Di, 15:03 Uhr
10.09.2013
Pro Gemeinschaftsschule
Die CDU führt eine ideologische, rückwärtsgewandte Diskussion! So die SPD-Kreisvorsitzende Kyffhäuserkreis in einer Stellungnahme gegenüber kn. Hier die Einzelheiten.
Die Thüringer Gemeinschaftsschule ist seit 2009 im Koalitionsvertrag der SPD und der CDU verankert – darüber scheint der Kreisvorsitzende der CDU, Herr Krautwurst, nicht informiert zu sein. Das ist nicht weiter schlimm .
Wenn er aber nicht weiß , dass es im internationalen Maßstab generell keine so frühe Selektion nach Leistung gibt und Deutschland hierfür bei PISA stark kritisiert wurde, zeugt das nicht von großer Kompetenz und leider muss man dahinter nur Parteipolitik vermuten.
Das längere gemeinsame Lernen machen uns die nordischen Länder in Europa vor, die Ergebnisse Finnlands in der PISA Studie sind bestens. Das längere gemeinsame Lernen findet bei allen Erhebungen eine hohe Zustimmung. Das gegliederte Schulsystem ist hochgradig sozial selektiv. Das gegliederte Schulsystem ist ein bildungspolitischer Anachronismus Ständedenken: Adel = Gymnasium, Bürgertum = Realschule, der Rest = Hauptschule.
Die SPD steht dafür, dass allen Kindern gleiche Bildungschancen eröffnet werden. Das die leistungsschwächeren Schüler von den leistungsstärkeren Schülern profitieren. Zahlreiche Vertreter aus der Wissenschaft und Wirtschaft fordern die Abkehr vom gegliederten Schulsystem. Wir können es uns als Gesellschaft nicht leisten auch nur auf einen jungen Menschen verzichten zu müssen.
Im Interesse unserer Kinder werbe ich für die Thüringer Gemeinschaftsschule, Bildung ist das wichtigste Gut was wir unseren Kindern mit auf ihren Weg geben können. Mit der Gemeinschaftsschule in Heldrungen, einer Schule in freier Trägerschaft, gibt es im Kyffhäuserkreis inzwischen ein Erfolgsmodell einer Gemeinschaftsschule. Warum soll Kindern an staatlichen Schulen dieser Weg verschlossen bleiben?
Cornelia Kraffzick
SPD-Kreisvorsitzende
Autor: khhDie Thüringer Gemeinschaftsschule ist seit 2009 im Koalitionsvertrag der SPD und der CDU verankert – darüber scheint der Kreisvorsitzende der CDU, Herr Krautwurst, nicht informiert zu sein. Das ist nicht weiter schlimm .
Wenn er aber nicht weiß , dass es im internationalen Maßstab generell keine so frühe Selektion nach Leistung gibt und Deutschland hierfür bei PISA stark kritisiert wurde, zeugt das nicht von großer Kompetenz und leider muss man dahinter nur Parteipolitik vermuten.
Das längere gemeinsame Lernen machen uns die nordischen Länder in Europa vor, die Ergebnisse Finnlands in der PISA Studie sind bestens. Das längere gemeinsame Lernen findet bei allen Erhebungen eine hohe Zustimmung. Das gegliederte Schulsystem ist hochgradig sozial selektiv. Das gegliederte Schulsystem ist ein bildungspolitischer Anachronismus Ständedenken: Adel = Gymnasium, Bürgertum = Realschule, der Rest = Hauptschule.
Die SPD steht dafür, dass allen Kindern gleiche Bildungschancen eröffnet werden. Das die leistungsschwächeren Schüler von den leistungsstärkeren Schülern profitieren. Zahlreiche Vertreter aus der Wissenschaft und Wirtschaft fordern die Abkehr vom gegliederten Schulsystem. Wir können es uns als Gesellschaft nicht leisten auch nur auf einen jungen Menschen verzichten zu müssen.
Im Interesse unserer Kinder werbe ich für die Thüringer Gemeinschaftsschule, Bildung ist das wichtigste Gut was wir unseren Kindern mit auf ihren Weg geben können. Mit der Gemeinschaftsschule in Heldrungen, einer Schule in freier Trägerschaft, gibt es im Kyffhäuserkreis inzwischen ein Erfolgsmodell einer Gemeinschaftsschule. Warum soll Kindern an staatlichen Schulen dieser Weg verschlossen bleiben?
Cornelia Kraffzick
SPD-Kreisvorsitzende
