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Mi, 13:44 Uhr
15.02.2012

In der Marktwirtschaft profiliert

Am 13.2.1992 wurde die Baural Spezialbaugesellschaft mbH gegründet. Unser Leser Hans-Jürgen Schmidt hatte die Gelegenheit, beim Firmenjubiläum dabei zu sein...

Im Jahre 1992 wurden die Übertageanlagen des Kaliwerkes "Glückauf" Sondershausen demontiert. Das bedeutete für einen Großteil der Belegschaft entweder Arbeitslosigkeit oder Neuorientierung, so auch für Ralf Schinköthe (Foto) den geschäftsführenden Gesellschafter der BAURAL Spezialbaugesellschaft mbH.

In der Marktwirtschaft profiliert (Foto: Hans-Jürgen Schmidt) In der Marktwirtschaft profiliert (Foto: Hans-Jürgen Schmidt)

Er war im Kaliwerk in der Bauabteilung als stellvertretender Abteilungsleiter tätig. Es stand die Frage im Raum: Was tun? Es bestand die Möglichkeit in Kassel bei Kali + Salz anzufangen oder in Sondershausen eine eigene Firma zu gründen. Er entschloss sich für die Selbständigkeit. Vertrauend auf die Fähigkeiten und das Wissen eines Diplomingenieurs, gepaart mit dem Mut zum Risiko wurde das Unternehmen aus der Taufe gehoben.

In der Marktwirtschaft profiliert (Foto: Hans-Jürgen Schmidt) In der Marktwirtschaft profiliert (Foto: Hans-Jürgen Schmidt)

Waren es am Anfang nur 4 Beschäftigte aus dem ehemaligen Kaliwerk, so umfasst die Belegschaft heute 40 Mitarbeiter, die einen Umsatz von 8 bis 10 Millionen Euro pro Jahr erwirtschaften. Am Anfang stand auf dem Plan, wo errichtet man die Gebäude für das Unternehmen. Die Treuhand bot ein 2 ha großes Areal an. Es war das Gelände, auf dem ehemals die Abteilung für geologische Bohrungen des Kaliwerkes ansässig war. Eine Anschubfinanzierung war notwendig und wurde im Jahr 1992 aufgenommen, was allerdings auch bedeutete, dass Herr Schinköthe mit seinem privaten Hauseigentum haften musste.

Es wurde aber alles richtig gemacht. Es hat sich eine angesehene Firma in den 20 Jahren entwickelt, die sich auf die Denkmalspflege und die Sanierung von Ingenieurbauwerken, wie Brücken, Stützwände unterirdische Abwasserkanäle, Kläranlagen usw. spezialisiert hat. Das Betätigungsfeld liegt in einem Umkreis von zirka 350 bis 400 Kilometer, also überregional. Pünktlich zum 20-igsten Geburtstag kam die Bestätigung eines Großauftrages mit einem Umfang von ca. 4 Millionen Euro aus Bremen. Es sollen Spezialsanierungen an Gebäuden und Brücken der Universität in Bremen realisiert werden. Das bedeutet Arbeit bis in das Jahr 2014. Das Gute daran ist, dass die Firma den Auftrag erhalten hat, obwohl sie im Angebot eine Millionen Euro teurerer war als der Mindestanbieter.

In der Marktwirtschaft profiliert (Foto: Hans-Jürgen Schmidt) In der Marktwirtschaft profiliert (Foto: Hans-Jürgen Schmidt)

Das zeugt von einer Qualitätsarbeit, die sich herumgesprochen hatte. Alles Gründe, die es auch erlauben zu feiern. Am 11.5.2012 wird im Haus der Kunst eine Gala für die Belegschaft und die Kunden geboten. Heute präsentiert sich die Firma in einem Orange, jedenfalls fallen die Gebäude in der Schachtstraße ins Auge, wenn man Richtung Brügmanschacht fährt. Die Firma ist ein Leuchtturm in Sondershausen. Fragt man, wer für die Namensgebung verantwortlich gewesen war, so sagt Herr Schinköthe: "Es ist ein Phantasiename, der auch als Markenzeichen patentrechtlich geschützt ist".
Text und Foto: Hans-Jürgen Schmidt
Autor: khh

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