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Do, 15:05 Uhr
20.08.2015
Landespolitik

Lage muss entspannt werden - mehr Polizei

In Reaktion auf die Vorfälle in der Suhler Erstaufnahmeeinrichtung spricht sich die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag für eine zügige Entlastung der überbelegten Erstaufnahmeeinrichtungen durch schnelle Verteilung der Flüchtlinge aus und regt eine Aufstockung des Betreuungs- und Sicherheitspersonals an...


"Um die Situation in Suhl zu entspannen, müssen die überzähligen Asylbewerber schnellstens in andere Unterkünfte umquartiert werden. Da muss man auch mal zu unkonventionellen Lösungen greifen - wie kürzlich in Bad Lobenstein. Wir müssen Situationen vorbeugen, die lebensbedrohlich für Bewohner und Personal werden können. Hier bedarf es zügiger Entlastung durch Umquartierung der Flüchtlinge. Das Ministerium muss jetzt handeln. Denn eins ist klar, wenn wir jede Nacht etwa 100 neue Flüchtlinge aufnehmen, dann müssen weitere Aufnahmeeinrichtungen gefunden und bereitgestellt werden. Und das schneller als bisher", sagt die Sprecherin der SPD-Fraktion Diana Lehmann.

Dorothea Marx, innenpolitische Sprecherin der Fraktion ergänzt: "Die Ausschreitungen in Suhl zeigen, dass die sichere Unterbringung von Flüchtlingen oberste Priorität in den Einrichtungen haben muss - zum Wohle der Bewohner, wie auch des Personals. Um Eskalationen wie die gestern Abend zu vermeiden, braucht es Strukturen die das gewährleisten können. Wenn wir aufgrund der weiterhin steigenden Flüchtlingszahlen weiter mit einer Überbelegung der Erstaufnahmeeinrichtungen ausgehen müssen, dann muss auch die entsprechende Anzahl an Sicherheitspersonal bereitgestellt werden."

In diesem Zusammenhang sei einmal mehr zu prüfen, ob ein Abbau von Polizeistellen mit Blick auf die ständig wachsenden Herausforderungen noch zu rechtfertigen ist, merkt die SPD-Innenpolitikerin an.

Gewalttaten, egal welcher Form und von wem, seien nicht zu tolerieren und sind zu ahnden. Die gestrige Eskalation in Suhl sollte jetzt aber auch nicht dazu missbraucht werden, schutzbedürftige Flüchtlinge unter Generalverdacht besonderer Gewaltbereitschaft zu stellen, sind sich die SPD-Politikerinnen einig.
Autor: red

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Kommentare
Micha123
20.08.2015, 15:31 Uhr
Zum Wohle der Flüchtlinge
Bitte Frau Marx - hören Sie sich selbst reden? Was ist bitteschön mit dem Wohl der Bürger, der Bevölkerung, der - welche in der Nähe der Heime wohnen?

Das Volk wird nicht erwähnt - man kümmert sich nur um die neuen Bewohner. Und meinen Sie, dass wenn Wohnungen angemietet werden - z.B. in Blöcken, wo auch viele deutsche Familien seit Jahrzehnten leben - das dort Ruhe ist? Wer sich so verhält wie die in Suhl, wegen sinnlosen "Glaubensfragen" - der verhält sich auch woanders nicht anders!

Gehen Sie doch mit einem Beispiel voran und nehmen ein Dutzend Flüchtlinge bei sich zu Hause auf. Stellen Sie Ihre Abgeordnetenwohnung und Ihre Büroräume zur Verfügung. Öffnen Sie endlich die Augen und sehen Sie sich an was wirklich los ist - und was noch auf dieses Land zu kommt.
Kama99
20.08.2015, 18:16 Uhr
zu Micha123
Da kann ich dir nur Recht geben. Solange die Politiker in ihren Umfeld nicht von Flüchtlingen umgeben sind, kann man Sprüche klopfen. Man sollte mal eine Zeltstadt in einen "besseren" Wohnviertel aufstellen, mal sehen was dann abgeht. Aber das ist nur der Anfang, der Spaß geht erst noch richtig los.
Peter59
20.08.2015, 18:36 Uhr
Trittbrettfahrer?
Da springt aber jemand ganz schnell auf den fahrenden Zug auf, die Situation entgleitet den Politikern und nun geht die Jammerei los. Hier hat sich einfach nur gezeigt, welchem Gewaltpotential wir gegenüberstehen, und entgegen den Verlautbarungen, dass Asylanten nicht in der Innenstadt unterwegs waren, gibt es andere Statements, sogar mit Photos. Das Gutmenschenfernsehen wird das schon richten.

