Fr, 06:18 Uhr
31.05.2013
Gedanken zum Thüringentag 2013
Sondershausen hat die traditionellen Beinamen Musik-, Garnisons-, Kalibergbau- und Wezel- Stadt, so beginnt eine Stellungnahme von Gerhard Axt, Vorsitzender der NUBI und Mitglied des Stadtrates der Stadt Sondershausen
Eingebettet zwischen den bewaldeten Höhenzügen von Windleite und Hainleite, am Fluss Wipper liegend, ist es eine kleine Kreisstadt im Norden Thüringens. Und Sondershausen ist schön! Aber Sondershausen war vor der Bombardierung durch alliierte Flugzeuge am 08. April 1945, als es bis zur Hälfte zerstört wurde, schöner. Der Thüringentag ist eine feine Sache. Aber man muss ihn langfristig vorbereiten und sich leisten können.
Vom Historiker formuliert: "Sondershausen war früher viel weniger eine Stadt als ein Schloss, das zu seiner Unterhaltung die Stadt brauchte." Heute kann man sagen: Sondershausen ist viel weniger eine Stadt als eine Verwaltung, die zu ihrer Daseinsberechtigung die Stadt braucht. Und es ist seit Jahren ein fataler Irrtum der Stadtoberen zu glauben, wenn man die Bürger über Vorhaben in unserer Stadt informiert, habeni an der Demokratie Genüge getan. Die Stadt gehört immer noch den Bürgerinnen und Bürgern! Und es ist ihr Geld, das verausgabt wird. Da wollen sie auch mit bestimmen und entscheiden.
Ein Bürger aus Berka dichtete: "Ob CDU oder SPD, das tut schon nicht mehr weh."
Und die Sondershäuser sind ein arbeitsames Völkchen, das seine Heimatstadt liebt.
Aber die Jugend wandert heute aus der Kyffhäuserregion, weil sie keine Arbeit findet. Wirtschaftliche Gründe und Perspektiven sind ausschlaggebend. So mancher fragt: Wer ist eigentlich verantwortlich, dass es im Kyffhäuserkreis seit der Wende die höchste Arbeitslosigkeit Thüringens gibt? Sie beträgt Ende Mai 2013: in Sondershausen 10,6 % und im Kyffhäuserkreis 11,4%.
So wie es in Leipzig heißt "Leipzig liest", so hätte in Sondershausen das Motto zum Thüringentag 2013 "Sondershausen musiziert" lauten können. Und es gibt heutzutage keine Renaissance für Hofschranzen von einst.
Die Mitglieder der Wählervereinigung "Neue Unabhängige Bürgerinitiative" (NUBI) e.V. grüßen alle Gäste des Thüringentages! Wir wünschen Ihnen einen erlebnisreichen und angenehmen Aufenthalt und hoffen, dass Sie uns gerne wieder besuchen.
Sondershausen, am 29. Mai 2013
Gerhard Axt
Vorsitzender der NÜBI und
Mitglied des Stadtrates der Stadt Sondershausen
Autor: khhEingebettet zwischen den bewaldeten Höhenzügen von Windleite und Hainleite, am Fluss Wipper liegend, ist es eine kleine Kreisstadt im Norden Thüringens. Und Sondershausen ist schön! Aber Sondershausen war vor der Bombardierung durch alliierte Flugzeuge am 08. April 1945, als es bis zur Hälfte zerstört wurde, schöner. Der Thüringentag ist eine feine Sache. Aber man muss ihn langfristig vorbereiten und sich leisten können.
Vom Historiker formuliert: "Sondershausen war früher viel weniger eine Stadt als ein Schloss, das zu seiner Unterhaltung die Stadt brauchte." Heute kann man sagen: Sondershausen ist viel weniger eine Stadt als eine Verwaltung, die zu ihrer Daseinsberechtigung die Stadt braucht. Und es ist seit Jahren ein fataler Irrtum der Stadtoberen zu glauben, wenn man die Bürger über Vorhaben in unserer Stadt informiert, habeni an der Demokratie Genüge getan. Die Stadt gehört immer noch den Bürgerinnen und Bürgern! Und es ist ihr Geld, das verausgabt wird. Da wollen sie auch mit bestimmen und entscheiden.
Ein Bürger aus Berka dichtete: "Ob CDU oder SPD, das tut schon nicht mehr weh."
Und die Sondershäuser sind ein arbeitsames Völkchen, das seine Heimatstadt liebt.
Aber die Jugend wandert heute aus der Kyffhäuserregion, weil sie keine Arbeit findet. Wirtschaftliche Gründe und Perspektiven sind ausschlaggebend. So mancher fragt: Wer ist eigentlich verantwortlich, dass es im Kyffhäuserkreis seit der Wende die höchste Arbeitslosigkeit Thüringens gibt? Sie beträgt Ende Mai 2013: in Sondershausen 10,6 % und im Kyffhäuserkreis 11,4%.
So wie es in Leipzig heißt "Leipzig liest", so hätte in Sondershausen das Motto zum Thüringentag 2013 "Sondershausen musiziert" lauten können. Und es gibt heutzutage keine Renaissance für Hofschranzen von einst.
Die Mitglieder der Wählervereinigung "Neue Unabhängige Bürgerinitiative" (NUBI) e.V. grüßen alle Gäste des Thüringentages! Wir wünschen Ihnen einen erlebnisreichen und angenehmen Aufenthalt und hoffen, dass Sie uns gerne wieder besuchen.
Sondershausen, am 29. Mai 2013
Gerhard Axt
Vorsitzender der NÜBI und
Mitglied des Stadtrates der Stadt Sondershausen
