Mo, 12:15 Uhr
26.11.2012
Nein zu Gewalt an Frauen
Anlässlich des gestrigen Internationalen Gedenktages – Nein zu Gewalt an Frauen wurde heute auch in Sondershausen eine Fahnenaktion durchgeführt...
Die Fahnenaktion wurde wie in den letzten Jahren durch das Frauenhaus, sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Sondershausen, Angela Böhme, und des Landkreises, Jana Schulz organisiert. Für 1o:30 Uhr hatte man vor das vor das Rathaus der Stadt Sondershausen geladen, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.
Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) hisste die Fahne und seine "Vize" Cornelia Kraffzick (SPD), Jana Schulz, Ludmilla Krause, die Fachbereichsleiterin Soziales bei der Stadt Sondershausen, Mareen Biedermann, und Angela Böhme sorgten für das ordentlichen Aufziehen der Fahne.
Bundesweit wurden rund 2.000 dieser Fahnen an ähnlichen Orten in verschiedenen Städten gehisst. Der Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der Schwestern Mirabal am 25. November 1960. Die drei Frauen hatten sich gegen die Diktatur in der Dominikanischen Republik engagiert und waren nach monatelanger Folter vom militärischen Geheimdienst umgebracht worden. Mit der jährlich steigenden Zahl von gehissten Fahnen wird das Vermächtnis dieser drei Frauen eindrucksvoll gewürdigt. Ihr Mut gilt inzwischen weltweit als Symbol die nötige Kraft zu entwickeln um gegen jegliches Unrecht einzutreten.
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sondershausen, Angela, verwies in ihren Worten auf die Wichtigkeit des Setzens eines Zeichen gegen Gewalt an Frauen, wie es diese Fahnenaktion darstellt. Sie verwies darauf, dass rund 25Prozent der Frauen in ihrem Leben geschlagen werden und stellte fest, dass Frauen in ihrem eigenem Heim oft am Gehfährlisten leben. Leider tritt fast immer bei Gewalt an Frauen auch das Problem der Gewalt an Kindern auf.
Ludmilla Krause schilderte ein typisches Beispiel für die Gewalt an Frauen. Krause dankte der Stadt Sondershausen für die Unterstützung des Frauenhauses, erst jüngst mit den Arbeiten zum Abdichten des Daches des Frauenhauses. Der Dank des Frauenhauses geht auch den Verein Soroptimisten für die bisher erhaltenen Spenden. Über eine neue Spende wird kn noch berichten
Die Gleichstellungsbeauftragte für Thüringen, Johanna Arenhövel sagte anlässlich des Gedenktages: Gemeinsam ein Zeichen setzen gegen häusliche Gewalt
Die Beauftragte für die Gleichstellung von Frau und Mann beim Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Johanna Arenhövel, hat dazu aufgerufen, am landesweiten Aktionstag Nein zu Gewalt gegen Frauen gemeinsam ein Zeichen gegen häusliche Gewalt zu setzen.
Die Gleichstellungsbeauftragte Johanna Arenhövel sagte vorab: Nur gemeinsam, wenn alle Professionen miteinander arbeiten und wenn klargestellt ist, dass der Schutz von Leben und Gesundheit in diesem Bereich eine verfassungsrechtlich gebotene Aufgabe darstellt, wird es uns gelingen, häusliche Gewalt gegen Frauen wirksam zu bekämpfen. Alle Menschen in Deutschland haben das Grundrecht auf den Schutz ihrer Würde. Alle Menschen haben das Recht auf Leben, Gesundheit und körperliche Unversehrtheit. Insofern begrüße ich es durchaus, dass auch von Gewalt betroffene Männer die Möglichkeit haben, sich vertrauensvoll an die Interventionsstellen zu wenden
Laut Arenhövel ist das Engagement gegen häusliche Gewalt im Freistaat Thüringen in den letzten Jahren deutlich stärker und gleichzeitig professioneller geworden. Kommunale Gleichstellungsbeauftragte, Frauenschutzeinrichtungen, Netzwerkpartner und viele engagierte Personen aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft zeigen Gesicht und machen überaus deutlich, dass Gewalt gegen Frauen keine Privatsache ist. Nach dem neuesten Bericht der Bundesregierung zu dieser Thematik nimmt der Freistaat Thüringen mit seinem Netzwerk an Schutz- und Beratungseinrichtungen im bundesweiten Vergleich einen vorderen Platz ein, sagte Johanna Arenhövel.
Hintergrund:
Zur Prävention von häuslicher Gewalt werden von den Kommunen und dem Land Thüringen 4 Interventionsstellen, 31 Frauenzentren und 17 Frauenhäuser gemeinsam gefördert. Hinzu kommen die Arbeit von Polizei, Justiz und Jugendhilfe sowie die präventive Aufklärung in den Schulen, durch die Opferhilfe, den Weißen Ring sowie der Zusammenschluss und die Arbeit in den regionalen Netzwerken gegen häusliche Gewalt. Am landesweiten Aktionstag am 25. November finden landesweit über 60 Veranstaltungen in allen Regionen Thüringens statt.