Wir müssen doch nicht alles erfahren.....Aber ich gehe davon aus, dass den Beteiligten (und für mich sind das Straftäter!) nichts passieren wird. Sind doch alle traumatisiert.... vom Bürgerkrieg auf dem Balkan........Der "Michel" ist aufgewacht, aber gähnt noch in seinem Nachthemd. Arme Polizei, wenn die sich im eigenen Land verbarikatieren muß und flüchtet.... Statements von Politikern sind Ausdruck von Unterschätzung und Unfähigkeit. Und wenn alles vor den Baum geht, kommt der Ruf nach dem "Bund". Brauchen wir die Protagonisten in Suhl , oder nicht, ich weiß es nicht.....
Altstadtbewohner
20.08.2015, 19:25 Uhr
Aufrufe zum spenden??
Das passiert also mit den Sachspenden?! Sie fliegen aus dem Fenster oder werden als Waffen eingesetzt.
Ich versteh es nicht, sie flüchten vor Terror und Gewalt aber sind selbst nicht in der Lage friedlich zu sein und lassen ein Heim aussehen wie ein Haus nach der Schlacht um Karbone.
Die nächsten Wochen werden spannend.
Mir tun nur die Kinder und die Menschen leid die wirklich Hilfe wollen und brauchen.
Flur
20.08.2015, 19:55 Uhr
Kommentar
Frau Marx an ihrer Stelle würde ich weiter träumen. Es sollte doch möglich sein, dass man mit politischen Sachverstand an das Problem herangehen sollte. Die politische Stimmungsmache mit den angeblich armen Flüchtlingen ist nicht mehr zu ertragen und der deutsche Staatsbürger bleibt allmählich auf der Strecke. Ich weiß heute schon wem ich meine Stimme 2017 gebe.
altmeister
20.08.2015, 20:20 Uhr
Wer kann antworten?
Wo bleibt bei solchen Aggressionen gegen Menschen, die helfen wollen, die unseren Staat vertreten, der Aufschrei, das Mitgefühl für die Verletzten, die klare Verurteilung von Gewalt?
Wird vielleicht hier sogar die Ohnmacht des Staates demonstriert, wenn hier die Glaubenskriege und Auseinandersetzungen der Heimatländer ohne eindeutige Konsequenzen weiter geführt werden, dabei sogar der Staat, vertreten durch unsere Polizei, angegriffen wird, welcher Asyl geben soll?
Ickarus
20.08.2015, 20:22 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Hann
20.08.2015, 23:28 Uhr
fehlende Verhältnismäßigkeiten
Bei dem fehlenden Raumangebot in der benannten Einrichtung ist eine Eskalation der Lage nur menschlicher Natur. Eine Trennung nach den Ethnien wie es der Ministerpräsidenten Bodo Ramelow fordert, ist da wohl genau der richtige Lösungsansatz!

In der Europäischen Union sollten jetzt außerdem finanzielle Mittel bereitgestellt werden um diese fehlenden Verhältnisse, die z.B. vom Vorredner "Altmeister" benannt wurden, zu beheben!

Mit diesen finanziellen Mitteln könnte man mit entsprechenden Personal einen Asylantrag um das 3-fache schneller bearbeiten und so mehr Spannungen abbauen.

Zudem wäre es auch bestimmt besser für die Menschen, wenn Sie nicht hinter einem Zaun wie in einem Gefängnis hausen müssten. (gilt speziell für die Erstaufnahmezentren)

Die Frage nach der Überwachung des geltenden Asylrechtes stellt die politische Lage desweiteren eine herausfordernden Aufgabe. Ein Zaun um die "Erstaufnahmeeinrichtung" zu bauen ist nicht hilfreich, wenn bei einer Überführung in das Land der Ankunft das Leben auf der Straße beginnt.

Hier kann man auch die Sinnmäßigkeit vom Abschiebeknast in Berlin heran ziehen. Wenn man diese Gelder für Betreuer und eine anständige Ausbildung investieren würde, könnte man die "illegale" Anonymität der Zuwanderer vermeiden.

