann nur besser werden!"

Obwohl ich den letzten Satz so nicht mehr schreiben würde.

@Oberlehrer: Hier noch ein weiteres Zitat, da sie sich auf "die im Hintergrund laufende Kommunikation" berufen: "Bitte keine Rückfragen, einfach löschen..." schrieben Sie. Also bitte, keine Kommentare mehr von Ihnen, auch nicht unter Zweitaccount oder aus womöglich falscher Loyalität!

ottO treberT
Herr Taft
26.03.2021, 14:33 Uhr
...Segment Handel...
beim Handel muss man unterscheiden zwischen dem Handel als sich und dem Vertriebsweg. Verschiedene Vertriebswege (Katalog, e-commerce, Ladengeschäft) subsummieren sich dennoch unter dem Oberbegriff Handel.

Entgegen anderer Aussagen gehören Restaurants und Hotels nicht zum Sektor Handel sondern zum Sektor Dienstleistungen, da hier die Dienstleistung (Bewirtung, Beherbergung) vorrangig zum Verkauf steht.

@lieber Herr Trebert, Ihr Interesse an meiner Person ehrt mich...
Herr Taft
26.03.2021, 14:56 Uhr
Ergänzung zum Handel
vielleicht sollten wir noch Begrifflichkeiten klären:

Einzelhandel meint den Handel mit dem Endverbraucher...und das vollkommen unabhängig vom Handelsvolumen, weswegen auch große Online-Händler zum Einzelhandel zählen. Im Übrigen gehört auch der Großhandel (Verkauf an gewerbliche Kunden/Wiederverkäufer = Einzelhandel) zum Segment Handel.
Alex Gösel
27.03.2021, 11:44 Uhr
Statistik
"Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."

Winston Churchill in Deutschland zugeschrieben. Im vereinigten Königreich ist dieses Zitat wohl unbekannt! Aber egal wer es gesagt haben möchte, das sagt ja wohl alles über Statistiken aus, oder?

Nun noch ein Zitat von Churchill (dieses mal wohl nachweißbar): Die Freiheit der Rede hat den Nachteil, daß immer wieder Dummes, Häßliches und Bösartiges gesagt wird; wenn wir aber alles in allem nehmen, sind wir doch eher bereit, uns damit abzufinden, als sie abzuschaffen. (Gilt auch für einige der hiesigen KommentatorenInnen!)

ottO treberT
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