eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 15:42 Uhr
18.04.2023
FDP zu neuem Thüringer Ministergesetz

„Land braucht keine Parteisoldaten in Spitzenämtern“

Zum Entwurf der CDU für ein neues Thüringer Ministergesetz erklärte Thomas L. Kemmerich, Sprecher der FDP im Thüringer Landtag folgendes...

Anzeige symplr (1)
„Der Vorschlag bringt das Störgefühl vieler Menschen zum Ausdruck. Immer wieder gelangen Politiker in Spitzenämter, obwohl sie nicht über eine fachlich ausreichende Qualifikation dafür verfügen. Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder aber ein Studienabschluss sollten die Mindestvoraussetzung sein.
Unser Land braucht keine Parteisoldaten in Spitzenämtern, die immer genau zu wissen glauben, was der Rest der Gesellschaft zu tun hat. Unser Land bracht vielmehr Experten, die sich um die wahren Probleme der Menschen und Unternehmen kümmern."
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Leser X
18.04.2023, 21:49 Uhr
Und was ist mit den FDP-Parteisoldaten...
... im Bund? Wenn Sie mich fragen: die sind ebenso entbehrlich. Wir brauchen mehr kluge Köpfe und weniger Parteisoldaten.
memento mori
19.04.2023, 10:31 Uhr
Parteisoldaten gibt es meistens in Ideologieverseuchten Parteien
Die FDP hat hier vollkommen Recht und das sollte für alle politischen Spitzenämter in Deutschland gelten. Ohne Ausbildung/Studium und eine gewisse Berufserfahrung in seinem Job sollte keiner diese Ämter bekleiden dürfen. Das würde aber, wie oben geschrieben, die Parteien, in welchen es mehr auf Ideologie als auf Wissen ankommt, stark ausdünnen.

Der FDP würde dies weniger schaden, denn als leistungsorientierte Partei, welche wenig mit ideologischen Zwangsvorstellungen zu tun hat als mit der Ansicht, sich durch Leistung und gute Bildung hoch zu arbeiten, hat sie nur hochqualifiziertes Spitzenpersonal.
Herr Leser X, um dies für den Bund mal aufzuschlüsseln:

Christian Lindner (BM Finanzen): Magister Politikwissenschaft (+öffentliches Recht und Philosophie), Erfahrung als Unternehmer
seine Staatssekretäre:
Katja Hessel: Volljuristin (2. Staatsexamen), eigene Rechtsanwaltskanzlei
Dr. Florian Toncar: Volljurist, mehrjährige Berufserfahrung

Dr. Marco Buschmann (BM Justiz): Volljurist, selbstständiger Rechtsanwalt
Staatssekretäre:
Benjamin Strasser: Volljurist, Rechtsberater und NSU-Ausschussmitglied

Dr. Volker Wissing (BM Verkehr): Volljurist, Richter, Staatsanwalt
Staatssekretäre:
Daniela Kluckert: Diplom-Volkswirtin, Berufserfahrung im Verkehrssektor
Oliver Luksic: Master in Politikwissenschaft, Volkswirtschafslehre und Europastudien, freiberuflicher Unternehmensberater
Michael Theurer: Diplom-Volkswirt, keine Infos zum beruflichen

Bettina Stark-Watzinger (BM Bildung): Diplom-Volkswirtin, mehrjährige Berufserfahrung
Staatssekretäre:
Dr. Jens Brandenburg: Politikwissenschaft und Volkswirtschaft, mehrjährige Berufserfahrung
Thomas Sattelberger: Diplom-Betriebswirt (Duale Hochschule), mehrjährige Berufserfahrung
Mario Brandenburg: Master Wirtschafsinformatik, mehrjährige Berufserfahrung

So, das sind kurz die aus Wikipedia zusammengesammelten Infos über die FDP-Spitzenpolitiker im Bund. Mich würde interessieren, wo man hier nach reinen Parteisoldaten sucht, welche sich nicht durch Ihre vorherigen Leistungen für die Ämter qualifiziert haben.
Wie sie die Ämter ausfüllen, ist eine andere Frage, da kommt das Peter-Prinzip zum Tragen.

mit liberalen Grüßen
ein "Parteisoldat"
:)
Flitzpiepe
19.04.2023, 11:46 Uhr
Hallo memento mori
ich würde ihnen mal empfehlen sich über Ideologie in der Politik näher zu informieren.
Dann werden sie feststellen bzw. sie wissen das auch hoffentlich so schon, dass sich jede Partei von einer Ideologie leiten lässt (oder in ihren Worten: verseucht ist)
Und ja - auch der Liberalismus ist eine Ideologie!
Wobei, wenn ich es richtig betrachte, ist bei der FDP doch eher die 'Ideologie' des Lobbyismus vorherrschend.
Und jedes Parteimitglied in den oberen Riegen ist automatisch ein Parteisoldat.
Beispiele für Mitglieder, die sich als Nicht-Parteisoldat outen, gibt es in jeder Partei und was mit denen in der Regel passiert, brauche ich auch nicht zu erwähnen.

Alle Achtung für ihren Aufwand des Zusammentragens die Bildungsabschlüsse ihrer FDP Regierungsmannschaft.
Nur leider ist irgendein Abschluss oder Berufserfahrung auf einem artfremden Gebiet auch kein Garant für gute Arbeit als Minister. Bestes Beispiel ist doch der Wissing. Was macht einen Volljuristen zu einem Verkehrsexperten? Nichts. Und das merkt man dann an solch peinlichen Sätzen wie 'Für ein Tempolimit hätten wir gar nicht genug Schilder'...
Obwohl das auch irgendwie speziell am Amt des Verkehrsministers liegen muss, wenn man sich die 'Leistungen' der Vorgänger so anschaut.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)