Gerne wird bei Gewaltaktionen auch die unzumutbaren Verhältnisse bei einem Zusammentreffen gewaltbereiter Hooligans vergessen. Hier wird nicht gleich auf die Schließung der Fanklubs gepocht, diese Kosten gehen in die Millionen.
Micha123
21.08.2015, 03:19 Uhr
Schutzbedürftige Flüchtlinge und Frau Marx
Von schutzbedürftigen Flüchtlingen spricht Frau Marx. Jedes Wort könnte man von Frau Marx auseinander nehmen.
Deutschland ist ein sicheres Land - aber angesichts solcher ständigen Gewaltausbrüche habe ich langsam Zweifel daran.
Das alles was hier stattfindet - es eskaliert. Die Kritiker werden immer lauter und dies ist doch kein Wunder. Und schon geht dann wieder der alte Kampf RECHT gegen LINKS los - was am Ende mit den Probleme der Flüchtlinge und der Situation nichts zu tun hat.
Beide Seiten bekämpfen sich selbst - wie im Kindergarten - aber das Problem bleibt bestehen und wird größer. So etwas muss erkannt werden.
Welchen Schutz haben die Flüchtlinge auf der Flucht? Merkel und Steinmeier sind in Brasilien unterwegs... warum nicht im nahen Osten?
Wie wäre es mit einem runden Tisch - sofort! Alle Länder Europas und egal ob Rechte oder Linke Gesinnung - alle an einen Tisch. Und Russland auch mit - aber da hat man sich ja auch auf Sanktionen eingelassen und führt schon einen Kleinkrieg.
Wir schreiben das Jahr 2015 - wir wollen so modern sein, so zivilisiert aber eigentlich sind wir immer noch wie wilde Tiere! Macht und Geld bestimmen die Welt - geschnürt in religiösen Fanatismus.
Frau Marx - Ihre Regionalpolitik bringt überhaupt nichts! Setzen Sie sich mit Parteien zusammen, mit Fraktionen - auf Bundesebene und in Europa.
Uncle Sam und die Nato machen Manöver - um zu üben und Stärke gegenüber Russland zu beweisen. Warum sind die Kriegskreuzer nicht im Mittelmeer und fischen die Menschen aus dem Wasser? Hingegen verdienen noch kriminelle Schleuser Geld mit der Flucht... . Warum geht man nicht gezielt gegen den "IS" oder "Boko Haram" vor? Uncle Sam wirft ab und an alte Bomben ab - um so Platz für neue Militärtechnik zu schaffen aber mehr geschieht nicht.
Frau Marx - da müssen Sie auf die Straße gehen - da müssen Sie demonstrieren aber nicht mit Trillerpfeifen gegen armselige Glatzköpfe vorgehen.
Niemand braucht sich wundern, wenn am Ende keiner mehr zur Wahl geht oder braune Parteien immer mehr Zustimmung erhalten.
Das Problem was nun besteht, welches in den kommenden Wintermonaten noch viel größer werden wird - dies kann man nicht hier nur im eigenen Land bekämpfen - sondern in seinem Ursprung.
Und wenn ich mir einige Informationen über Eritrea ansehe - dieses kleine Land am Roten Meer, so gibt es dort mit Sicherheit Potenzial etwas daraus zu machen - dass keiner mehr fliehen muss!
Der ganze arabische Raum ist destabilisiert. Und meiner Meinung nach trägt der "Westen" einen Großteil an diesem Chaos bei - bzw. hat beigetragen. Der Hauptschuldige sitzt übern großem Teich, geschützt von Ozeanen und einer Zaunanlage zu Mexiko. Er steuert und überwacht die Welt und der deutsche Michel ist seine Marionette!
Frau Marx - machen Sie sich dafür stark und gehen dagegen vor. Wir Deutschen sind gute Gastgeber und es kann jeden Deutschen ehren, wenn Menschen hier her wollen - weil es einem hier gut geht. Aber bitte setzen Sie, Ihre Partei, die Politik und Europa diesen Wohlstand nicht aufs Spiel!
Leser X
21.08.2015, 07:08 Uhr
Vergesst in Euren Statements nicht...
... dass eine auch hierzulande nicht mehr existente Friedensbewegung ihren Anteil hat, dass in Folge eines dezentralen Dritten Weltkrieges das Problem des Flüchtlingsstromes erst geschaffen wurde.

Und natürlich ist das erst der Anfang. Die deutsche wie fast alle anderen europäischen Regierungen tragen den von der USA gesteuerten Kurs mit ihren Unterstützungen mit, überall lokale Kriege zu inszenieren um ihre Vorherrschaft und natürlich ihre Bombengeschäfte zu sichern.

