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Di, 10:29 Uhr
05.09.2023
Ein Blick in die Statistik

Inflationsrate in Thüringen im August 6,5 Prozent

Im August verzeichneten die Verbraucherpreise einen leichten Anstieg. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhten sich die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent. Die Jahresteuerungsrate stieg von 6,4 Prozent im Juli auf 6,5 Prozent...

Alle 12 Hauptgruppen des Warenkorbes wiesen wesentlich höhere Preise als im Vorjahr aus. Die Energiepreise zogen im August spürbar an. Im Juli lagen die Energiepreise um 6,9 Prozent über dem Vorjahresniveau, im August um 10,3 Prozent.

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Deutliche Preisanstiege bei den Energieprodukten gegenüber dem Vorjahr verzeichneten Strom (+27,6 Prozent), Gas einschließlich Betriebskosten (+14,9 Prozent), Fernwärme (+7,4 Prozent) sowie Kraftstoffe (+3,7 Prozent). Heizöl einschließlich Betriebskosten blieb trotz Preissteigerungen gegenüber dem Vormonat (+6,5 Prozent) um 15,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Nahrungsmittel und alkoholische Getränke verteuerten sich im Jahresvergleich um 9,8 Prozent, alkoholische Getränke und Tabakwaren um 9,7 Prozent, andere Waren und Dienstleistungen um 8,8 Prozent sowie Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen um 7,5 Prozent.

Die Preisentwicklung im Vergleich zum Vormonat (+0,3 Prozent) verlief in den einzelnen Bereichen des Warenkorbes sehr unterschiedlich. Im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,5Prozent) konnten nennenswerte Preissenkungen festgestellt werden, z.B. für Gemüse (-3,1 Prozent), für Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (-1,6 Prozent), für Kaffee, Tee und Kakao (-1,4 Prozent) oder für Brot und Getreideerzeugnisse (-0,9 Prozent).

Stärkere Preisanstiege wurden im Monatsvergleich für Heizöl und Kraftstoffe (+4,7 Prozent) berechnet. Leichtes Heizöl verteuerte sich gegenüber dem Monat Juli um 15,7 Prozent, die Kraftstoffe um 3,9 Prozent.
Autor: red

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Kommentare
Leser X
05.09.2023, 13:41 Uhr
Da nützt auch keine Gesundbeterei
Als zum Kriegsbeginn die Inflation Purzelbäume schlug, beeilte sich die offizielle deutsche Politik zu versichern, dass es erstens allein Putins Schuld und zweitens nur ein vorübergehender Effekt sei.

19 Monate später muss man einschätzen, dass die Inflation offensichtlich ein sich selbst befeuerndes Ereignis ist, an dem auch viele Trittbrettfahrer sich eine goldene Nase verdienen.

Und natürlich ist eine Politik der Konfrontation und Kriegsbefeuerung als US-Wurmfortsatz nicht wirklich geeignet, das Leben der Bürgerinnen und Bürger wieder gemütlicher zu machen.
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