Autor: khhDie Fahnenaktion wurde wie in den letzten Jahren durch das Frauenhaus, sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Sondershausen, Angela Böhme, und des Landkreises, Jana Schulz organisiert. Für 1o:30 Uhr hatte man vor das vor das Rathaus der Stadt Sondershausen geladen, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.
Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) hisste die Fahne und seine "Vize" Cornelia Kraffzick (SPD), Jana Schulz, Ludmilla Krause, die Fachbereichsleiterin Soziales bei der Stadt Sondershausen, Mareen Biedermann, und Angela Böhme sorgten für das ordentlichen Aufziehen der Fahne.
Bundesweit wurden rund 2.000 dieser Fahnen an ähnlichen Orten in verschiedenen Städten gehisst. Der Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der Schwestern Mirabal am 25. November 1960. Die drei Frauen hatten sich gegen die Diktatur in der Dominikanischen Republik engagiert und waren nach monatelanger Folter vom militärischen Geheimdienst umgebracht worden. Mit der jährlich steigenden Zahl von gehissten Fahnen wird das Vermächtnis dieser drei Frauen eindrucksvoll gewürdigt. Ihr Mut gilt inzwischen weltweit als Symbol die nötige Kraft zu entwickeln um gegen jegliches Unrecht einzutreten.
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sondershausen, Angela, verwies in ihren Worten auf die Wichtigkeit des Setzens eines Zeichen gegen Gewalt an Frauen, wie es diese Fahnenaktion darstellt. Sie verwies darauf, dass rund 25Prozent der Frauen in ihrem Leben geschlagen werden und stellte fest, dass Frauen in ihrem eigenem Heim oft am Gehfährlisten leben. Leider tritt fast immer bei Gewalt an Frauen auch das Problem der Gewalt an Kindern auf.
Ludmilla Krause schilderte ein typisches Beispiel für die Gewalt an Frauen. Krause dankte der Stadt Sondershausen für die Unterstützung des Frauenhauses, erst jüngst mit den Arbeiten zum Abdichten des Daches des Frauenhauses. Der Dank des Frauenhauses geht auch den Verein Soroptimisten für die bisher erhaltenen Spenden. Über eine neue Spende wird kn noch berichten
Die Gleichstellungsbeauftragte für Thüringen, Johanna Arenhövel sagte anlässlich des Gedenktages: Gemeinsam ein Zeichen setzen gegen häusliche Gewalt
Die Beauftragte für die Gleichstellung von Frau und Mann beim Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Johanna Arenhövel, hat dazu aufgerufen, am landesweiten Aktionstag Nein zu Gewalt gegen Frauen gemeinsam ein Zeichen gegen häusliche Gewalt zu setzen.
Die Gleichstellungsbeauftragte Johanna Arenhövel sagte vorab: Nur gemeinsam, wenn alle Professionen miteinander arbeiten und wenn klargestellt ist, dass der Schutz von Leben und Gesundheit in diesem Bereich eine verfassungsrechtlich gebotene Aufgabe darstellt, wird es uns gelingen, häusliche Gewalt gegen Frauen wirksam zu bekämpfen. Alle Menschen in Deutschland haben das Grundrecht auf den Schutz ihrer Würde. Alle Menschen haben das Recht auf Leben, Gesundheit und körperliche Unversehrtheit. Insofern begrüße ich es durchaus, dass auch von Gewalt betroffene Männer die Möglichkeit haben, sich vertrauensvoll an die Interventionsstellen zu wenden
Laut Arenhövel ist das Engagement gegen häusliche Gewalt im Freistaat Thüringen in den letzten Jahren deutlich stärker und gleichzeitig professioneller geworden. Kommunale Gleichstellungsbeauftragte, Frauenschutzeinrichtungen, Netzwerkpartner und viele engagierte Personen aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft zeigen Gesicht und machen überaus deutlich, dass Gewalt gegen Frauen keine Privatsache ist. Nach dem neuesten Bericht der Bundesregierung zu dieser Thematik nimmt der Freistaat Thüringen mit seinem Netzwerk an Schutz- und Beratungseinrichtungen im bundesweiten Vergleich einen vorderen Platz ein, sagte Johanna Arenhövel.
Hintergrund:
Zur Prävention von häuslicher Gewalt werden von den Kommunen und dem Land Thüringen 4 Interventionsstellen, 31 Frauenzentren und 17 Frauenhäuser gemeinsam gefördert. Hinzu kommen die Arbeit von Polizei, Justiz und Jugendhilfe sowie die präventive Aufklärung in den Schulen, durch die Opferhilfe, den Weißen Ring sowie der Zusammenschluss und die Arbeit in den regionalen Netzwerken gegen häusliche Gewalt. Am landesweiten Aktionstag am 25. November finden landesweit über 60 Veranstaltungen in allen Regionen Thüringens statt.