Wer was gegen Asylanten hat, sollte sich besser in der Friedensbewegung engagieren und bei der nächsten Bundestagswahl dafür sorgen, dass die ausgedienten Politiker aller Coleur verschrottet werden.
altmeister
21.08.2015, 07:14 Uhr
Parallelen
Bedenkenswert ist, dass sich hier schon im Anfang Parallelen zeigen, zu Entwicklungen und Zuständen in Berlin, Bremen, Duisburg u.s.w., wo verschieden Nationalitäten, Religionen, Großfamilien oder Vereinigungen Viertel oder Straßenzüge als ihr Territorium betrachten, nicht bereit sind die Autorität des Staates zu achten.

Nichts anderes ist es, was sich hier dargestellt hat, selbst im Erstaufnahmelager gibt es eine Clanbildung, wird gegen den Staat vorgegangen, ist man nicht bereit friedlich miteinander zu leben! Selbst die Entschuldigungsversuche der räumlichen Enge sind ein Eingeständnis der staatlichen Ohnmacht.

Wer wirklich verfolgt war und um sein Leben fürchten musste, der ist froh ohne Bedrohung leben zu können.
Sehen wir die Bilder von Flüchtlingslagern in Afrika oder den Flüchtlingsbooten, dann relativiert sich so mancher Entschuldigungsversuch in diesem Zusammenhang. Noch dazu, da es abzusehen ist, dass sich dieser Zustand ändert.
Wie soll im weiteren Verlauf gehandelt werden, um eine Konfrontation mit anderen Kulturen zu vermeiden?

Da das nicht machbar sein wird, sind die Probleme auch in Zukunft nicht lösbar, wird dadurch immer ein Konfliktpotenzial vorhanden sein. Der, der um Hilfe bittet und sie bekommt, muss sich an Gesetze und Regeln des Helfenden halten, sich anpassen, einordnen! Nicht umgekehrt. Dann ist es sogar eine kulturelle Bereicherung, die akzeptiert werden kann!
henry12
21.08.2015, 09:45 Uhr
Lage muss nicht entspannen, im Gegenteil
Warum sollen sich die Flüchtlinge hier anders verhalten als
die Kriegsverbrecher der NATO in deren Heimatländern ?
Aber anstatt sich gegenseitig zu schwächen sollten sie
lieber zusammen halten.
altmeister
21.08.2015, 10:51 Uhr
Unmöglich!
Ein solcher Kommentar, wie von @henry12, ist ein absoluter Affront und hätte nicht veröffentlicht werden dürfen!
Es wird ganz klar zu Aggression aufgefordert, ist eine Volksverhetzung!
Das nenne ich nur KRANK!
Micha123
21.08.2015, 11:18 Uhr
@Hann
Schnelle Abschiebung - wenn Anträge schneller bearbeitet werden. Da stimme ich Ihrer Aussage zu, dass wenn man mehr Mittel hätte, mehr Personal - die ganzen Dinge schneller bearbeitet werden könnten und es so zu Abschiebungen kommt. Es muss sein - damit man der Blase die Luft entnimmt.
Aber...
es werden dann neue Probleme anstehen.. denn wenn Herr X aus Y abgeschoben wird, dann passiert das auch nicht sofort - sondern bis zum Termin Z.
Wer denkt denn, dass dann Herr X, nachdem er den Weg nach Deutschland gemacht hat - egal wie und mit welchem Hindernissen/Kosten - er sich so einfach abschieben lässt? Es ist doch dann ganz einfach, wenn er "untertaucht". Natürlich erhält er keine finanziellen Mittel mehr - was aber dann dazu führen könnte, dass sie der Lebensunterhalt auf andere Weise beschafft wird. Und irgendwann hat er eine neue Identität und ist wieder hier.. versucht es erneut.
Von daher muss etwas gegen die Ursachen der Flucht gemacht werden - genau wie gegen die Zustände der Unterbringung hier im Land.
Peppone
21.08.2015, 12:18 Uhr
Frau Marx hat es doch mit zu verantworten,
dass die Zustände in Bezug auf Überbelegung und fehlende Sicherheitskräfte in den Erstaufnahmelagern so sind wie sie sind! Eine schnellere Umverteilung würde das Problem doch auch nicht lösen, sondern nur in die dann sowieso schon überbelegten Kommunen verschieben.

