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Di, 11:07 Uhr
23.11.2021
Thüringer Gesundheitsministerium rudert mit Forderungen zurück

In 2G-Betrieben reichen weiter Schnelltests aus

Die Testung von Beschäftigten in Bereichen mit 2G-Zugangsbeschränkungen auf das Corona-Virus wird weiterhin mit Schnelltest und nicht wie vorige Woche angeordnet mit PCR-Tests erfolgen. Damit entsprach das Ministerium auch der Intervention der Landrätin

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„Das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie ist nach Mitteilung seines Krisenstabes Corona von seiner fachaufsichtlichen Weisung abgewichen, durch die den Landkreisen aufgegeben worden war, in § 1 Abs. 5 der Allgemeinverfügungen für die Testung der Beschäftigten in Bereichen mit 2G-Zugangsbeschränkungen nur PCR-Tests oder Tests in einem alternativen Nukleinsäure-Amplifikationsverfahren zuzulassen.“ Das teilte die Pressestelle des Kyffhäuserkreises heute mit und verwies auf eine entsprechende Festlegung in § 1 Abs. 5 der Allgemeinverfügung des Kyffhäuserkreises vom 19. November.

In der Praxis bedeutet die neue Weisung, dass für Beschäftigte in den Bereichen mit 2G-Zugangsbeschränkung ab sofort bis zum Inkrafttreten der neuen Landesverordnung auch Nachweise in Form eines Antigenschnelltests im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 5 ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO ausreichen, wenn die Testung nicht länger als 24 Stunden zurückliegt. Das heißt im Klartext: Es wird kein Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung geben, wenn der Beschäftigte anstatt eines PCR-Tests das Ergebnis eines Antigenschnelltests vorlegen kann, der aber nicht älter als 24 Stunden sein darf.

„Eine Veränderung der Allgemeinverfügung ist allein aus zeitlichen Gründen nicht mehr möglich“, schreibt das Landratsamt. Die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Antje Hochwind-Schneider (SPD), hatte sich bereits Ende letzter Woche in einem Schreiben an die Thüringer Sozialministerin Heike Werner (LINKE) gewandt und darauf hingewiesen, dass die Durchführungen von PCR-Tests für Beschäftigte in Bereichen mit 2G-Zugangsbeschränkungen praktisch nicht realisierbar sind.
Autor: red

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