eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
So, 11:26 Uhr
16.04.2023
'Tipps der Verbraucherzentrale Thüringen

Gezielt heizen, Schimmel vermeiden

Mit nur einem Heizkörper alle Räume erwärmen? Die Heizung bei Abwesenheit runterdrehen? In Zeiten hoher Energiepreise liegt das für viele Menschen nahe. Ob sich so wirklich Heizenergie einsparen lässt und was es dabei zu beachten gibt, erklärt die Verbraucherzentrale Thüringen...

Heizkörper sind normalerweise für einen Raum und dessen Wärmebedarf ausgelegt. So ist der Heizkörper im Wohnzimmer nicht dafür dimensioniert, angrenzende Räume wie Flur oder Küche mitzuheizen. „Das spart nur dann Energie, wenn dadurch die angrenzenden Räume nicht voll aufgeheizt werden, also kühler bleiben“, erklärt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen.

Aber Achtung: Sind die Temperaturunterschiede zwischen den Räumen innerhalb der Wohnung zu groß, kann das zum Problem werden. „Die Luftfeuchtigkeit aus den wärmeren Räumen kann in den kühleren Bereichen zu Schimmelbildung führen, wenn sie sich dort an kalten Oberflächen niederschlägt”, warnt Ballod.

Die Energieexpertin empfiehlt deshalb, die Türen zwischen den Wohnräumen mit unterschiedlichen Temperaturen zu schließen. So wird vermieden, dass warme und feuchte Luft in die kühleren Räume gelangt.

Heizung bei Abwesenheit drosseln
Beim Verlassen der Wohnung sollte die Heizung heruntergedreht werden. Auch ein stundenweises Absenken bringt einen Spareffekt. „In gut gedämmten Gebäuden kann man das Thermostat auf das Sternchen stellen. Kühlt die Wohnung aber schneller ab, sollte das Thermostat auf Stufe 2 gedreht werden. So wird die Wärmeabgabe während der Abwesenheit nicht komplett unterbrochen“, rät Ballod.

In Einfamilienhäusern können zusätzlich zur Nachtabsenkung weitere Zeiten an der Heizungsanlage eingestellt werden, in denen die Wärmezufuhr verringert wird. Das ist bei regelmäßiger Abwesenheit sinnvoll. Allerdings sollte die Heizung rechtzeitig vor der Heimkehr wieder in den normalen Heizbetrieb zurückkehren. Sonst kann es sein, dass das Haus bei der Rückkehr noch zu kühl ist.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
DonaldT
16.04.2023, 12:29 Uhr
Gezielt heizen: Tips der Verbraucherzentrale
Zitat aus dem text:
" Allerdings sollte die Heizung rechtzeitig vor der Heimkehr wieder in den normalen Heizbetrieb zurückkehren. Sonst kann es sein, dass das Haus bei der Rückkehr noch zu kühl ist."

So was wissen Habeck und die Grünen natürlich nicht, wie auch?
Steht nicht in Kinderbüchern und wer sich auf der Straße festklebt hat keine Hände frei um sich kundig zu machen.
bleibtmalfeinineurer
17.04.2023, 00:34 Uhr
Zum Glück...
...gibt es genau dafür heute die smarthome-lösung.... vom handy aus die Heizung fernsteuern... sei es die Heizung direkt oder eben jeden Heizkörper oder auch die fußbodenheizung.

Ich nutze das seit Jahren... ich verlasse das Haus und wenn ich nicht innerhalb 1 Stunde zurückkehre regelt die Heizung runter... oder ich mach es manuell über das Telefon.... es war ein langer Tag im Job? Kein Problem... Feierabend, am Handy kurz die Heizung hochgedreht und 30 Minuten später ist die Bude warm, wenn ich nach Hause komme...

Es gibt viele Anbieter, ich setze auf homatic IP und eine app: ifttt

Ob es Geld spart weiß ich nicht, aber der komfort-gewinn ist unbezahlbar, wenn man darüber auch noch die Waschmaschine, den staubsauger, Lampen und den rasenmäher steuert, die Alarmanlage es merkt, wenn man das Haus verlässt...und wieder da ist und die außenkameras sofort Meldung machen, wenn sich was bewegt...

Schöne neue Zeit, für jeden für ein paar 100 Euro umsetzbar.... und niemand muss mehr Angst vor Schimmel haben.
Kobold2
17.04.2023, 08:39 Uhr
Verwirrend sie doch nicht
Mit Fakten, wenn die Meinung schon feststeht.
Meinung ist halt keine Ahnung und wird gern mal verwechselt .
Steuerungen per Smartphon/ Internet sind seit Jahren etabliert, aber wohl noch nicht bei jedem angekommen, wie man an den Reaktionen sieht.
Paulinchen
17.04.2023, 10:14 Uhr
Diese Tipps sind...
... wohl eher für die Katz.

Heute hat JEDER eine elektronische ausgereifte Wohnung. Da senken sich die Jalousien, die Beleuchtung wird per Handy gesteuert und die Toilettenbrille wird beheizt, das wenn der Ar... kommt, ist es angenehm warm.
Nur was passiert, wenn der Strom einfach nicht mehr vorhanden ist, weil Mangel an Substanz?
Mir wäre es viel lieber, wenn es jemand gibt, der sich mal intensiv mit den ständig steigenden Strompreisen beschäftigt. Warum geht es nur hoch und nicht runter? Eigentlich sollte jeder Abnehmer schon die Nachricht vom jeweiligen Anbieter bekommen haben, um wieviel es runter geht, denn nun verstopft der böse Atomstrom die Leitung nicht mehr.

Unsere Urenkel wirds freuen, sie werden den Atomstrom wieder erhalten, wenn man dem Prof. Lesch nur einmal glauben kann. Zumindest hat er gestern Abend die Hoffnung darauf erweckt.

Man sollte also niemals nie sagen.....
Flitzpiepe
17.04.2023, 11:53 Uhr
Das was Prof. Lesch
zum aktuellen Abschalten der Atomreaktoren sagt, erwähnt das Paulinchen aber lieber nicht.
Das passt ihr und den ganzen Hysterikern von BlackOuts halt nicht in den Kram.
Und abgesehen davon, spricht Prof.Lesch für die Zukunft von der möglichen Nutzung der Kernfusion und nicht von der Kernspaltung.
Aber für das Paulinchen ist das unwichtig - Haupsache Atome sind beteiligt...

Und Energiepreise werden nicht mehr günstiger. Die Zeiten sind vorbei.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)