Man muss den Vorfall nicht überdramatisieren. Diese Menschen kommen aus archaischen, religiös geprägten Gesellschaften und müssen zwangsläufig bei uns erst resozialisiert werden. Einigen von denen muss man leider erst einmal beibringen, dass man bei uns Bibeln verbrennen darf und das es verboten ist, den Nachbarn zu lynchen.

Das traurige an der ganzen Sache ist doch, dass sich die Entscheider in der Politik wieder gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben. Da soll mal ganz schnell auf die Kommunen umverteilt werden. In den Kommunen gibt es nicht genug Geld vom Land. Das Land bekommt angeblich nicht genug Geld vom Bund... bla, bla , bla.

Die liebe Frau Marx sollte anstatt auf Versäumnisse hinzuweisen ihren Job mit ihrer Regierung anständig machen. Das heißt mehr Erstaufnahmeeinrichtungen schaffen und mehr Personal für die Sicherheit zur Verfügung stellen. Das es an all dem fehlt ist bestens bekannt.
Peter59
21.08.2015, 16:48 Uhr
Resozialisieren.....?
Wenn man die vielgepriesenen Fachkräfte in der bunten Republik erst RESOZIALISIEREN muss, dann stimmt doch etwas nicht. Ich denke, diese bereichern uns und stärken uns später im Job und erhöhen das "Bruttosozialprodukt". Bis jetzt schaffen sie nur Arbeit für Tischler, Elektriker und Maurer, die Zerstörungen beseitigen müssen.

Wenn die Spenden zum Fenster rausfliegen und randaliert wird, war das ja wohl umsonst. Aber es wird schon mithilfe der Steuergelder alles wieder in Ordnung gebracht. Also, bis zum nächsten Mal, wir kriegen das schon hin...... und Dezentralisierung ändert wenig an der Psyche eines "traumatisierten Asylanten", bekanntlich haben Menschen auch vordefinierte Grundeinstellungen.....
Real Human
21.08.2015, 19:01 Uhr
„Ich lehne ab, was Sie sagen, …
… aber ich werde bis auf den Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen.“

Dies ist ein klassisches Credo der Europäischen Aufklärung. Nach der Äußerung von „henry12“ und der Reaktion von „altmeister“ darauf, wartet dieses Voltaire zugeschriebene Zitat geradezu darauf in Erinnerung gerufen zu werden. Siehe dazu unbedingt https://de.wikipedia.org/wiki/Meinungsfreiheit ! In dem Wikipedia-Artikel werden auch Grenzen der Meinungsfreiheit aufgelistet, über die man sich selbstverständlich streiten kann.

Ich bin mit „henry12“ in der nnz selbst schon öfter aneinandergeraten aber eigentlich immer ganz cool geblieben. Auch sein diesmaliger Kurzkommentar bringt eine linksdoktrinäre undifferenzierte Weltsicht zum Ausdruck, denn viele der Syrienflüchtlinge würden sich eher ein stärkeres Eingreifen der NATO wünschen als nur punktuelle Luftschläge und Drohneneinsätze. Andere werden aber vielleicht mit „henry12“ ganz einer Meinung sein, denn die (damaligen) europäischen Großmächte haben mit ihrer Politik im Nahen Osten historisch schwere Schuld auf sich geladen.

Siehe dazu https://de.wikipedia.org/wiki/Sykes-Picot-Abkommen ! Das war eine echt bösartige imperialistische Ausbeutungspolitik von Seiten Frankreichs und Großbritanniens. Eigentlich müssten diese Länder deswegen viel mehr Syrienflüchtlinge aufnehmen als Deutschland. Aber sie sind ja schon durch die bitteren Früchte ihre übrigen Kolonialpolitik schwer gestraft.

Mag „altmeister“ „henry12“ nun berechtigterweise(???) „KRANK“ nennen oder nicht, so zeigt doch gerade dieser kurze verbale Schlagabtausch, wie selbst bei manchen Menschen mit einem Dach über dem Kopf die Nerven blank liegen können. Um so weniger muss man sich darüber wundern, dass Menschen, die so viel durchgemacht haben wie die Syrienflüchtlinge ganz schnell gewalttätig ausrasten. Für uns mag das Sichabwischen mit Koranseiten etwas bekloppt aber harmlos sein. (Nicht mal die Stasi hat sich darum gekümmert, wenn DDR-Oppositionelle Zeitungsseiten mit Porträts von Partei- und Staatsführern für „hinterlistige Zwecke“ verwendet haben, es sei denn, man war so mutig/dumm, damit zu prahlen ;–)

