Fr, 14:25 Uhr
26.02.2016
Bundespolitiker äußern sich
Neues aus Berlin (13)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Eigenes Bankkonto. Steinke: Jeder Mensch hat ein Recht auf ein eigenes Bankkonto...
Ein Bankkonto ist heutzutage ein unverzichtbarer Lebensbestandteil - ob Gehalt, Miete, Stromkosten, Handyrechnung - alles läuft über das Bankkonto.
20 Jahre lang konnten sich die Banken mit freiwilligen Selbstverpflichtungen durchmogeln. Jetzt endlich sollen alle Menschen in Deutschland ein Recht auf ein eigenes Bankkonto haben, beispielsweise auch Wohnungslose und Menschen mit Aufenthaltsstatus. Damit erhalten bis zu 700.000 Menschen in Deutschland, die bislang gegen ihren Willen kein Konto hatten, endlich Zugang zu einem Girokonto – der Voraussetzung für eine Wohnung, für die Aufnahme von Arbeit und für den unbürokratischen Zugang zu Sozialleistungen.
Am Freitag berät der Bundestag erstmals den Gesetzesentwurf der Bundesregierung dazu. Jedoch, kritisiert Kersten Steinke, linke Angeordnete aus Thüringen, das Bankkonto ist nicht kostenfrei. Stattdessen können die Banken ein angemessenes Entgelt verlangen, damit nach Vorstellung der Bundesregierung diese damit nicht nur ihre Kosten decken, sondern auch noch einen angemessenen Gewinn sichern. Bankprofite auf Kosten derer, die sowieso nichts haben? DIE LINKE fordert in ihrem Antrag ein kostenfreies Basiskonto für jedermann auf Guthabenbasis mit entgeltfreien Grundleistungen.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhEin Bankkonto ist heutzutage ein unverzichtbarer Lebensbestandteil - ob Gehalt, Miete, Stromkosten, Handyrechnung - alles läuft über das Bankkonto.
20 Jahre lang konnten sich die Banken mit freiwilligen Selbstverpflichtungen durchmogeln. Jetzt endlich sollen alle Menschen in Deutschland ein Recht auf ein eigenes Bankkonto haben, beispielsweise auch Wohnungslose und Menschen mit Aufenthaltsstatus. Damit erhalten bis zu 700.000 Menschen in Deutschland, die bislang gegen ihren Willen kein Konto hatten, endlich Zugang zu einem Girokonto – der Voraussetzung für eine Wohnung, für die Aufnahme von Arbeit und für den unbürokratischen Zugang zu Sozialleistungen.
Am Freitag berät der Bundestag erstmals den Gesetzesentwurf der Bundesregierung dazu. Jedoch, kritisiert Kersten Steinke, linke Angeordnete aus Thüringen, das Bankkonto ist nicht kostenfrei. Stattdessen können die Banken ein angemessenes Entgelt verlangen, damit nach Vorstellung der Bundesregierung diese damit nicht nur ihre Kosten decken, sondern auch noch einen angemessenen Gewinn sichern. Bankprofite auf Kosten derer, die sowieso nichts haben? DIE LINKE fordert in ihrem Antrag ein kostenfreies Basiskonto für jedermann auf Guthabenbasis mit entgeltfreien Grundleistungen.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke