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Do, 17:20 Uhr
19.02.2026
DAK-Studie zum Krankenstand 2025

So lange waren Menschen in der Region krank

Der Krankenstand im Landkreis Nordhausen und Kyffhäuserkreis ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, bleibt aber trotzdem höher als im Landesdurchschnitt. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 24 Kalendertagen krankgeschrieben...

Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems. Weitere wichtige Ursachen waren Atemwegsinfekte auf Rang zwei und psychische Erkrankungen auf Rang drei. Das zeigt eine neue Analyse der DAK-Gesundheit. Die Krankenkasse hat alle Krankschreibungen ihrer Versicherten in der Region vom Berliner IGES Institut auswerten lassen. „Der Krankenstand hat sich mit 6,5 Prozent auf einem hohen Niveau eingependelt“, kommentiert Andrea Fischer, Leiterin des Servicezentrums in der Region. „Deswegen ist es richtig und notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben.“
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Ein Krankenstand von 6,5 Prozent bedeutet, dass an jedem Kalendertag im Durchschnitt 65 von 1.000 Beschäftigten krankgeschrieben waren. Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren 2025 Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems. Sie verursachten 507 Fehltage je 100 erwerbstätig Versicherte (Vorjahr: 473 Fehltage). Auf Platz zwei kamen Atemwegserkrankungenmit 475 Tagen je 100 Erwerbstätigen (Vorjahr: 508 Tage). Es folgten psychische Erkrankungen mit 429 Tagen je 100 Versicherte (Vorjahr: 424Tage).

Die Fehlzeiten im Landkreis Nordhausen und Kyffhäuserkreis bewegen sich über dem Niveau der Fehlzeiten auf Landesebene: Im Landesdurchschnitt hatten DAK-versicherte Beschäftigte 2025 pro Kopf inThüringen rund 22 krankheitsbedingte Fehltage. Im Landkreis Nordhausen und Kyffhäuserkreis waren es durchschnittlich rund 24 Tage.

Mit Blick auf den Krankenstand sieht die DAK-Gesundheit imbetrieblichen Gesundheitsmanagement große Chancen. „Ein starkes betriebliches Gesundheitsmanagement schafft die Basis dafür, dass Mitarbeitende gesund, motiviert und leistungsfähig arbeiten können – somit ist es zugleich eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Andrea Fischer.

„Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, arbeitsbedingte Belastungen passgenau zu verringern und einnachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen“ so Fischer. Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands und engagiert sich nach eigener Aussage besonders im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM).
Autor: red

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