Für Leute, denen man religiöse Dogmen schon von Kindheit an eingetrichtert hat, ist eine solche Handlung allerdings eines der schlimmstmöglichen Verbrechen. Dabei wird es dem allererhabensten Propheten selbst wohl ziemlich egal gewesen sein, wenn ihm eine Mücke in ihrer Not auf die Nase gepupst hätte. (Zumal Allah ja auch die Mücken erschaffen haben soll!?) Aber leider ist es das höchste Ideal vieler Glaubensgelehrter, dass ihre menschlichen "Schafe" GLAUBEN, statt selbst zu DENKEN!

Und so frage ich mich, ob es sich nicht um einen schweren Verstoß gegen den Jugendschutz handelt, wenn AUCH BEI UNS immer noch – geistig noch weitgehend wehrlose – kleine Kinder zum GLAUBEN anstatt zum SELBSTDENKEN erzogen werden!? Die Früchte solcher Indoktrination kann man dann u.a. in Suhl besichtigen!
altmeister
21.08.2015, 21:48 Uhr
Meinungsfreiheit
Meinungsfreiheit ist ein großes Gut, welches wir gut behüten müssen!
Darum ist es gerade um so wichtiger, dass es möglich ist unterschiedliche Ansichten zu haben und diese in einem Streitgespräch, nichts anderes ist eine Diskussion, auszutauschen und zu versuchen einen gemeinsamen Schnittpunkt zu finden. Ein aufeinander zugehen und finden zu erarbeiten. Ohne Gewalt!
Wenn aber ein solcher Austausch, eine solche Erweiterung des persönlichen Horizontes nicht möglich, sogar nicht erwünscht ist, dann ist die Folge ein ausufern in tätlicher Gewalt oder zumindest die Aufforderung zu solcher.
So geschehen in Suhl und so gefordert von @henry12.
Jegliche Meinungsfreiheit geht verloren, sobald Gewalt gefordert oder gelebt wird, dabei verliert immer der physisch schwache Teil!
Leider ist dieser Teil auch oft der Teil, welcher toleranter ist und die Auswirkungen der Gewaltanwendung oder Manipulation nicht erkennt oder erkennen will und berichtigt.
Wenn sich herausstellt, dass Menschen nicht in der Lage sind gegenüber ihren Mitmenschen Toleranz leben zu können, so sind leider alle Wünsche nach Integration vergebens! Es gibt somit immer wieder Reibungspunkte, welche zur Eskalation führen.
Somit wäre, bevor eine Aufteilung auf die Städte und Dörfer erfolgt, mit all ihren Traditionen und noch dazu einer total unvorbereiteten Bevölkerung, eine Anpassung und Aufklärung der Hinzukommenden notwendig, um dieses Konfliktpotenzial zu entschärfen.
Glaskugel
22.08.2015, 00:25 Uhr
Mehr Psychater für Kommentatoren
Tut mir leid lieber @Jörg B. , aber Ihre Verniedlichung und Rechtfertigung von Hetze gegen unser Land und gegen uns immer falsch wählende Bewohner ist einfach nur KRANK! Der @Altmeister hat bei diesem Minus-Kommentator @Henry12 doch vollkommen recht!

Euer Fundamentalismus der ständigen Demokratiekritik ist krankhaft. Ihr bildet euch doch nur ein, dass ihr eine "unterdrückte" Mehrheit vertretet. Ihr vertretet doch nur eure eigene seltsame Anschauung von Politik und missbraucht dazu die Flüchtlinge! Schämt euch doch mal dafür. Das bekommen Narzisten aber nicht hin!
Ickarus
22.08.2015, 08:29 Uhr
Schämen
Schämen sollte sich jeder der dieses Land, welches unsere Eltern und Großeltern aufgebaut haben, so mit Füßen tritt wie Sie @dampfprüfer und alle Damen und Herren aus der Politik, die sich gegen das deutsche Volk stellen und lieber sehen, dass deutsche Familie auf Grund ihrer Kinder gerade so zurecht kommen mit ihrem Lohn, aber die neuen Fachkräfte, welche auf unsere Gesetzte schei.... und sich nur ihrem einzigen Buch, was sie kennen, unterwerfen!!

Dieser Staat und seine Marionetten sind krank, krank in dem Sinne, weil alle die Augen verschließen auf Grund solcher Aussagen wie von Ihnen. Bloß nichts sagen, weil man gleich ein Nazi ist! Solange bis man gar nichts mehr zu sagen hat, weil unser Land und jeder, ob Links oder Rechts, im Chaos versinken wird!!!
Real Human
22.08.2015, 09:40 Uhr
Sensationelle Erkenntnis eines Dampfprüfers:
Der französische Philosoph und Schriftsteller Voltaire, einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der französischen und europäischen Aufklärung, war geisteskrank!

Er fordert deshalb: Mehr „Psychater“ für Kommentatoren, die sich auf ihn berufen.
henry12
22.08.2015, 11:12 Uhr
linksdoktrinäre undifferenzierte Weltsicht ?
Warum das ? Die Nato-Terrorstaaten zerbomben den Irak und Lybien, zerstören dort jede Struktur, in denen Menschen leben können. Abgesehen von "Revolutionen" in Syrien oder anderen Staaten. Abgesehen vom westlichen Eigengewächs IS .

Was ist daran linksdoktrinär oder undifferenziert ?
Statt dessen kommen mir viele Vorkommentare vollkommen undifferenziert vor, weil sie nicht das ganze Problem erfassen, sondern nur einen Teil ihrer Auswirkungen. Geschichte wiederholt sich eben.
Wolfi65
22.08.2015, 11:57 Uhr
Wie sich die Deutschen nach 25 Jahren Einheit wieder uneins sind!
Ein Flüchtlingsdrama reicht und die Deutschen zerfetzen sich gegenseitig.
Man sollte lieber geschlossen gegen die Urheber vorgehen.
Assad und die ganzen Selbsternannten "Staatsführer", welcher immer nur nach den Worten Allahs gehandelt haben wollen, um Schaden von ihren Volk abzuwenden, bombardieren jetzt die eigenen Städte, um die Macht wiederherzustellen.

Und der deutsche Michel soll wieder für alles aufkommen, um unserer sogenannten historischen Schuld in aller Welt genüge zu leisten.

Man sollte nicht vergessen, dass Deutschlands Kapazitäten und Ressourcen nicht endlos zur Verfügung stehen. Einer Flüchtlingsfamilie Kirchenasyl zu gewähren sollte nicht mit der Aufgabe verwechselt werden, eine ganze Völkerwanderung abzufangen.
Micha123
22.08.2015, 14:19 Uhr
Ursachenbekämpfung der Flüchtlingsprobleme
Genau Wolfi - so sieht es aus. Die unterschiedlichen Meinungen bekämpfen sich gegenseitig. Von daher übe ich auch Kritik an unseren Volksvertretern - wie hier Frau Marx.
Als die Woche die Ausschreitungen in Suhl waren - so riefen Asylgegner sofort zu Protesten auf. Ich selbst habe zwar keinen Facebook Account aber so weit es geht, lese ich immer die Seiten der Asylbefürworter und der Gegner. Die eine Seite rief zur Demo gegen das Heim auf, gegen die Gewalt. Sofort wurden Bunten aktiv und riefen auf sämtlichen Seiten zur Gegendemo auf.
Das ist so ein "Kindergarten", dass einem da echt die Wut packt. Und am Rande erwähnt - die eine Seite wird dabei noch staatlich gefördert, vor allem finanziell. Und das soll einmal niemand abstreiten! Aber dies sind andere Themen.
Es soll um die Ursachen gehen... wo wir vor allem wieder bei Syrien und Assad sind... . Eine nicht unschuldige Rolle spielt da auch Israel. Erst jetzt machte man von dieser Seite her wieder Angriffe auf die Golanhöhen. Der ganze nahe Osten ist destabilisiert und der Westen hat da mit Schuld.
Assad ist verbündeter von Russland... . Russland, Putin - die besten Beziehung mit dem Westen gehören da auch schon lange der Vergangenheit an. Was ja bekanntlich mit dem Ukrainekonflikt zusammenhängt.
Dem deutschen Michel will man seine Meinung verbieten und schwingt die Nazikeule. Man beruft sich auf die Vergangenheit. Aber war es nicht genau auch diese, diese vielen kleinen Konflikte, Uneinigkeiten, Missverständnisse - welche am Ende den 1. und den 2. Weltkrieg ausgelöst haben?
Betrachtet man nun mit einem Auge noch die Situation in Korea... da wird einem Angst und Bange!
Das ist alles keine Panikmache - sondern Realität.
Ich würde mir sehr wünschen, dass auch unsere Politiker oder wenigstens ihre Parteiangehörigen diese Kommentare hier mitlesen, lesen was die Menschen denken und sich mit solchen Dingen wirklich beschäftigen.
Und diese Erklärungen der Gewaltausbrüche - weil die Flüchtlinge "traumatisiert" sind - was sie alles durch gemacht haben usw. Das ist doch brotlos. Wenn ich irgendwo Gast bin, dann muss ich mich benehmen. Dann beschwere ich mich nicht über schlechtes Essen, über ein hartes Bett usw. ich muss mich anpassen, weil mir der Gastgeber helfen will.
Das könnte man hier nun ewig fortführen. Weltweit muss gehandelt werden und nicht nur in Thüringen oder Deutschland. Dafür haben wir die Politik und nun müssen die Profis zeigen was sie können!!!
Zukunft
22.08.2015, 18:16 Uhr
Eines muss doch klar sein
Die Zahlen der Asylsuchenden werden auch in den nächsten Jahren weiter steigen, auch aus Armutsgründen aus Serbien, Albanien, Kosovo. Das Leben vieler junger Menschen ist dort perspektivlos. Das Thema zur Flüchtlingsproblematik wird meiner Meinung nach, manchmal zu hysterisch und einseitig betrachtet. Es wird nicht damit getan sein in diesem Jahr für 800.000 Menschen eine Unterkunft, Sprachkurse, Arbeit usw. zu organisieren.

Die Herausforderungen werden viel größer sein, weil viel mehr Menschen aus Gründen der Armut und wegen Kriegen auf der Flucht sind. Deshalb wäre es gut, wenn die Probleme grundlegend angegangen werden. Es dürfen auch die Jungen, Alten und hilfebedürftigen Menschen im Land nicht vergessen werden. Wenn sich die Berichterstattung in den Medien täglich um Flüchtlinge und und deren Flucht bis zur Unterbringung beschäftigt und vorrangig über die Vorteile der Zuwanderung gesprochen und geschrieben wird und mögliche Probleme ausgeblendet werden, wird man nicht alle Menschen in unserem Land bei dem großen Projekt der Integration mitnehmen.
Paulinchen
23.08.2015, 21:36 Uhr
Hiermein Vorschlag für das Unwort des Jahres
"Der rechte Mob"

Diese Wortwahl erinnert mich irgendwie an unseren Erich und Sudelede. Ziemlich einfallslos unsere derzeitig amtierenden Politiker in Sachen Flüchtlingswelle.

Mir stellt sich ganz einfach nur die Frage, weshalb holen wir diese Menschen jetzt schon fast vor der Haustür ab? Von Rettung auf hoher See, Kann man doch wohl eher nicht reden, oder? Gut fände ich hier einen Hol- und Bringedienst angebracht.

Wer nicht hier bleiben darf, der fährt mit dem "Rettungsboot" mal eben gleich wieder mit nach Hause und der echte Flüchtling kommt auf der Rückfahrt mit nach Europa.
Micha123
23.08.2015, 22:33 Uhr
Der rechte Mob
Ja so oder so ähnlich könnte das Unwort aussehen.. Wobei sich auch hier wieder die Frage stellt - was ist die Ursache für diesen Mob? Es sind nicht die Flüchtlinge allein, sondern vor allem das Verhalten der Politiker.
Und noch einmal zur Frau Marx zu sprechen zu kommen... So habe ich einen Kommentar von ihr gelesen, wo sie schreibt, dass Deutschland jedes Jahr 500.000 Zuwanderer braucht - damit die Wirtschaft am laufen erhalten wird... . Das sagt dann alles, warum diese Flut vorhanden ist.
Da ist Frau Marx ganz aktiv.
Aber einmal was zu unternehmen oder zu kommentieren, warum die BARMER GEK in Sondershausen oder Artern zu macht - da kommt nix, da wird nicht dagegen vorgegangen. Der feiert man lieber Schuleinführung mit den Flüchtlingen.
Wolfi65
24.08.2015, 08:01 Uhr
Es kommen aber doppelt so viele pro Jahr
Die sogenannte Wirtschaft wird in den nächsten Jahren viele Bereiche automatisieren oder in das billige Ausland verlagern. Wer braucht da noch Zuwanderung? Alles nur Sprüche sonst nichts.
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